Drohungen gegen Fußballer: Kölner Profis kritisieren Fan-Attacke auf Pezzoni

Kevin Pezzoni wurde von den eigenen Fans bedroht und bepöbelt, er verließ deshalb den 1. FC Köln. Nun haben sich seine ehemaligen Mitspieler mit einem offenen Brief an ihre Anhänger gerichtet. Man werde als Mannschaft Demütigungen von Chaoten nicht mehr hinnehmen, hieß es.

Ex-Kölner Pezzoni: Von eigenen Fans bedrohtZur Großansicht
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Ex-Kölner Pezzoni: Von eigenen Fans bedroht

Hamburg - Die Mannschaft des Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln hat auf die Anfeindungen gegen ihren ehemaligen Mitspieler Kevin Pezzoni reagiert und sich am Samstag in einem offenen Brief an die Fans gewandt. "Wir lassen als Mannschaft nicht zu, dass einzelne Spieler von einzelnen Chaoten gedemütigt und persönlich angegangen werden. Wir erwarten Fairness und Respekt im Umgang mit jedem einzelnen Spieler", hieß es in dem Schreiben.

Pezzoni hatte seinen Vertrag in Köln am Freitag auflöst, weil der 23 Jahre alten Mittelfeldspieler bedroht wurde. Trainer Holger Stanislawski hatte berichtet: "Eine Gruppe von Menschen hat Pezzoni in dieser Woche vor dessen Privatwohnung aufgelauert, ihn angepöbelt und ihn massiv bedroht. Sie haben Zettel an sein Auto geklebt und ihm klar gemacht, dass sie ihm wehtun wollen. Damit haben diese Leute eine Grenze überschritten."

leh/dpa

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insgesamt 11 Beiträge
Newspeak 01.09.2012
Ich denke, die Fußballklubs haben sich das zum Teil selbst zuzuschreiben. Denn viel Respekt wird z.B. den Mitgliedern gegnerischer Mannschaften auch nicht immer entgegengebracht. Die Sportberichterstattung benutzt ständig eine [...]
Ich denke, die Fußballklubs haben sich das zum Teil selbst zuzuschreiben. Denn viel Respekt wird z.B. den Mitgliedern gegnerischer Mannschaften auch nicht immer entgegengebracht. Die Sportberichterstattung benutzt ständig eine Sprache, als ob es sich um einen kriegerischen Konflikt handelt. Und die Fangesänge auf den Tribünen sind oft genug unter jeder Niveaugrenze, werden aber der angeblichen Stimmung wegen geduldet. Dazu dann überbezahlte, verwöhnte Jungspieler und auf der Fanseite genau das soziale Gegenteil. Da ist die Entwicklung doch beinahe absehbar. Fans müssen eben mal richtig einen vor den Bug bekommen. Die bisherigen Maßnahmen sind alle lächerlich. Man muß einfach mal Spiele komplett streichen, wenn solche Dinge passieren. Und die Maßnahmen für Polizeischutz bei Spielen sollten direkt auf die Eintrittskartenpreise umgelegt werden.
sansitheke 01.09.2012
Köln - nach eigenem Selbstverständnis die liberalste und lebenswerteste Stadt Deutschlland - gelegentlich Europas und Welt. Aber liebe Stadt was hast Du für nette Einwohner? Und wie ist der Spruch Lääve un Lääve lossen in [...]
Köln - nach eigenem Selbstverständnis die liberalste und lebenswerteste Stadt Deutschlland - gelegentlich Europas und Welt. Aber liebe Stadt was hast Du für nette Einwohner? Und wie ist der Spruch Lääve un Lääve lossen in Wirklichkeit gemeint? Ich frage mich außerdem, warum irgendjemand Fan dieses Vereins werden sollte, der nicht aus dem kleinkarierten Dunstkreis kommt. Ich wage mal die Behauptung, das der 1 FC Köln außerhalb des Rheinlandes keinen einzigen Fan hat. Außerdem frage ich mich, warum noch irgendein Spieler zum ruhmreichen 1. FC Kön gehen sollte. Diese Aktion war besonders motivierend für Fußballtalente, die jetzt den Langmut und die motivationsfördernden Mittel der Fans kennen.
Nonvaio01 01.09.2012
Die Polizei muss anfangen Rechnungen an die klubs zu schicken und die muessen diese dann an die Fans weitergeben, dann ist ganz schnell schluss damit. Verhaftete muessen mit mindestens 1 Jahr Knast bestraft werden, in England [...]
Die Polizei muss anfangen Rechnungen an die klubs zu schicken und die muessen diese dann an die Fans weitergeben, dann ist ganz schnell schluss damit. Verhaftete muessen mit mindestens 1 Jahr Knast bestraft werden, in England hat man die Hooligans so ganz schnell aus dem Stadion bekommen. da wurden schnell Gerichte noch am Stadion abgehalten, video beweis und gut ist, da brauchte man auch keinen Anwalt mehr weil ja alles auf video war. Das macht man 2-3 Jahre so und dann ist ruhe.
Lische 01.09.2012
In der kruden Denkweise dieser "Fans" ist die Vertragsauflösung mit Kevon Pezzoni vermutlich als "Erfolg" zu werten. Liebe "Fans", Ultras oder wie Ihr auch immer bezeichnet werden möchtet. Ich [...]
Zitat von sysopKevin Pezzoni wurde von den eigenen Fans bedroht und bepöbelt, er verließ deshalb den 1. FC Köln. Nun haben sich seine ehemaligen Mitspieler mit einem offenen Brief an ihre Anhänger gerichtet. Man werde als Mannschaft Demütigungen von Chaoten nicht mehr hinnehmen, hieß es. Kölner Profis stellen sich hinter Kevin Pezzoni - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,853383,00.html)
In der kruden Denkweise dieser "Fans" ist die Vertragsauflösung mit Kevon Pezzoni vermutlich als "Erfolg" zu werten. Liebe "Fans", Ultras oder wie Ihr auch immer bezeichnet werden möchtet. Ich empfehle dem FC (und auch anderen Clubs) die Abschaffung der Trainerstelle. Die Mannschaftsaufstellung können die "Fans"/Ultras/... dann per Internet durchführen. Mangelnde Leistung wird mit Spießrutenlauf durch die jeweilige Fantribune bestraft und wenn dann der letzte Fußballprofi Eure Gnade verspielt hat, dann werdet Ihr einsam und vergessen in den Katakomben der Stadien den guten alten Zeiten nachtrauern und die Welt wird um ein Elend ärmer sein. Macht bitte weiter so!
Erich91 01.09.2012
muss man sich nicht wundern. In einem Forum des Express Köln, wird den Usern soviel Freiraum eingräumt,ohne Behinderung oder entsprechende Maßregelungen durch die Express Redaktion und die entsprechenden Moderatoren, die [...]
Zitat von sysopKevin Pezzoni wurde von den eigenen Fans bedroht und bepöbelt, er verließ deshalb den 1. FC Köln. Nun haben sich seine ehemaligen Mitspieler mit einem offenen Brief an ihre Anhänger gerichtet. Man werde als Mannschaft Demütigungen von Chaoten nicht mehr hinnehmen, hieß es. Kölner Profis stellen sich hinter Kevin Pezzoni - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,853383,00.html)
muss man sich nicht wundern. In einem Forum des Express Köln, wird den Usern soviel Freiraum eingräumt,ohne Behinderung oder entsprechende Maßregelungen durch die Express Redaktion und die entsprechenden Moderatoren, die Mannschaft, einzelne Spieler, die Vereinsvertreter derart zu beschimpfen und zu bedrohen, das ging hin bis zum " schlagt sie tot " ermutigt man diese Leute, zu solchen Aktionen. Ich schäme mich zutiefst ein Kölner zu sein, wo eine Zeitung ( der Herausgeber ist Bundesverdienstkreuzträger und ich glaube auch Ehrenbürger der Stadt) seinen Konsumenten eine solche Plattform ohne jegliche Kontrolle zur Verfügung stellt. Die sorgen mit dafür das diese Nichtsnutze das Image der Stadt aufs schwerste beschädigen.
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  • Samstag, 01.09.2012 – 16:39 Uhr
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