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Kopf-ab-Geste: DFB reduziert Strafe für Bremens Djilobodji

Der Protest von Werder Bremen hat gewirkt: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die Strafe für Papy Djilobodji auf zwei Spiele Sperre verringert.

  Mainzer Pablo De Blasis (li.), Bremens Papy Djilobodji  Zur Großansicht
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Mainzer Pablo De Blasis (li.), Bremens Papy Djilobodji

Werder-Profi Papy Djilobodji ist nach seiner Kopf-ab-Geste im Spiel gegen Mainz 05 vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens für zwei Spiele gesperrt worden. Zudem muss er eine Geldstrafe von 15.000 Euro zahlen. Werder Bremen hat die Strafe akzeptiert.

Der DFB-Kontrollausschuss hatte wegen der Geste ursprünglich eine Sperre von drei Spielen beantragt. Werder Bremen stimmte dieser Strafe nicht zu. In der Einzelrichter-Verhandlung wurde die Sperre schließlich um ein Spiel reduziert.

"Die Sperre von Papy Djilobodji trifft uns hart und stellt natürlich einen eklatanten Wettbewerbsnachteil im Abstiegskampf dar", sagte Bremens Geschäftsführer Thomas Eichin.

Da der 27-Jährige gegen Mainz auch seine fünfte Gelbe Karte sah, wird er Werder Bremen insgesamt drei Spiele fehlen.

"Dem Urteil haben wir auch zugestimmt, damit endlich wieder Ruhe einkehrt, und wir uns auf das Sportliche konzentrieren können", so Eichin. "Zudem wollen und müssen wir unseren Spieler schützen, der wegen einer unbedachten Geste, die sicherlich unglücklich war, in der Öffentlichkeit regelrecht kriminalisiert worden ist."

elo/sid

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