Hamburg - Der frühere Fifa-Vizepräsident Mohamed Bin Hammam hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas in Lausanne Berufung gegen seine durch den Fußball-Weltverband verhängte provisorische Sperre eingelegt. Das teilte Bin Hammams Anwalt der Nachrichtenagentur Reuters mit.
Die Fifa hatte dem ehemaligen Präsidentschaftskandidaten und Ex-Chef der asiatischen Konföderation AFC am 26. Juli für 90 Tage jegliche Tätigkeiten im nationalen und internationalen Fußball untersagt. Zuvor hatte der Cas die von der Fifa ausgesprochene lebenslange Sperre gegen Bin Hammam aufgrund ungenügender Beweise aufgehoben.
Der 63-jährige Katarer soll zusammen mit dem mittlerweile zurückgetretenen Jack Warner (Trinidad/Tobago) bei einem Treffen der karibischen Fußball-Union CFU im Mai 2011 Stimmen für seine Fifa-Präsidentschaftskandidatur gekauft haben. Bin Hammam bestreitet den Vorwurf.
jar/sid
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