Feyenoord-Krawalle von Rom Niederlande wollen Brunnenreparatur zahlen

Der Bernini-Brunnen an der Spanischen Treppe in Rom ist 400 Jahre alt. Das hat Anhänger von Feyenoord Rotterdam nicht davon abgehalten, ihn zu demolieren. Nun will die niederländische Regierung für die Schäden aufkommen.

Bernini-Brunnen in Rom: Schäden nach Krawallen
DPA

Bernini-Brunnen in Rom: Schäden nach Krawallen


Hamburg - Die Regierung der Niederlande will nach den Ausschreitungen von Anhängern von Fußball-Erstligist Feyenoord Rotterdam in Rom für den entstandenen Schaden aufkommen. Das Land sei bereit, sich an den Kosten der Reparatur des ramponierten Bernini-Brunnens auf dem Platz vor der Spanischen Treppe zu beteiligen, berichtet die Tageszeitung "AD".

Am Rande des Europa-League-Spiels zwischen AS Rom und Feyenoord Rotterdam (1:1) war es am vergangenen Donnerstag zu schweren Ausschreitungen mit 13 verletzten Polizisten gekommen. Den geschätzten Aufwand von mehr als 10.000 Euro für die Instandsetzung des 400 Jahre alten Brunnens wollen sich die niederländischen Behörden später bei den Tätern zurückholen.

Die Ausschreitungen waren am Dienstag auch ein Thema im niederländischen Parlament und in der Ersten Kammer. "Wir sind berührt durch die vielen Initiativen einzelner Niederländer, die helfen wollen und ihre Abscheu über die angerichteten Zerstörungen äußern", erklärten Außenminister Bert Koenders, Justizminister Ivo Opstelten und Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb.

Zuvor hatte bereits der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte in einem Interview mit dem italienischen Premierminister Matteo Renzi gesagt, dass er sich für die Gewaltausbrüche schäme.

psk/sid



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insgesamt 2 Beiträge
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Brillenschlumpf 25.02.2015
1. Gute Entscheidung
Sehr gute Entscheidung. Der Fussball ist Teil der Mitte unserer Gesellschaft. Und Brutalos sind ein Teil des Fussballs. Von daher sehe ich es als vollkommen richtig an, dass die Gemeinschaft für diese Schäden zahlt. Ich hoffe, es gibt Verantwortliche mit Mumm, die dieses Schema auch bald nach Deutschland bringen.
makromizer 20.03.2015
2.
Das sind sicher sehr gut angelegte 10.000€. So viel positive Öffentlichkeitswirkung dürfte für so ein Betrag sonst kaum zu bekommen sein.
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