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Kurzpässe Pizarro spielt wieder für Peru, Pospech bald für Mainz

werder-Stürmer Pizarro: Nach vier Jahren Pause Rückkehr ins NationalteamZur Großansicht
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werder-Stürmer Pizarro: Nach vier Jahren Pause Rückkehr ins Nationalteam

Werder-Stürmer Claudio Pizarro spielt demnächst wieder für sein Land Peru. Mainz 05 hat sich die Dienste des tschechischen Nationalspielers Zdenek Pospech gesichert. Außerdem: Die DFL kümmert sich künftig intensiver um den Rasen in den Bundesligastadien.

Hamburg - Torjäger Claudio Pizarro vom Bundesligisten Werder Bremen steht vor der Rückkehr in die peruanische Nationalmannschaft. "Die Freude und der Stolz sind natürlich riesengroß. Mir bedeutet das sehr viel. Für mich ist es immer etwas Besonderes, für mein Land zu spielen", sagte der 32-Jährige im Interview bei fifa.com.

Pizarro, der aus diziplinarischen Gründen seit 2007 nicht mehr berücksichtigt worden war, wurde bereits von Auswahlcoach Sergio Markarian in Bremen besucht. Der Coach hat angekündigt, dass Pizarro im Angriff Perus gesetzt sei. Der Werder-Stürmer war aus der Nationalmannschaft verbannt worden, nachdem ihm und anderen Spielern die Teilnahme an einer wilden Party im Anschluss an ein WM-Qualifikationsspiel vorgeworfen wurde.

Bundesligist FSV Mainz 05 meldet den ersten Zugang für die kommende Saison. Der derzeitige Tabellenfünfte verpflichtete den tschechischen Nationalspieler Zdenek Pospech. Der 32 Jahre alte Defensivspieler bringt die Erfahrung von 19 Länderspielen und 54 Einsätzen in der Champions League mit. Aktuell steht Pospech, der einen Vertrag bis 2013 unterschrieb und ablösefrei nach Mainz wechselt, beim dänischen Spitzenclub FC Kopenhagen unter Vertrag.

Nach zahlreichen Problemen in den vergangenen Wochen soll künftig eine Expertenkommission für die Sicherstellung der Rasenqualität in den Bundesligen sorgen. Der Ligavorstand beschloss die Bildung eines entsprechenden Gremiums und beauftragte die Deutsche Fußball Liga (DFL), entsprechende Schritte vorzubereiten und dem Ligavorstand Vorschläge zur Umsetzung zu machen. Die Liga will damit Vorfälle wie zuletzt in Hamburg künftig vermeiden. Dort musste Anfang Februar das Lokalderby zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes verschoben werden.

Schalke-Trainer Felix Magath hat einen Verkauf von Nationaltorhüter Manuel Neuer erneut kategorisch ausgeschlossen. "Es bleibt dabei, Manuel ist unverkäuflich,", sagte der Coach. Damit erteilte er dem Werben des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München um Neuer im Vorfeld des Pokalhalbfinales zwischen beiden Teams am Mittwoch (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) eine Absage. Die Vereinsführung der Bayern hatte wiederholt öffentliches Interesse an einer Verpflichtung von Neuer zur kommenden Saison bekundet. Der Keeper steht beim FC Schalke 04 bis 2012 unter Vertrag. Neuer feiert einen Tag vor der Pokal-Partie in München sein 20-jähriges Vereinsjubiläum.

In der russischen Teilrepublik Dagestan entsteht offensichtlich ein neues El Dorado für internationale Fußball-Altstars. Für zehn Millionen Euro will Erstligist Anschi Machatschkala den italienischen Ex-Weltmeister Gennaro Gattuso vom früheren Champions-League-Sieger AC Mailand verpflichten. "Gattuso ist eine Priorität für uns, und wir sind bereit, das Doppelte seines Wertes zu zahlen, um ihn sofort unter Vertrag zu nehmen", zitierten italienische Medien am Montag einen Sprecher des Clubs. Gattuso besitzt bei Milan noch einen Vertrag bis 2012. Der 33-Jährige wäre bei Anschi schon der zweite Weltmeister. Erst vor rund zwei Wochen hatte Machatschkala, das dem russischen Oligarchen Suleiman Kerimow gehört, den brasilianischen Verteidiger Roberto Carlos für ein Jahresgehalt von angeblich sieben Millionen Euro bis 2013 von Corinthians Sao Paulo verpflichtet.

Der italienische Erstligist US Palermo hat Serse Cosmi als neuen Trainer vorgestellt. Nach der 0:7-Heimpleite gegen Udinese Calcio am Sonntag hatte sich der Verein zunächst von Coach Delio Rossi getrennt. Mit 40 Punkten belegt das Team aus Sizilien zurzeit den achten Platz in der Serie A. Der 52-Jährige Cosmi trainierte in der Vorsaison die Mannschaft des AS Livorno. Dort war der Italiener wegen Erfolglosigkeit entlassen worden.

aha/dpa/sid

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