Hamburg - Mirko Slomka hat Interesse am Trainerjob bei Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld. "Wenn das Ziel der direkte Wiederaufstieg ist, dann bin ich interessiert", sagte Slomka. "Ich habe mit Manager Detlev Dammeier ein Gespräch über die Schwächen des Kaders, beispielsweise die Chancenverwertung, und die Zusammensetzung der Mannschaft geführt."
Das derzeitige Machtvakuum im Verein verhindere jedoch bisher, dass die Gespräche konkreter werden. "Leider ist im Moment keine Entscheidung möglich. Wenn am Montag die neue Führung gewählt ist und die Vorstellungen meinen entsprechen, dann sehen wir weiter." Auf der Jahreshauptversammlung wird am Montag eine neue Führungsspitze gewählt.
Bundesligist Hertha BSC Berlin muss die kommende Saison offenbar ohne Innenverteidiger Josip Simunic planen. Der kroatische Nationalspieler und sein Berater Gordon Stipic sprachen in übereinstimmenden Medienberichten offen von einem Wechsel. "Für mich ist klar, dass Simunic weg muss. Es gibt keine Basis der Zusammenarbeit mehr. Und auch kein Hintertürchen für Hertha. An dem Entschluss ist nicht zu rütteln", sagte Stipic der "Bild"-Zeitung.
Als Grund für einen möglichen Transfer gibt er angebliche Zweifel von Hertha-Trainer Lucien Favre an, dass Simunic in der kommenden Saison erneut so stark wie in der vergangenen Spielzeit spielen werde. Hertha-Manager Michael Preetz dementierte: "Diese Geschichte, die da kursiert, ist falsch. Der Trainer würde Joe gerne behalten, er ist ein zentraler Spieler für ihn."
Auch Brasiliens Stürmerstar Robinho hat sich über den Trompetenlärm beim Confederations Cup in Südafrika beklagt. "Sie erschweren die Kommunikation auf dem Platz arg. Manchmal konnten wir unseren Trainer Dunga nicht verstehen, manchmal nicht einmal die Mitspieler. Es stört einfach", sagte der Angreifer von Manchester City nach dem 3:0 (2:0)-Sieg des fünffachen Weltmeisters gegen die USA. "Andere Instrumente wären besser, zum Beispiel Samba-Trommeln, etwas, was weniger das Spiel beeinträchtigt", sagte Robinho. Über den ohrenbetäubenden Lärm der Plastiktrompeten hatte sich schon Spaniens Mittelfeldspieler Xabi Alonso beklagt ("Ein Ärgernis") und ein Verbot verlangt. Fifa-Präsident Joseph Blatter hat jedoch klargestellt, dass dies auch bei der Weltmeisterschaft 2010 nicht geschehen wird. "Wir können das nicht einfach ab morgen verbieten. Schließlich schaden diese Trompeten ja niemandem", sagte Blatter.
Zweitligist FC St. Pauli hat Abwehrspieler Mathias Hinzmann mit einem Profivertrag bis zum 30. Juni 2010 ausgestattet. Der 25-Jährige, der die zweite Mannschaft des Clubs in der vergangenen Saison als Kapitän zum Aufstieg in die Regionalliga geführt hatte, spielt bereits seit 13 Jahren für die Hamburger.
jok/mig/dpa/sid
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