Kurzpässe: Slomka interessiert, Simunic sauer, Robinho genervt

Mirko Slomka kann sich den Trainerjob in Bielefeld vorstellen - unter einer Bedingung. Herthas Verteidiger Josip Simunic forciert nach angeblicher Kritik seines Trainers einen Wechsel. Das Trötengetöse beim Confed-Cup bringt auch Brasiliens Robinho aus der Ruhe.

Hamburg - Mirko Slomka hat Interesse am Trainerjob bei Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld. "Wenn das Ziel der direkte Wiederaufstieg ist, dann bin ich interessiert", sagte Slomka. "Ich habe mit Manager Detlev Dammeier ein Gespräch über die Schwächen des Kaders, beispielsweise die Chancenverwertung, und die Zusammensetzung der Mannschaft geführt."

Trainer Slomka (2007 beim FC Schalke): Kandidat bei der ArminiaZur Großansicht
REUTERS

Trainer Slomka (2007 beim FC Schalke): Kandidat bei der Arminia

Das derzeitige Machtvakuum im Verein verhindere jedoch bisher, dass die Gespräche konkreter werden. "Leider ist im Moment keine Entscheidung möglich. Wenn am Montag die neue Führung gewählt ist und die Vorstellungen meinen entsprechen, dann sehen wir weiter." Auf der Jahreshauptversammlung wird am Montag eine neue Führungsspitze gewählt.

Bundesligist Hertha BSC Berlin muss die kommende Saison offenbar ohne Innenverteidiger Josip Simunic planen. Der kroatische Nationalspieler und sein Berater Gordon Stipic sprachen in übereinstimmenden Medienberichten offen von einem Wechsel. "Für mich ist klar, dass Simunic weg muss. Es gibt keine Basis der Zusammenarbeit mehr. Und auch kein Hintertürchen für Hertha. An dem Entschluss ist nicht zu rütteln", sagte Stipic der "Bild"-Zeitung.

Als Grund für einen möglichen Transfer gibt er angebliche Zweifel von Hertha-Trainer Lucien Favre an, dass Simunic in der kommenden Saison erneut so stark wie in der vergangenen Spielzeit spielen werde. Hertha-Manager Michael Preetz dementierte: "Diese Geschichte, die da kursiert, ist falsch. Der Trainer würde Joe gerne behalten, er ist ein zentraler Spieler für ihn."

Auch Brasiliens Stürmerstar Robinho hat sich über den Trompetenlärm beim Confederations Cup in Südafrika beklagt. "Sie erschweren die Kommunikation auf dem Platz arg. Manchmal konnten wir unseren Trainer Dunga nicht verstehen, manchmal nicht einmal die Mitspieler. Es stört einfach", sagte der Angreifer von Manchester City nach dem 3:0 (2:0)-Sieg des fünffachen Weltmeisters gegen die USA. "Andere Instrumente wären besser, zum Beispiel Samba-Trommeln, etwas, was weniger das Spiel beeinträchtigt", sagte Robinho. Über den ohrenbetäubenden Lärm der Plastiktrompeten hatte sich schon Spaniens Mittelfeldspieler Xabi Alonso beklagt ("Ein Ärgernis") und ein Verbot verlangt. Fifa-Präsident Joseph Blatter hat jedoch klargestellt, dass dies auch bei der Weltmeisterschaft 2010 nicht geschehen wird. "Wir können das nicht einfach ab morgen verbieten. Schließlich schaden diese Trompeten ja niemandem", sagte Blatter.

Zweitligist FC St. Pauli hat Abwehrspieler Mathias Hinzmann mit einem Profivertrag bis zum 30. Juni 2010 ausgestattet. Der 25-Jährige, der die zweite Mannschaft des Clubs in der vergangenen Saison als Kapitän zum Aufstieg in die Regionalliga geführt hatte, spielt bereits seit 13 Jahren für die Hamburger.

jok/mig/dpa/sid

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insgesamt 247 Beiträge
Frosty127 13.06.2009
Ich denke, die Südafrikaner werden das Kind schon schaukeln. Aber hinsichtlich der extrem hohen Kriminalitätsrate muss noch dringend etwas getan werden. Niemand möchte Angst haben, auf dem Weg zum Stadion ausgeraubt zu [...]
Zitat von sysopAm Sonntag startet mit dem Confederations-Cup in Südafrika die Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2010. Was denken Sie - ist das Land bereit für das größte Sportereignis der Welt?
Ich denke, die Südafrikaner werden das Kind schon schaukeln. Aber hinsichtlich der extrem hohen Kriminalitätsrate muss noch dringend etwas getan werden. Niemand möchte Angst haben, auf dem Weg zum Stadion ausgeraubt zu werden. Wie damals die deutsche Delegation bei der Auslosung der WM-Gruppen, denen ein Koffer entwedet wurde.
Schwabenpower 13.06.2009
Ach komm schon. Ich glaube, wegen ein paar Taschendieben geht der FIFA nicht der Hintern auf Grundeis. Da gehts schon mehr um richtige Straftaten, die Leib und Wohl der Stadiongänger gefährden. "Ein Koffer entwendet", [...]
Zitat von Frosty127Ich denke, die Südafrikaner werden das Kind schon schaukeln. Aber hinsichtlich der extrem hohen Kriminalitätsrate muss noch dringend etwas getan werden. Niemand möchte Angst haben, auf dem Weg zum Stadion ausgeraubt zu werden. Wie damals die deutsche Delegation bei der Auslosung der WM-Gruppen, denen ein Koffer entwedet wurde.
Ach komm schon. Ich glaube, wegen ein paar Taschendieben geht der FIFA nicht der Hintern auf Grundeis. Da gehts schon mehr um richtige Straftaten, die Leib und Wohl der Stadiongänger gefährden. "Ein Koffer entwendet", haha, das ist mir sogar schon auf dem adretten Flughafen Charles de Gaulle passiert. Frankreich = Südafrika?
Frosty127 13.06.2009
Gut, da habe ich wohl das falsche Beispiel angeführt. Aber trotzdem ist so was für den Betroffenen immer ein extremes Ärgernis. Aber in dem gleichen Zeitraum geschah auch ein Mord an einem Österreicher. [...]
Zitat von SchwabenpowerAch komm schon. Ich glaube, wegen ein paar Taschendieben geht der FIFA nicht der Hintern auf Grundeis. Da gehts schon mehr um richtige Straftaten, die Leib und Wohl der Stadiongänger gefährden. "Ein Koffer entwendet", haha, das ist mir sogar schon auf dem adretten Flughafen Charles de Gaulle passiert. Frankreich = Südafrika?
Gut, da habe ich wohl das falsche Beispiel angeführt. Aber trotzdem ist so was für den Betroffenen immer ein extremes Ärgernis. Aber in dem gleichen Zeitraum geschah auch ein Mord an einem Österreicher. http://www.southafrika2010.de/suedafrika/wm-auslosung-diebe-und-ein-mord/
john mcclane 13.06.2009
Also, Taschendiebe sind wohl das kleinste Problem. Aber die 50 Morde und 150 Vergewaltigungen am Tag, die werfen doch die Frage auf, ob Südafrika als Ausrichterland vollauf geeignet ist, um es mal moderat auszudrücken. Für [...]
Zitat von SchwabenpowerAch komm schon. Ich glaube, wegen ein paar Taschendieben geht der FIFA nicht der Hintern auf Grundeis. Da gehts schon mehr um richtige Straftaten, die Leib und Wohl der Stadiongänger gefährden. "Ein Koffer entwendet", haha, das ist mir sogar schon auf dem adretten Flughafen Charles de Gaulle passiert. Frankreich = Südafrika?
Also, Taschendiebe sind wohl das kleinste Problem. Aber die 50 Morde und 150 Vergewaltigungen am Tag, die werfen doch die Frage auf, ob Südafrika als Ausrichterland vollauf geeignet ist, um es mal moderat auszudrücken. Für mich ist das sehr schade, da ich noch nie eine WM live vor Ort genießen konnte, von ein wenig Atmosphäre aufsaugen vor vier Jahren mal abgesehen. Können wir uns beim Blatter Sepp bedanken das der dem afrikanischen Kontinent ne WM versprechen mußte. Für 2016 in Brasilien sieht es leider ähnlich mies aus, dank der kurzzeitigen Einführung des Rotationssystems zwischen allen Kontinenten. Sprechen sich die größten Verbände einfach mal schnell ab, und schon hat man die WM in nem Schwellenland... Einzig positiver Aspekt sind die günstigen Zeiten für Fernsehzuschauer aufgrund der geringen Zeitverschiebung, aber selbst das können wir uns bei Brasilien in der Pfeife rauchen...
derpolokolop 13.06.2009
Bin begeistert. Können wir, müssen wir aber nicht. Er ist garantiert schon reichlich bedankt worden!
Zitat von john mcclaneKönnen wir uns beim Blatter Sepp bedanken das der dem afrikanischen Kontinent ne WM versprechen mußte...
Bin begeistert. Können wir, müssen wir aber nicht. Er ist garantiert schon reichlich bedankt worden!
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