Länderspiele Frankreich verspielt 2:0-Führung gegen Kolumbien

Nach 26 Minuten lag Frankreich 2:0 vorn, nach 85 Minuten hatte Kolumbien den WM-Mitfavoriten blamiert. Fast hätte auch Portugal gegen Ägypten verloren, doch in der Nachspielzeit kam Ronaldo.

Frankreichs Kylian Mbappe (r.) gegen Davison Sanchez aus Kolumbien
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Frankreichs Kylian Mbappe (r.) gegen Davison Sanchez aus Kolumbien


Frankreich - Kolumbien 2:3 (2:1)

Frankreich hat im Testspiel gegen Kolumbien einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielt. Der Weltmeister von 1998 unterlag nach früher 2:0-Führung im Stade de France noch 2:3 (2:1). Die Treffer für den Vize-Europameister erzielten Olivier Giroud (11. Minute) und Thomas Lemar (26.). Für Kolumbien trafen Luis Muriel (28.), Radamel Falcao (62.) und Juan Quintero (85.) per Foulelfmeter. Nach zuvor drei Siegen war es für Frankreich die erste Niederlage überhaupt gegen die Südamerikaner.

Portugal - Ägypten 2:1 (0:0)

Cristiano Ronaldo sei Dank: Europameister Portugal hat einen Fehlstart ins WM-Jahr vermieden. Zwar dauerte es bis zur Nachspielzeit, doch dann traf Ronaldo beim 2:1 (0:0) gegen Ägypten doppelt (90.+3 und 90.+6) und drehte das Spiel damit noch. Zuvor hatte Liverpools Stürmerstar Mohamed Salah Ägypten in der 56. Minute in Führung gebracht.

Argentinien - Italien 2:0 (0:0)

Späte Tore in Manchester: Argentinien gewann das Duell der ehemaligen Weltmeister gegen Italien 2:0 (0:0). Lionel Messi saß bei den Südamerikanern nur auf der Bank. Bei den Italienern, die in Russland nicht dabei sind, kehrte Gianluigi Buffon zurück. Der 40 Jahre alte Torwart reagierte mehrfach stark, war aber gegen Ever Banega (75.) und Manuel Lanzini (85.).

Russland - Brasilien 0:3 (0:0)

Vier Tage vor der Partie gegen Deutschland setzte sich Brasiliens Nationalmannschaft mühelos bei WM-Gastgeber Russland durch. Die Seleção gewann im Moskauer Luschniki-Stadion auch ohne den verletzten Neymar 3:0 (0:0). Miranda (53.), Philippe Coutinho (62./Foulelfmeter) und Paulinho (66.) trafen knapp drei Monate vor dem WM-Start. "Jetzt geht es darum, das 1:7 zu vergessen und in Berlin mit Würde aufzutreten. Wir müssen mental stark sein und haben gar keine andere Wahl, als am Dienstag unseren besten Fußball zu spielen", sagte Nationaltrainer Tite mit Blick auf die Partie im Olympiastadion (Dienstag, 20.45 Uhr; Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: ZDF).

sak/dpa



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