Kurzpässe: Lewandowski soll bleiben, Kagawa vor Abschied

Michael Zorc hat einem vorzeitigen Wechsel von BVB-Stürmer Robert Lewandowski eine Absage erteilt. Dagegen stehen die Zeichen bei Shinji Kagawa auf Abschied. Und: Arne Friedrich traf in der MLS ins eigene Tor.

BVB-Profis Kagawa und Lewandowski: Zukunft in Dortmund ungewiss Zur Großansicht
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BVB-Profis Kagawa und Lewandowski: Zukunft in Dortmund ungewiss

Hamburg - BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat Spekulationen um die Zukunft von Robert Lewandowski beim deutschen Meister beendet. "Er wird auch in der kommenden Saison in Dortmund spielen - und vielleicht sogar noch ein weiteres Jahr", sagte Zorc dem TV-Sender Sky. Damit konterte Zorc die Aussage von Lewandowskis Berater Cezary Kucharsky, der offen gelassen hatte, ob der Stürmer weiterhin beim BVB spielt. Lewandowski hat beim BVB noch einen Vertrag bis 2014.

Dagegen werden sich die Wege von Borussia Dortmund und Shinji Kagawa wohl trennen. Der Japaner sei zu diesem Zeitpunkt nicht bereit, den vorliegenden Vertrag zu unterschreiben, sagte Zorc. Er erwarte in Kürze eine Entscheidung. Angeblich wolle der Mittelfeldspieler zu einem Club in England zu wechseln. Kagawas Vertrag beim deutschen Meister läuft bis Sommer 2013.

Der SC Freiburg kann weiter mit Daniel Caligiuri planen. Der Mittelfeldspieler verlängerte seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2015. Caligiuri hatte die Vertragsverlängerung auf der Fan-Party nach dem 4:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln bekannt gegeben. Beim Sieg im letzten Heimspiel der Saison hatte der 24-Jährige zwei Tore vorbereitet und einen Treffer selbst erzielt.

Arne Friedrich hat zum ersten Mal seit dem Viertelfinale der WM 2010 wieder ins Tor getroffen - allerdings ins eigene. Friedrich brachte seinen Club Chicago Fire beim 1:2 (0:1) gegen die Seattle Sounders in der 39. Minute in Rückstand, als er einen Schuss David Estradas mit dem Bein ins eigene Gehäuse verlängerte. Eddie Johnson erhöhte für die Gäste (67.), der eingewechselte Marco Pappa verkürzte nur noch (89.). Fire liegt nach der zweite Niederlage im sechsten Saisonspiel auf Platz vier der Eastern Conference.

Heimreisen des 1. FC Köln sind für die Spieler derzeit kein Vergnügen: Nach der 1:4-Pleite beim SC Freiburg haben FC-Anhänger am Samstag den Mannschaftsbus am Freiburger Hauptbahnhof bedrängt und versucht, die Profis zur Rede zu stellen. Die Spieler mussten den Bahnhof durch den Hintereingang betreten und wurden von der Polizei zu ihrem ICE eskortiert. Die FC-Fans beschränkten sich auf Schmähgesänge - Festnahmen oder Verletzte gab es keine.

Friedlicher geht es beim VfL Wolfsburg zu: Cheftrainer Felix Magath steht bei dem Bundesligisten unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung. "Das Thema ist durch. Es sind nur noch ein paar Formalitäten zu klären", sagte VW-Chef Martin Winterkorn den "Wolfsburger Nachrichten": "Für mich ist klar, dass Felix Magath uns weiter als Trainer und Manager zur Verfügung stehen wird." Der bisherige Vertrag Magaths läuft bis Juni 2013.

bka/rei/dpa/sid

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