Arsenal erreicht Ligapokal-Finale Rüdigers Eigentor lässt Özil jubeln

Im Stadtduell lag Arsenal gegen Chelsea früh zurück, schaffte aber auch dank eines Eigentors von Rüdiger noch den Einzug ins Ligapokal-Finale. Den Siegtreffer erzielte ebenfalls ein ehemaliger Bundesligaspieler.

Mesut Özil
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Mesut Özil


Arsenal hat das Finale des englischen Ligapokals erreicht. Die Londoner setzten sich im Halbfinal-Rückspiel vor eigenem Publikum 2:1 (1:1) gegen den Stadtrivalen Chelsea durch. Im Hinspiel an der Stamford Bridge hatte es zwei Wochen zuvor ein torloses Remis gegeben.

Dem ehemaligen Mönchengladbacher Granit Xhaka (60. Minute) gelang in einem umkämpften London-Derby der Siegtreffer für die Gunners. Chelsea war durch Eden Hazard (7.) früh in Führung gegangen. Doch schon kurz darauf fiel der Ausgleich - durch ein kurioses Eigentor des deutschen Nationalspielers Antonio Rüdiger (12.). Arsenals Nacho Monreal köpfte Chelseas Marcos Alonso an, von Alonsos Kopf sprang der Ball gegen Rüdigers Kopf und dann ins Tor.

Neuzugang Henrich Mchitarjan stand nicht im Arsenal-Kader. Der ehemalige Profi von Borussia Dortmund, der am Wochenende im Tausch gegen Arsenals Topscorer Alexis Sanchez von Manchester United verpflichtet worden war, hatte im laufenden Wettbewerb bereits für United gespielt und war deshalb nicht spielberechtigt.

Arsenal trifft im Finale des Ligapokals am 25. Februar im Londoner Wembley-Stadion auf Manchester City. Das Team von Trainer Pep Guardiola hatte sich am Dienstag 3:2 (1:0) bei Zweitligist Bristol City durchgesetzt, nachdem City bereits das Hinspiel in Manchester mit 2:1 (0:1) gewonnen hatte.

chh/dpa



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