Hamburg - Den ersten Namen auf seiner Wunschliste muss Willi Lemke durchstreichen. Werders Aufsichtsratschef sucht einen Nachfolger für den nach Wolfsburg gewechselten Klaus Allofs - und hat nun eine Absage von seinem Favoriten bekommen. Dietmar Beiersdorfer wird nicht an die Weser kommen. "Ich habe Bremen am Samstag abgesagt", sagte der 49-Jährige kicker online, "ich hatte eine Anfrage der Bremer, doch ich habe mich entschieden, in Russland zu bleiben."
Der ehemalige Werder-Spieler und Sportdirektor beim Hamburger SV galt nach dem Abgang von Allofs zum VfL als Top-Kandidat für den Posten des Sportchefs an der Weser. Beiersdorfer hatte im Sommer einen Dreijahresvertrag beim russischen Erstligisten Zenit St. Petersburg unterschrieben. In seinen Kontrakt hatte er keine Ausstiegsklausel einbauen lassen.
Werder sucht nach dem Wechsel von Allofs nicht nur einen neuen Sportdirektor, sondern auch einen neuen Geschäftsführer. Unklar ist noch, ob für den 55-Jährigen ein oder zwei Nachfolger gesucht werden. Aufsichtsrats-Chef Willi Lemke tendiert zu einer Doppel-Lösung.
luk/sid
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