Beschwerde bei Uefa ManCity wirft Moskau-Fans Rassismus gegen Touré vor

Yaya Touré soll in Moskau mit rassistischen Gesängen und Affenlauten verhöhnt worden sein. Manchester City will deswegen bei der Uefa Beschwerde einlegen. Touré selbst forderte vom Verband eine härtere Bestrafung als bislang.

ManCity-Profi Touré (r.): "Es ist sehr traurig für mich"
DPA

ManCity-Profi Touré (r.): "Es ist sehr traurig für mich"


Hamburg - Manchester City hat angekündigt, bei der Uefa offiziell Beschwerde wegen rassistischer Beleidigung einlegen zu wollen. Mehrere englische Medien berichten übereinstimmend, dass ManCity-Profi Yaya Touré beim 2:1 (2:1)-Sieg bei ZSKA Moskau in der Champions League mit Affenlauten und Gesängen verhöhnt worden war. Wie ein Vereinssprecher bekannt gab, soll noch am Donnerstag eine schriftliche Protestnote an die Uefa geschickt werden.

Touré selbst sagte, er habe die rassistische Beleidigung gehört und den Schiedsrichter darauf hingewiesen. "Es ist unglaublich und sehr traurig für mich als afrikanischen Spieler", sagte der 30-jährige Ivorer dem TV-Sender Sky Sports: "Ich glaube, die Uefa muss hart durchgreifen, damit das endlich aufhört." Laut Touré würden die bisherigen Strafen nicht ausreichen, deswegen sei das Problem noch nicht gelöst. ManCity-Trainer Manuel Pellegrini sagte, er habe während des Spiels nichts von rassistischen Gesängen mitbekommen.

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Die Engländer waren in Moskau durch einen Treffer von Zoran Tosic (32. Minute) zunächst in Rückstand geraten, doch Sergio Agüero dreht die Partie mit zwei Toren noch vor der Pause (34./42.).

max



insgesamt 15 Beiträge
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Benutzernameoptional 23.10.2013
1. Ist halt Fußball
Beim Fußball sollte man vielleicht auch mal die Kirche im Dorf lassen. Noch strengere Regeln machen das Spiel kaputt und die Stimmung in der Stadien. Alles soll reglementiert werden.
w.o. 23.10.2013
2.
Zitat von BenutzernameoptionalBeim Fußball sollte man vielleicht auch mal die Kirche im Dorf lassen. Noch strengere Regeln machen das Spiel kaputt und die Stimmung in der Stadien. Alles soll reglementiert werden.
Sie meinen also Rassismus gehöre zu einem ordentlichen Spiel und sei was für die Stimmung?
spotmakesmyday 23.10.2013
3. falsch
Zitat von BenutzernameoptionalBeim Fußball sollte man vielleicht auch mal die Kirche im Dorf lassen. Noch strengere Regeln machen das Spiel kaputt und die Stimmung in der Stadien. Alles soll reglementiert werden.
Es sind die rassistischen Gesänge, welche die Stimmung verderben. Und das SOLL nicht reglementiert werden, das IST schon reglementiert. Für die, die es nicht von sich aus raffen, daß rassistische Gesänge im Stadion nichts zu suchen haben.
swizzserb 23.10.2013
4. Fehler im Text
Der CSKA Spieler heisst Zoran Tosic und nicht Zlatko.
derdichter 23.10.2013
5.
so etwas ist inakzeptabel bei keinem spiel bei keiner sportart in keinem land. ja ich denke schon dass die meisten verhoehner nicht rassisten sind sondern ehrr mit dem ziel den spieler zu verubsichern und schwaechen agiert haben das ist aber unter aller sau!!!
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