Manchester United Moyes soll Ferguson beerben, Rooney bleiben

David Moyes muss ein schweres Erbe antreten. Der Coach soll Nachfolger von Sir Alex Ferguson als Trainer von Manchester United werden und hat bei Everton bereits seinen Abschied verkündet. Die erste große Aufgabe wartet bereits: Der 50-Jährige muss Wayne Rooney von seinem Verbleib überzeugen.

Everton-Coach Moyes: Seit 2002 beim Liverpooler Stadtteilclub
REUTERS

Everton-Coach Moyes: Seit 2002 beim Liverpooler Stadtteilclub


Hamburg - Sir Alex Ferguson hat seinen Nachfolger handverlesen. David Moyes soll auf Empfehlung der Trainerikone zur kommenden Saison Trainer von Manchester United werden. Die Verpflichtung des 50-Jährigen, der wie Ferguson Schotte ist, könnte noch am Donnerstag bestätigt werden. Das berichten mehrere englische Zeitungen übereinstimmend. Demnach soll Moyes das Team des englischen Rekordmeisters am 1. Juli übernehmen.

Bei seinem bisherigen Arbeitgeber, dem FC Everton hat Moyes bereits seinen Abschied zum Saisonende verkündet. Dabei soll er auch gesagt haben, dass er zu Manchester United wechseln wolle. Eine offizielle Bestätigung des Meisters gibt es allerdings noch nicht. Kurios: ManUnited hatte auf seiner offiziellen Facebook-Seite bereits ein Willkommensbild gepostet - es dann aber schnell wieder gelöscht.

Der 71-jährige Ferguson hatte am Mittwoch nach fast 27 Jahren und 38 Titeln bei ManUnited seinen Rücktritt bekanntgegeben. Ebenfalls am Mittwoch hatte sich Moyes zusammen mit seinem Bruder und Agenten in London mit Evertons Vorstandsvorsitzenden Bill Kenwright getroffen, um diesen über seinen Wechsel zu informieren. Kenwright sagte dem TV-Sender Sky Sports, er könne wenig machen, Moyes könne seine eigene Entscheidung treffen.

Moyes Vertrag beim Tabellensechsten läuft am Saisonende aus, dort ist er seit 2002 Trainer. Mit dem Liverpooler Club waren ihm mehrfach Achtungserfolge gelungen. Ein Titel sprang dabei aber nicht heraus. 2005/2006 scheiterte er in der Qualifikation zur Champions League, 2009 unterlag Everton im FA-Cup-Finale dem FC Chelsea (1:2). 2003, 2005 und 2009 war Moyes englischer Teammanager des Jahres. Auch Ferguson erhielt diese Auszeichnung dreimal (1999, 2008, 2011).

Die erste Aufgabe des neuen United-Trainers wird es sein, Wayne Rooney zu halten. Der Starstürmer ist offenbar abwanderungswillig, in den vergangenen Monaten war unter anderem über ein Interesse von Paris St. Germain berichtet worden. Medienberichten zufolge soll Rooney Ferguson um einen Transfer gebeten, der Verein dies aber abgelehnt haben. Manchester United teilte nun mit, der 27-Jährige sei "nicht zu verkaufen".

Rooney und der designierte Ferguson-Nachfolger Moyes kennen sich gut. 2002 hatte der Angreifer, damals noch für Everton, sein Premier-League-Debüt unter Moyes gefeiert. Zwei Jahre später ging er für 37 Millionen Euro nach Manchester. Später hatte Rooney mit einigen Passagen in seiner Biografie Moyes allerdings verärgert - mittlerweile sollen beide wieder ein gesundes Verhältnis haben.

max/sid/dpa/Reuters



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insgesamt 3 Beiträge
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ogniflow 09.05.2013
1. Rooney
Wo soll Rooney dann hin, so einen Vertrag wie bei ManU bekommt der niewieder. Höchstens von Pseudo-Vereinen wie Machatschkala oder PSG. Als ich ihn das erste mal spielen sah (noch für Everton) war er aggressiv und gefährlich wie Mike Tyson. Inzwischen tapst er rum wie Axel Schulz.
jorge123 09.05.2013
2. hoffe, dass ManU wirtschaftlich...
...anfängt auf gesunden Beinen zu stehen, nicht nur ein Imperium auf Pump bleibt!!! schließlich wird dort guter Fußball ja gespielt.
niemandhatkeiner1 09.05.2013
3. Nachfolger
Wieso sollte er den un erfolgreicher sein die letzen 2 Jahre waren international mehr als schwach! Sicher fergi hat manu groß gemacht und zu englands nummer 1 geführt aber über so eine lange zeitspanne mit diesem geld ist es nur logisch regelmäßig englischer meister zu werden. andere veriene sollten sich aber ein beispiel nehmen und den trainer nicht sofort nach weniger erfolgreichen jahren entlassen wie zb 2004-1007
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