Hamburg - Weil sie Spiele manipuliert haben, wurden 41 Männer aus Südkorea für alle Tätigkeiten im Profifußball gesperrt - und zwar weltweit. Der südkoreanische Fußballverband (KFA) und die Disziplinarkommission der südkoreanischen K-League hatte gegen die Fußballer nationale Sperren ausgesprochen, die die Disziplinarkommission des Weltverbandes am Mittwoch ausdehnte. Das berichtet die Fifa auf ihrer Internetseite.
Die Spieler waren im Sommer 2011 an Spielabsprachen in der K-League beteiligt. Sie sollen absichtlich Fehler gemacht haben, um dadurch den Verlauf der Partien zu beeinflussen. Im Gegenzug sollen sie Geld von Glücksspielvermittlern erhalten haben.
21 von ihnen haben nach Fifa-Angaben ein Geständnis abgelegt und ihr Bedauern über ihre Beteiligung an der Manipulation ausgedrückt. Für sie besteht daher die Möglichkeit, nach einer Probezeit von zwei bis fünf Jahren wieder zum Profifußball zurückzukehren. Voraussetzung dafür sollen 200 bis 500 Stunden gemeinnützige Arbeit sein, etwa Unterstützung von Behindertenfußball oder lokale Tätigkeiten im Kampf gegen Spielmanipulationen. Über die Aufhebung der Sperre entscheidet dann der KFA.
Bereits im Juni 2012 hatte die Fifa von der Disziplinarkommission der K-League und des KFA ausgesprochene Sanktionen gegen zehn andere Fußballer in weltweite Strafen ausgeweitet. Sie waren an Spielabsprachen in der K-League und im nationalen Pokal beteiligt gewesen.
ham/dpa
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