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Jansen zu Völler-Kritik: "Ich habe das Fußball-Geschäft nie geliebt"

Er liebt ihn, er liebt ihn nicht: Marcell Jansen hat sich nach der scharfen Kritik von Rudi Völler erneut zu Wort gemeldet. Er liebe den Fußball, aber nicht das Fußball-Geschäft, stellte der ehemalige Nationalspieler klar.

Ex-HSV-Profi Jansen: "Leben schon vor Profikarriere lebenswert" Zur Großansicht
Getty Images

Ex-HSV-Profi Jansen: "Leben schon vor Profikarriere lebenswert"

Wer liebt den Fußball wie doll? Auch am Tag nach dem ZDF-Sportstudio geht die Auseinandersetzung zwischen Rudi Völler und Marcell Jansen weiter. Bayer Leverkusens Sportdirektor hatte den ehemaligen HSV-Spieler für dessen frühes Karriereende heftig angegriffen. "Wer so was macht, hat den Fußball nie geliebt."

Jansen hatte bereits am Samstagabend mit Unverständnis auf die Attacke reagiert. "Ich habe nie gesagt, dass ich aufhöre mit Fußball. Ich habe mich gegen das Business-Modell entschieden. Ich liebe den Fußball und werde ihn immer lieben."

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Hat Marcell Jansen seine Karriere zu früh aufgegeben?

Der 45fache Nationalspieler legte am Sonntag auf seiner Facebook-Seite noch mal nach. "Um es noch mal kurz aufzugreifen. Herr Völler hatte Recht, das Fußball-Geschäft habe ich nie geliebt aber akzeptiert, denn das Fußball-Geschäft hat mir vieles ermöglicht und dafür bin ich sehr dankbar", schrieb der 29-Jährige.

"Dennoch kann ich sagen, dass mein Leben schon vor meiner Karriere als Profi mindestens genau so lebenswert war." Der Fußball, den Jansen "so sehr liebe", werde überall gespielt! Auf den Straßen und in der Kreisliga bis hin zur Bundesliga. "Nach zwölf Jahren als Berufsfußballer, möchte ich nun mein Hobby wieder zurück! Darauf freue ich mich", so Jansen.

Im Sportstudio hatte der ehemalige Außenspieler vor den Folgen einer Aussage wie der Völlers gewarnt: "Spielern dazu zu raten, irgendwas zu machen, von dem sie nicht überzeugt sind, damit sie noch mal die Kohle mitnehmen können", sei gefährlich.

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1. Wieso soll uns das interessieren?
scipio 02.08.2015
Jansen kann machen was er will und Völler hat das nicht zu kommentieren. Dennoch ist es lächerlich Jansen als klugen Jungunternehmer zu portraitieren. Noch hat er nichts erreicht und bei einem Internet Startup kann heutzutage so ziemlich jeder einsteigen. Man lobt hier den Tag vor dem Abend
2. Tante Käthe irrt.
charlybird 02.08.2015
Jansen scheint ein Kerl mit Köpfchen zu sein. Und diese Entscheidung ist aller Ehren wert, denn den Fussball den Völler, Platini und letztlich Blatter meinen, hat definitiv nichts liebenswertes an sich. Es ist pures, kaltes Business. Jeder BL-Verein, vor allem die einstellig notierten, lebt es tagtäglich vor. Das sollte Völler eigentlich wissen. Wer in diesem Karussell mitfahren darf und zu den etablierten Spielern gehört, hat einen dicken Sechser im Lotto gezogen und ausgesorgt, wenn der Körper mitmacht. Nix Liebe, sorgenfreies Leben.
3. oha,
tambora 02.08.2015
mir wird doch nicht am Ende noch ein Fußballer sympathisch werden...
4. denkwürdig
Talan068 02.08.2015
Laut Völler, spielt man also so lange bis man altersbedingt zu schlecht ist, wenn man Glück hat oder bis man Invalide ist. Super, Idee 8( . Man fragt sich, wie es jemand, mit so einer Einstellung in die Führungsebene schafft (oder gerade deshalb?)?
5. kritik am..
blue72 02.08.2015
..millionen geschäft Fussball wird sofort versucht zu unterbinden...könnte sonst vielen mächtigen leuten und interressenvertretern ein dorn im auge sein...hier geht es um ein businessmodell mit dem wenige leute enorm viel und einfach geld scheffeln...
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