Hamburg - Skandalstürmer Mario Balotelli hat den juristischen Kampf gegen die von seinem Verein Manchester City verhängten Geldstrafen aufgegeben. Wie der englische Meister mitteilte, wird der 22-Jährige rund 340.000 britische Pfund (etwa 422.400 Euro) an seinen Club zahlen.
Elf Spiele hatte Balotelli durch Sperren verpasst und dafür von seinem Club Strafen in Höhe von zwei Wochengehältern kassiert. Der Italiener legte daraufhin Einspruch ein. Dieser wurde jedoch vom Verein abgelehnt, weshalb der Fall am Mittwoch vor einem Gericht der Premier League in London verhandelt werden sollte. Doch dazu kam es nicht, da Balotelli seinen Einspruch zurückzog.
Zuletzt war Balotelli auch wegen schwacher Leistungen in die Kritik geraten. Der Stürmerstar hatte nach der 2:3-Derby-Niederlage gegen Manchester United in der Vorwoche den Zorn von City-Teammanager Roberto Mancini zu spüren bekommen. Balotelli, in der 51. Minute ausgewechselt, müsse beginnen, "über seinen Job nachzudenken. Wenn man einen Spieler mit Marios Qualitäten hat, kann man nicht glauben, dass er seine Qualität zum Fenster rauswirft", so Mancini.
bka/luk/dpa
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