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Ex-Nationalspieler: Basler gibt Sportdirektor-Job bei Lok Leipzig auf

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DPA

Ex-Nationalspieler Mario Basler

Er will lieber TV-Experte als Sportdirektor sein: Mario Basler und Oberligist Lok Leipzig beenden ihre Arbeitsbeziehung. Der frühere Nationalspieler begründet dies mit Fernseh-Verpflichtungen.

Der ehemalige Fußballnationalspieler Mario Basler ist nicht mehr Sportdirektor beim Oberligisten Lok Leipzig. Der Vorstand und Aufsichtsrat des Traditionsklubs kamen Baslers Bitte um eine sofortige Auflösung des bis Ende Juni laufenden Vertrages nach. Der 30-malige Nationalspieler hatte erst im Februar 2015 die Geschäftsführung Sport beim Fünftligisten übernommen.

Basler begründete seine Entscheidung damit, bei der bevorstehenden EM in Frankreich als Experte arbeiten zu wollen. "Die Europameisterschaft steht vor der Tür, da gibt es einige Anfragen an mich. Ich hätte nicht mehr die Zeit gehabt, mich intensiv um den Verein zu kümmern", sagte der frühere Bundesligaprofi. Andere Gründe habe es nicht gegeben: "Leipzig ist eine tolle Stadt, der Verein ist toll, und er hat tolle Fans. Hier ist vieles möglich."

Aufsichtsratsvorsitzender Olaf Winkler bedauerte die Trennung. "Mario Basler hat den Verein in hervorragender Weise vertreten und die vorgegebenen Aufgaben mehr als erfüllt", sagte Winkler: "Wir hatten eine vertrauensvolle und konstruktive Zeit. Wir akzeptieren die Entscheidung mit Bedauern und wünschen Mario für die Zukunft alles Gute."

aha/sid

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1. Selten so gelacht
genaumeinding 04.03.2016
Herr Basler ist als V Experte so unterhaltsam wie eine Schlaftablette.
2. Mario Hampelmann
Bueckstueck 04.03.2016
Hat sich wohl gelangweilt, hätte arbeiten müssen. Was hat er sich, was hat sich Lok nur dabei gedacht?
3. Toll
Mondaugen 04.03.2016
Der Verein ist toll, und er hat tolle Fans ... wie treffend, wenn man "toll" im ursprünglichen Wortsinn als "übergeschnappt" versteht. Dass Basler nach den tätlichen Angriffen von "Fans" im letzten Sommer in Erfurt, beim unrühmlichen Saisonende der Loksche, überhaupt in Leipzig geblieben ist, mag verstehen wer will.
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