Angeblich ausstehende Zahlungen Basler verklagt seinen Ex-Verein

Mario Basler behauptet, noch Geld von seinem Ex-Verein Rot-Weiss Frankfurt zu bekommen. Der Fünftligist will von nichts wissen. "Da lach ich mich kaputt", sagt Basler - und zieht vor Gericht.

Mario Basler
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Weil er "zu beschäftigt" gewesen sei, musste Mario Basler den Fünftligisten Rot-Weiss Frankfurt im Dezember vergangenen Jahres verlassen. Damals nannte er die Trennung noch "schade", mittlerweile hat sich aber gar ein juristischer Streit entwickelt. Der Ex-Nationalspieler hat den Verein verklagt.

Das hat das Frankfurter Landgericht bestätigt. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung über den Fall berichtet. Es geht um noch ausstehende Zahlungen in Höhe von 5000 Euro, die dem 49 Jahre alten Basler für seine Arbeit als Interims-Trainer Ende 2017 zugesagt worden sein sollen.

Basler: "Da lach' ich mich kaputt"

"Da saßen sechs Leute mit am Tisch, als wir das ausgemacht haben. Jetzt können die sich nicht mehr erinnern", sagte Basler der "Bild": "Da lach' ich mich kaputt. Das ist einfach blamabel. Aber wahrscheinlich haben die so viel Geld, dass sie auch noch Gerichts- und Anwaltskosten zahlen können. Schade für einen Traditionsverein, der von solchen Leuten in den Abgrund geführt wird."

Basler hatte insgesamt nur 57 Tage für den Klub, der inzwischen in die Verbandsliga abgestiegen ist, gearbeitet. Dem damaligen Oberligisten drohte da schon der Abstieg, den der frühere Bundesliga-Torschützenkönig verhindern sollte.

Im Nachhinein bezeichneten beide Seiten die Zusammenarbeit als Missverständnis. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Strödter sagte der "Frankfurter Neuen Presse" damals: "Ohne jeden Vorwurf an Mario Basler muss man sagen, dass es bis zum heutigen Tag gar nichts gebracht hat."

aev/dpa/sid



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