Von Christian Gödecke und Alexander Trempler
Bisher dachte man, Markus Babbels Aus in Hoffenheim könnte für ihn auch etwas Gutes haben. Denn der Trainer mit der speziellen Vorliebe, sich seine ehemaligen Vereine in die Haut stechen zu lassen, hatte sich das blaue Wappen des Sinsheimer Clubs bisher noch nicht tätowiert. Noch mal Glück gehabt also?
Die Frage ist offenbar falsch gestellt, wenn man Babbels Worten in der aktuellen "Sportbild" glaubt. "Das Tattoo wird sicher kommen. Es gibt keinen Grund, warum ich mir das Hoffenheim-Tattoo nicht stechen lassen sollte." Endgültig steht jetzt fest: Für Markus Babbel gibt es keine Ausnahmen von der Regel, seine Arbeitgeber auf seinem Körper zu verewigen - egal, wie freundschaftlich oder eben nicht die Trennung abgelaufen ist.
Klar ist nun aber auch: Es wird neue Tattoos auf Babbels Körper geben, so wie es auch neue Clubs geben wird, die ihn einstellen. Der Mann aus Garching ist schließlich ein fähiger Mann, der in Hoffenheim nicht ausschließlich an sich selbst scheiterte, sondern auch an der Mannschaft und den Fehlern seiner Vorgänger.
Wo wird Babbel als nächstes landen? Es gibt ja viele weiße Flecken in der Vita des 40-Jährigen. Er war noch nie im hohen Norden. Im Osten hat Babbel ebenfalls noch nicht gearbeitet. Und auch tief im Westen kann er noch Spuren hinterlassen.
Wir haben für Markus Babbel ungefragt und mit besten Absichten eine Zukunftsplanung gemacht. Der Clou: die passenden (und garantiert nicht ernstgemeinten) Tattoos gibt es gleich dazu.
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