Bundesliga Wechsel von Weinzierl zu Schalke zieht sich hin

Verwirrung um Markus Weinzierl: Der als sicher geltende Wechsel des Augsburger Trainers zum FC Schalke wurde als perfekt vermeldet - die betroffenen Klubs dementierten aber prompt.

Markus Weinzierl
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Markus Weinzierl


Der FC Augsburg hat einen Bericht dementiert, wonach der Transfer von Trainer Markus Weinzierl zum FC Schalke 04 perfekt sei. Der "Kicker" hatte auf seiner Internetseite den Wechsel Weinzierls als vollzogen vermeldet. Ein Vertrag beim Bundesligisten bis 2019 sei schon unterschrieben, hieß es. Die Augsburger dementierten die Nachricht daraufhin via Twitter:

"Wir äußern uns offiziell zur Personalie Cheftrainer, wenn alle notwendigen Dinge geregelt sind. Das ist aktuell noch nicht der Fall", teilte auch der FC Schalke mit.

Dass Weinzierl neuer Coach der Schalker wird, scheint indes so gut wie sicher. Er selbst hatte in Interviews schon über den Abschied aus Augsburg und die Zukunft in Gelsenkirchen gesprochen. Der "Augsburger Allgemeinen" sagte er am Samstag: "Ich kann mit einem sehr guten Gefühl aus Augsburg weggehen." Er bedauere nur, sich wegen der zähen Verhandlungen am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison nicht offiziell von Team und Fans verabschiedet zu haben.

Die Verhandlungen zwischen Augsburg und Schalke ziehen sich seit Tagen hin, weil der FCA die Freigabe erst erteilen möchte, wenn der Nachfolger für Weinzierl feststeht. Augsburgs Favorit heißt Dirk Schuster vom SV Darmstadt, aber auch der dritte beteiligte Bundesligist macht sein Einverständnis davon abhängig, ob ein neuer Coach ernannt werden kann.

krä/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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basecape-man 31.05.2016
1. ich frage mich nur wie solche trainer glaubwürdig....
argumentieren wollen ,wenn spieler nicht mehr bereit sind ihre verträge zu erfüllen.aber glaubwürdigkeit und profifussball gehören wohl nicht zusammen.warum regt sich den der extrainer scholl in der ard darüber auf das lewandowski mit real verhandelt?
xvxxx 31.05.2016
2.
Zitat von basecape-manargumentieren wollen ,wenn spieler nicht mehr bereit sind ihre verträge zu erfüllen.aber glaubwürdigkeit und profifussball gehören wohl nicht zusammen.warum regt sich den der extrainer scholl in der ard darüber auf das lewandowski mit real verhandelt?
umgekehrt könnte man natürlich fragen: Wieso sollte ein Trainer nicht dürfen, was bei Spielern die Regel ist und im übrigen eine riesige Einnahmequelle für die Vereine ( über die Ablösesummen).
PeterPaulPius 31.05.2016
3. Schon interessant
Wenn man sich die Personalien Lewandowski und Götze (beim gleichen Verein!) ansieht, fällt einem nichts mehr ein. Götze will seinen Vertrag erfüllen, Lewandowski zumindest nicht zu den jetzigen Bezügen. Der Vereinssport bleibt schon lange auf der Strecke. Und Weinzierl wird es irgendwann so gehen wie Breitenreiter. Wenn S04 ihn wieder ausspuckt, hat er zwar eine Chance gehabt, aber nie wirklich. Es wird dann schwer werden, noch Vereine wie Paderborn oder Augsburg zu trainieren. Nur die großen Vereine werden nicht fragen...
experte1305 31.05.2016
4. Schalke ist völlig unglaubwürdig
und der ach so hochgelobte Weinzierl ist spätestens Weihnachten Geschichte!
Sal.Paradies 31.05.2016
5. Unseriöses Gehabe
Zitat von basecape-manargumentieren wollen ,wenn spieler nicht mehr bereit sind ihre verträge zu erfüllen.aber glaubwürdigkeit und profifussball gehören wohl nicht zusammen.warum regt sich den der extrainer scholl in der ard darüber auf das lewandowski mit real verhandelt?
Warum sich Scholl in der ARD über Lewandowski aufregt? Weil er einen Vertrag bis "2019", also noch satte 3 Jahre "ohne" irgend eine Ausstiegsklausel hat !! Wenn Real unbedingt glaubt Lewa haben zu wollen, dann müssen sie "direkt" mit dem Vorstand des FCB sprechen, alles andere ist unseriöses Gehabe. Wenn ein Spieler noch 1 Jahre Vertrag hat und (fast sicher) nicht verlängern möchte, dann kann er über seinen Berater Angebote entgegen nehmen, immer voraus gesetzt, er ist fair und spricht darüber offen mit seinem jetztigen Arbeitgeber. Aber jemand der sich 3 Jahre an den Verein gebunden hat, kann ohne die Erlaubnis des Vereins und natürlich mit deren Mitsprache keine Verhandlungen führen. Wie soll das denn gehen? Ohne Ausstiegsklausel hat jemand wie Lewandowski gar keinei Grundlage für Verhandlungen. Punkt! Scholl hat recht mit seiner Kritik. Das Gehabe der Lewandowskis ist unseriös und seinem Arbeitgeber gegenüber signalisiert er, dass er sich in München offensichtlich nicht wohl fühlt. Sein fehlendes Wohlbefinden hat aber sicher nicht mit dem Föhn im Münchner Raum zu tun, sondern damit, dass er gerne einen warmen Geldregen in Madrid erleben möchte. Übrigens hat Madrid Ronaldo, Bale und Benzema. Da würde ich gerne wissen, auf welcher Position Lewa da gerne auflaufen würde? Unter 85 Millionen wird Bayern Lewandowski niemals gehen lassen, wenn überhaupt, da sie das Geld gar nicht benötigen. Den Bayern traue ich sogar zu "Nein" zu sagen, nur um den Madrilenen zu zeigen, dass sie nicht jeden bekommen können, zumindest nicht von ihnen. Bayern ist selbst in den TOP 4 und eigentlich ein "JÄGER". Ich würde mich wundern, wenn die Lewandowski ziehen lassen.... ;-)
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