Kritik an BVB-Fans "Das Recht verspielt, zu uns zu gehören"

Beim Spiel gegen Wolfsburg schlug dem wechselwilligen BVB-Kapitän Mats Hummels der Hass von Fans entgegen. Für die hat Vereinsboss Watzke eine klare Botschaft.

Dortmund, Südtribüne, am Samstag
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Dortmund, Südtribüne, am Samstag


Es waren unschöne Szenen beim Spiel des BVB gegen Wolfsburg: Wann immer Kapitän Mats Hummels den Ball berührte, ertönte von den Rängen ein Konzert von Pfiffen und Buhrufen. Viele Fans von Borussia Dortmund nehmen es Hummels sehr übel, dass er zum FC Bayern wechseln will.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat diese Fans nun scharf kritisiert. "Mats ist ein astreiner Bursche. Ein ganz großartiger Junge", sagte der 56-Jährige bei WDR2: "Und wer den beleidigt, der hat eigentlich das Recht eigentlich schon verspielt, zu uns zu gehören, weil das ist nicht Borussia Dortmund."

Watzke stellte aber auch klar, dass er "90 oder 95 Prozent der Zuschauer ein Riesen-Kompliment machen" müsse, da sie nicht gepfiffen haben. Auch Hummels selbst erklärte: "Das waren nicht die Fans. Es waren nur 300, die mich schon vorher nicht unbedingt geliebt haben. Die haben die Bühne genutzt. Ich habe gesehen, woher das kam."

Hummels hatte am Donnerstag über den Verein seinen Wunsch zum Wechsel zu Bayern München öffentlich gemacht.

mhe/sid

insgesamt 343 Beiträge
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deglaboy 01.05.2016
1. Trotzdem Mats, warum rennst du dem unsauberen Geld...
des FCB hinterher? Schade! Ich hätte mehr von dir erwartet.
spon-facebook-10000192849 01.05.2016
2. Ultra-Dumm-Verhalten
Diese sogenannten Fans (oder Ultras oder Sonstwas) verstehen sich als BvB-Anhänger, sind dabei aber so beschränkt in ihrem Verhalten, dass sie nicht bemerken, wie sie mit ihrem Bashing gegen einen wahrlich hochverdienstvollen Spieler Hummels neue Fußball-Talente davon abhalten, zum BvB zu kommen. Wer möchte als junger Berufs-Fußballer nach einigen Jahren beim BvB so behandelt werden, wenn er sich einer neuen beruflichen Perspektive hingibt...?
artis 01.05.2016
3. hauptsache Kohle
auch wenn sie bei Bayern nur auf der Bank sitzen. Jo, die Bayern wissen wie man Meister wird, indem man die anderen Mannschaften schwächt. Für mich ist die Bundesliga gestorben.
Immanuel K. 01.05.2016
4. Einerseits finde ich das Gejammer...
...der Fans übertrieben, es ignoriert, dass Fussball eben überwiegend Geschäft ist - andererseits muss sich Herr Hummels nicht wundern, er hat sich ja seinerzeit gegenüber Herrn Goetze genauso verhalten und damit Hoffnungen geweckt, er wäre anders....
makeup 01.05.2016
5. @deglaboy
Mats fragt dich ja auch nicht, wie du dein "unsauberes" Geld verdienst. Also geht es noch??? Da reißt sich ein Spieler 10 Jahre für einen Verein den Arsch auf und dann sollen "irgendwelche" Psydo-Fans die weitere Lebensplanung bestimmen. Also Freunde geht es noch? Der Mann ist erwachsen und bei allem Getue, kann er machen was er will. Wer solche Fans hat, egal aus welchem Lager, braucht keine Feinde. Also "deglaboy" - ich hätte mehr von dir erwartet.
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