Initiative "Common Goal" Hummels spendet ein Prozent seines Gehalts

Spaniens Nationalspieler Juan Mata machte den Anfang. Jetzt beteiligt sich mit Mats Hummels auch der erste deutsche Fußballprofi an "Common Goal". Die Spenden werden für wohltätige Zwecke eingesetzt.

Mats Hummels
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Mats Hummels


Die Spendeninitiative "Common Goal" hat Zuwachs bekommen. Vor zwei Wochen erklärte Juan Mata von Manchester United als Erster seine Bereitschaft, künftig ein Prozent seines Gehalts für wohltätige Zwecke zu spenden. Jetzt hat auch Nationalspieler Mats Hummels via Twitter seine Teilnahme an der Aktion bestätigt.

"Ich habe das Gefühl, dass wir mehr machen können, um die steigenden Erträge im Fußball mit einem tieferen Sinn zu verbinden", wird Hummels auf der Website der Initiative zitiert: "Dies ist eine Chance für den Fußball, die Welt zu verbessern, und ich möchte dabei sein."

"Common Goal" möchte Fußballer auf aller Welt dazu bringen, mindestens ein Prozent ihres Gehalts in einen Topf einzuzahlen, aus dem wohltätige Aktionen auf aller Welt finanziert werden sollen. Gestartet wurde die Kampagne von Streetfootballworld, einer unter anderem von den Vereinten Nationen und der deutschen Bundesregierung ausgezeichneten Nichtregierungsorganisation, die seit fünfzehn Jahren Fußballplätze in Krisenregionen anlegt und zivilgesellschaftliche Partner vor Ort unterstützt.

mfu/sid

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insgesamt 45 Beiträge
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Seite 1
apopluto 17.08.2017
1. Wie in alten Zeiten.
Erst mittels Fernsehzwangsgebühren, Werbefinanzierung über Konsum oder dem Sponsoring reicher Gönner dem Bürger das Geld hintenrum aus der Tasche ziehen, dann einen minimalen Anteil als Almosen wieder verteilen. Das erinnert mich stark ans Mittelalter. Müssen sich die Empfänger heute statt vor Kirchen vor Fußballstadien einfinden. Kniend und mit vorgestreckten geöffneten Händen, in die die Allergütigsten was reinlegen können?
anmeldung.tm 17.08.2017
2. 1 Prozent?
Wow, ein Prozent, das ist ja spendabel. Was macht der gute Mann mit den restlichen 9.900.000 € die er im Jahr bei Bayern verdient? Zumindest besser als gar nichts. Aber ich verstehe nicht, warum man bei diesen Summen nicht mehr spenden kann. Aber ich denke, er wird auch noch für andere Projekte spenden
uli_san 17.08.2017
3. Kann man eine positive Aktion...
...nicht einfach mal würdigen, ohne die Initiatoren zu bashen? Ich finde es ohne wenn und aber gut und hoffe, die Aktion wird einen großen Zuspruch finden.
ge1234 17.08.2017
4. Starke Argumentation!
Zitat von apoplutoErst mittels Fernsehzwangsgebühren, Werbefinanzierung über Konsum oder dem Sponsoring reicher Gönner dem Bürger das Geld hintenrum aus der Tasche ziehen, dann einen minimalen Anteil als Almosen wieder verteilen. Das erinnert mich stark ans Mittelalter. Müssen sich die Empfänger heute statt vor Kirchen vor Fußballstadien einfinden. Kniend und mit vorgestreckten geöffneten Händen, in die die Allergütigsten was reinlegen können?
Dem braven Bürger wird also hinterrücks durch "Sponsoring reicher Gönner" das Geld aus der Tasche gezogen. Auf die Idee muß man erstmal kommen!. Und nein, die GEZ-Gebühren spielen bei der Finanzierung der Fussballergehälter nur eine marginale Rolle; die werden in erster Linie durch Privatfernsehen und Werbung finanziert. Also, Sky kündigen und einfach keine Produkte mehr von Unternehmen kaufen, die selbst oder deren Produkte durch Fussball beworben werden mehr und alles wird gut!
LittleBoy 17.08.2017
5. 1%...
Da spendet jeder Normalsterbliche mehr, wenn er Mal was gibt, zumindest prozentual. Sorry, aber 1%...das ist mehr Hohn als Geld. Diejenigen, die so viel Kohle haben, verstehen es noch immer nicht. Was braucht es noch, damit sich das endlich ändert und mehr Gerechtigkeit in unser Land kommt?
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