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BVB-Star Hummels: "Muss herausfinden, was ich machen möchte"

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Getty Images

Nationalspieler Mats Hummels

Ein Bekenntnis zu Borussia Dortmund klingt anders: Mats Hummels hat sich erneut zu seiner Zukunft geäußert. Wo diese liegt, ist momentan noch völlig unklar. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft im kommenden Jahr aus.

Weltmeister Mats Hummels hat seine Zukunft bei Borussia Dortmund erneut offen gelassen. "Ich muss für mich herausfinden, was ich machen möchte", sagte Hummels im ZDF-Sportstudio nach dem Länderspiel in Berlin gegen England: "Ich zögere die Entscheidung nicht künstlich hinaus, sondern denke viel darüber nach."

Der Vertrag des 27-Jährigen beim BVB endet im Juni 2017. Ablösefrei will Dortmund den Innenverteidiger im nächsten Jahr aber nicht ziehen lassen. Daher soll Hummels seinen Vertrag vorzeitig verlängern.

Im kommenden Jahr laufen auch die Verträge von Ilkay Gündogan und Henrich Mchitarjan in Dortmund aus. Bei beiden Leistungsträgern wird ebenfalls eine Vertragsverlängerung angestrebt. Zudem wird über eine Rückholaktion von Mario Götze aus München nachgedacht.

bam/sid

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insgesamt 39 Beiträge
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1. Hummels
andrestich 27.03.2016
Mehr Geld natürlich
2. Oh weh, BVB...
karl.lauer 27.03.2016
...wenn einer der Leistungsträger Gündo, Mik oder Hummels geht, wird es wohl einen Domino-Effekt geben. Bei Gündo standen die Zeichen ja letztes Jahr schon auf Abschied. Zorc muss hier schnellstmöglich für klare Verhältnisse sorgen. Transfereinnahmen müssen sofort wieder reinvestiert werden und zwar in absolute Klasse, nur so bleiben auch die Leistungsträger an Bord. Wäre schade, denn Tuchel hat eine sehr gute Basis geschaffen. Ob Götze da rein passt, wage ich, zu bezweifeln. Die Offensivpositionen Reus, Oba und Miki kann er - momentan - nicht besser ausfüllen.
3. Was genau ist da nun
phrasenmaeher 27.03.2016
Zitat von karl.lauer...wenn einer der Leistungsträger Gündo, Mik oder Hummels geht, wird es wohl einen Domino-Effekt geben. Bei Gündo standen die Zeichen ja letztes Jahr schon auf Abschied. Zorc muss hier schnellstmöglich für klare Verhältnisse sorgen. Transfereinnahmen müssen sofort wieder reinvestiert werden und zwar in absolute Klasse, nur so bleiben auch die Leistungsträger an Bord. Wäre schade, denn Tuchel hat eine sehr gute Basis geschaffen. Ob Götze da rein passt, wage ich, zu bezweifeln. Die Offensivpositionen Reus, Oba und Miki kann er - momentan - nicht besser ausfüllen.
Hummels spielt eine sehr gute Saison, zweifelsfrei. Die davor war allerdings ebenso bedenklich wie die gesamte zwischenzeitliche Tabellensituation des BVB. Wenn Hummels mit seinen aktuell 27 Jahren also noch einmal etwas Anderes (Topklassiges) erleben möchte, so wird ihm dies vermutlich mit Ü30 nach einer erneuten VVL bei Dortmund nurmehr schwerlich gelingen. Insofern sind seine Gedankenspiele als Fußball-Profi weniger "Oh weh" für den BVB, der aktuell bereits mit dem Aufbau einer neuen, verjüngten Mannschaft beschäftigt ist und dies wohl noch forcieren wird, sondern schlicht nachvollziehbar. Auch Auba wird den Verein ganz sicher eher früher als später verlassen, insofern der BVB da noch ein profitables Geschäft draus machen möchte. Das ist kein Domino-Effekt, sondern Gesetz des - insbesondere durch Mondpreise der Premier League sehr verzerrten - Marktes. Und über das Geschachere von Gündogans Onkel, der nun einmal seinen Berater darstellt, lohnt es sich nach den Micky-Maus-Aktivitäten der letzten beiden Jahre kaum noch ein Wort zu verlieren. Ich glaube nicht einmal, dass die Verantwortlichen des BVB mit Gündogan überhaupt noch über die restliche Vertragslaufzeit hinweg ernsthaft rechnen. Watzke und Co. werden zwar hier schon seit jeher von den üblichen Foristen unterstellt, dass sie keine Ahnung haben, sieht man sich die Entwicklung Dortmunds jedoch in den Jahren seit Klopp bis hin zum ersten (vereinsrekordträchtigen) Trainerjahr Tuchels an, so liegt die Ahnungslosigkeit definitiv bei den Foristen selbst - wen wundert es? Ein Wegfall Gündogans ließe eine - übrigens auch nur von der BILD kolportierte - Rückkehr Götzes da schon wieder in einem ganz anderen Licht erscheinen. Also nur gemach, das wird schon.
4. Bayern macht es doch vor..
karl.lauer 27.03.2016
Kaum ein nennenswerter Leistungsträger, abgesehen mal von Kroos, der aber m.E. immer erdetzbar sein wird, hat die Bayern verlassen. Aktuell sind wieder Verträge von Eckpfeilern des Teams verlängert worden und auch das ist ein Donino-Effekt: Wenn der bleibt, bleib ich auch. Der BVB zahlt bestimmt auch nicht so schlecht und muss es schaffen, dass die Stars Aussicht auf Titel haben bzw. ernsthaft mitspielen können. Aktuell absolut gegeben, aber bei Weggang von 1,2 Pfeilern sehr fragil das Ganze. So Sensibelchen wie Reus und auch Miki sind beim BVB gut aufhehoben, Auba kann sich wohl überall durchsetzen...als Bayern-Fan wünsche ich mir eine starke national Konkurrenz, sonst gibt es nur im Frühjahr Spannhng in der Championsl.
5. Als Bayern-Fan...
phrasenmaeher 27.03.2016
... können Sie leider nur schwerlich beides haben: Absolute Dominanz im nationalen Wettbewerb einerseits, welche sich die Bayern in den letzten Jahren zweifelsfrei erarbeitet bzw. erwirtschaftet haben, schließt eine gleichzeitige Spannung im Meisterschaftsrennen andererseits nun einmal aus. Wobei sich die Dortmunder die aktuell 5 Punkte Rückstand selbst eingebrockt haben - Hummels hat diese ominösen 10 Tage der Hinrunde, in denen 7 Punkte liegengelassen wurden, ja selbst benannt. Auba hat drei Jahre lang beim AC Mailand gespielt, ohne dass dort jemand sein Potenzial erkannt hätte. Als er 2013 von St. Etienne zu Dortmund kam, hieß es - trotz seiner guten Torausbeute in der französischen Liga - Auba..wer? Dasselbe Spielchen übrigens auch bei Miki. Das Problem ist letztlich immer dasselbe: Wenn ein Spieler auf sich aufmerksam macht, stehen stets finanziell potentere Vereine Schlange, um ihn einzusacken. Hierbei wird die Luft nach oben immer dünner, bis man in Deutschland schließlich bei Bayern landet, obgleich der BVB sicherlich nicht in Glasperlen zahlt und Vereine wie Freiburg oder Gladbach wiederum dort das Nachsehen haben. Und wenn dann Vereine wie PSG oder ManCity anklopfen, sieht selbst der FC Bayern München beim Gehaltsgefüge aus wie von der Agentur für Arbeit gesponsert. Profifußball ist ausschließlich ein Geschäft, die wenigsten Aktiven identifizieren sich noch mit dem Verein, für den sie kicken. So hat sich das nun einmal entwickelt, Rückkehr ausgeschlossen. Und deshalb wird der Bayern-Fan irgendwann auch nicht mehr zur x-ten Meisterfeier fahren, sondern bezieht seinen Thrill nur noch aus der Champions League oder anderen, derzeit noch angedachten Wettbewerben, die noch mehr Kohle in die Kassen spülen. Da ist kein Platz mehr für Bolzplatzsentimentalitäten.
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