Angriff auf Linienrichter 16 Spiele Sperre für Arda Turan

Der türkische Fußballstar Arda Turan ist nach einem Angriff auf einen Linienrichter für 16 Spiele gesperrt worden. Zudem erhielt der Spieler von Medipol Basaksehir eine Geldstrafe.

Arda Turan (Mitte)
AP

Arda Turan (Mitte)


Der türkische Fußballverband hat Arda Turan weit über das Saisonende der türkischen Süper Lig hinaus gesperrt. Der Offensivspieler wird seinem Klub Medipol Basaksehir 16 Spiele lang fehlen und muss eine Geldstrafe in Höhe von 7600 Euro zahlen. Der 31-Jährige hatte am vergangenen Freitag beim 1:1 gegen Sivasspor in der 94. Minute eine Rote Karte bekommen, nachdem er den Linienrichter geschubst und dem Schiedsrichter die Faust gezeigt hatte.

Basaksehir liegt zwei Spieltage vor Saisonende drei Punkte hinter Tabellenführer Galatasaray Istanbul. Turan ist bis 2020 vom FC Barcelona an den türkischen Verein ausgeliehen. In seiner Heimat hatte er erst kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, als Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bei seiner Hochzeit im März sein Trauzeuge war.

tip/dpa

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insgesamt 4 Beiträge
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Lankoron 10.05.2018
1. Für das Vergehen an sich
richtige Strafen, die wünschte man sich auch mal bei der DFL...anstatt der 2 Spiele-Sperren bei gesundheitsgefährdenden Fouls. Dann würde vielleicht endlich die elende Rudelbildung aufhören und die Diskutiererei und Schauspielerei. Allerdings finde ich für das tatsächliche Vergehen, ein leichter Schubser, ohne Sturz, ohne alles, doch etwas übertrieben^^.
stoffi 11.05.2018
2. Absolut ok
Man hätte auch anordnen können, eine ganze Saison auszusetzen. Da er dem Schiri nur die Faust gezeigt hat und einen anderen geschupst , sollte es damit genug bestraft sein. Ein Spieler, der allerdings den Schiri schlägt oder tritt, sollte lebenslang gesperrt werden.
spon-facebook-1346092231 11.05.2018
3. Die Verrohung im Fußball...
greift weiter um sich. Eine lebenslange Sperre wäre eine angemessene Strafe.
arminia1 11.05.2018
4. Umgehung
dieser Strafe ist relativ einfach. Der Spieler wird nun einfach weiterverliehen. Deshalb sind lange Strafen am Ende einer Saison auch nicht viel Wert.
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