Unterstützung für Ex-Nationalspieler Türkischer Erstligist läuft mit Özil-Shirts auf

"Wir sind mit dir - nein zu Rassismus": Mit dieser Botschaft und dem Gesicht von Mesut Özil auf ihren T-Shirts zeigten sich die Spieler des türkischem Klubs Malatyaspor vor einem Testspiel.


Der türkische Erstligist Malatyaspor hat vor einem Testspiel gegen Gazisehir Gaziantep seine Unterstützung für den aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurückgetretenen Mesut Özil zum Ausdruck gebracht. Die Spieler liefen mit T-Shirts auf das Feld, die das Gesicht des Arsenal-Stars zeigten und mit der Botschaft "Wir sind mit dir - nein zu Rassismus" versehen waren.

"Unsere Fußballer sind mit den Shirts aufs Feld, um zu zeigen, dass sie Mesut Özil unterstützen", teilte Malatyaspor bei Instagram mit.

Mesut Özil hatte nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Russland nach 92 Länderspielen seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Vorausgegangen waren monatelange Diskussionen um das Foto, das er mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gemacht hatte.

Seinen Rücktritt hatte er in einer dreiteiligen Erklärung verkündet, die für eine größere Rassismus-Debatte sorgte.

tip/sid

insgesamt 36 Beiträge
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maxi_stulz 05.08.2018
1. Warum nicht?
Kann man machen und entscheidet jeder für sich selbst. Glaubt man zumindest auf den ersten Blick. Schade, daß diese Fußballer ihre Landsleute im eigenen Land nicht unterstützen. Und zwar diejenigen, die grundlos entlassen und unschuldig eingesperrt wurden.
Johanna Remi 05.08.2018
2. Tolle Geste!
Schön, dass man sich in der Türkei für einen deutschen Fussballer einsetzt. Mehr davon, auch gerne für deutsche Journalisten!
vielflieger_1970 05.08.2018
3.
Zitat von maxi_stulzKann man machen und entscheidet jeder für sich selbst. Glaubt man zumindest auf den ersten Blick. Schade, daß diese Fußballer ihre Landsleute im eigenen Land nicht unterstützen. Und zwar diejenigen, die grundlos entlassen und unschuldig eingesperrt wurden.
Weil nach deren Logik ja niemand grundlos eingesperrt wurde oder seinen Job verloren hatte:-))) . Es ist so traurig!
kospi 06.08.2018
4.
Da wird sich die Sultanine aber freuen.
streifendienst 06.08.2018
5. Okay
Was ist mit Kurden oder Armenier? Wirklich keine Vorbehalte? Tatsächlich Gleichberechtigung? Ein Schelm der Böses denkt.
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