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Traumschuss in Paderborn: Stoppelkamp trifft aus 82 Metern ins Tor - Ligarekord

Paderborns Stoppelkamp: Traumtor aus 83 Metern Zur Großansicht
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Paderborns Stoppelkamp: Traumtor aus 83 Metern

Ein Tor von der Strafraumgrenze. Nichts Ungewöhnliches? Schon, wenn es die eigene ist. Paderborns Moritz Stoppelkamp hat in der Partie gegen Hannover 96 einen Treffer aus 82 Metern Entfernung erzielt - ein Rekord in der Fußballbundesliga.

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Hamburg - 0:1-Rückstand beim SC Paderborn 07, die letzten Sekunden laufen, da ging Hannovers Torwart Ron-Robert Zieler mit nach vorne und hoffte auf einen späten Treffer. Der fiel dann auch - allerdings landete der Ball in seinem eigenen Tor. Nach einem sensationellen Fernschuss von Moritz Stoppelkamp, der damit einen neuen Bundesligarekord aufstellte.

Der Paderborner, der den Ball in der Nähe der eigenen Strafraumgrenze nach vorne drosch, traf aus exakt 82,3 Metern Torentfernung. Das hat es in der Fußballbundesliga vorher noch nie gegeben. "Ich wusste nicht, dass ich überhaupt so weit schießen kann", sagte Stoppelkamp bei Sky.

Der 27-Jährige war im Sommer von 1860 München zu Paderborn gekommen. Bis 2012 spielte er bei - Hannover 96. "So ein Tor gibt es nur einmal im Leben, aber er hat auch die Qualität, die Situation zu erkennen", sagte sein Paderborner Trainer André Breitenreiter.

Den bisherigen Fernschussrekord in der Bundesliga hielt Giorgos Tzavelas. Der damalige Profi von Eintracht Frankfurt hatte am 12. März 2011 gegen den FC Schalke 04 aus 73 Metern Torentfernung getroffen. Stoppelkamp übertraf den alten Rekord also um fast zehn Meter.

Die weiteren Schützen, die in der Bundesliga bisher aus mehr als 50 Metern trafen, sind:

  • Klaus Allofs (1.FC Köln, 1986): 70 Meter
  • Diego (Werder Bremen, 2007): 62 Meter
  • Alex Alves (Hertha BSC, 2000): 52,1 Meter
  • Fabian Ernst (Werder Bremen, 2002): 52 Meter
  • Bernd Schneider (Bayer Leverkusen, 2001): 50 Meter
  • Mike Hanke (FC Schalke 04, 2004): 50 Meter

Paderborn gewann am Ende also 2:0 gegen Hannover, feierte am vierten Spieltag den zweiten Saisonsieg und bleibt weiter ungeschlagen. Das ist zwar noch kein Rekord für einen Aufsteiger, aber mindestens ebenso erwähnenswert.

Anm. d. Red.: Zunächst hieß es, Stoppelkamp habe aus 83 Metern Torentfernung getroffen. Genauere Nachmessungen ergaben eine Distanz von 82,3 Metern; wir haben den Artikel dementsprechend korrigiert.

tpr

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insgesamt 6 Beiträge
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    Seite 1    
1. Glückwunsch Paderborn,...
andreasm.bn 20.09.2014
und ich hoffe, ihr mischt die Liga weiter auf! Und rahmt euch bitte die Tabelle ein! ;-)
2. Klasse wie die Jungs aus
multimusicman 20.09.2014
Paderborn aufspielen, frech und ohne Druck Favorit zu sein. Dann gelingen auch solche Kapriolen. Glückwunsch :)
3. Leiser Zweifel ...
birdie 21.09.2014
kommt mir ob der Rekordverdächtigkeit. Denn ich erinnere mich daran, dass bei München 1960 ein gewisser Torwart namens Petar Radenkovitch - hoffentlich habe ich den Namen richtig geschrieben- mit einem Abschlag von seinem Tor dem gegnerischen Torwart ein Ei in´s Nest gelegt hat. Und das wären dann doch wohl mehr als 83 m, oder? Seien Sie doch bitte so nett und prüfen das einmal nach.
4. Hätte jemand die Tabelle
dashaeseken 21.09.2014
für den 4. Spieltag so vorhergesagt wie sie ist ( 1-2-3 Paderborn Mainz Hoffenheim ) der hätte sich eine goldene Nase erwetten können. Es wird natürlich nicht so bleiben, aber Paderborn...Hut ab Jungs !!
5.
teekesselchen 21.09.2014
Zitat von birdiekommt mir ob der Rekordverdächtigkeit. Denn ich erinnere mich daran, dass bei München 1960 ein gewisser Torwart namens Petar Radenkovitch - hoffentlich habe ich den Namen richtig geschrieben- mit einem Abschlag von seinem Tor dem gegnerischen Torwart ein Ei in´s Nest gelegt hat. Und das wären dann doch wohl mehr als 83 m, oder? Seien Sie doch bitte so nett und prüfen das einmal nach.
Die Bundesliga gibt es aber erst seit 1963, demnach war das Tor des Münchener Torwarts vorher und nicht in der Bundesliga!
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