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Nach Schiri-Kritik: Kaiserslauterns Idrissou bittet um Entschuldigung

Angreifer Idrissou (links): "Meine Körpersprache ist eine richtige Männerkörpersprache" Zur Großansicht
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Angreifer Idrissou (links): "Meine Körpersprache ist eine richtige Männerkörpersprache"

Mohamadou Idrissou sagt "sorry": Der Stürmer des 1. FC Kaiserslautern hat sich für seinen verbalen Ausfall nach dem Spiel in Cottbus gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark entschuldigt. Er sei nicht schwulenfeindlich, habe sich aber in seiner Männlichkeit angegriffen gefühlt, so der Fußballer.

Hamburg - Er hatte den Schiedsrichter angegriffen und mit schwulenfeindlichen Aussagen für Aufsehen gesorgt - nun tut es ihm leid. Mohamadou Idrissou hat sich in einem Schreiben an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) für seine Äußerungen nach dem Spiel in Cottbus entschuldigt. Es sei nicht seine Intention gewesen, "Schiedsrichter Wolfgang Stark oder irgendjemanden zu beleidigen", heißt es in der vom Verein veröffentlichten Erklärung. Der DFB hatte Idrissou zu einer Stellungnahme aufgefordert.

"Bei meinen Aussagen ging es zu keinem Zeitpunkt um schwul sein oder Schwulenfeindlichkeit. Ich bin weder schwulen- noch homosexuellenfeindlich und werde mich niemals dementsprechend intern oder in der Öffentlichkeit äußern. Ich respektiere die freie sexuelle Orientierung jeder Person", wurde Idrissou vom Club zitiert.

Der Kameruner hatte sich nach dem 2:4 bei Energie Cottbus über Stark beschwert. "Er hat zu mir gesagt, deine Körpersprache gefällt mir nicht. Ich bin nicht schwul. Meine Körpersprache ist eine richtige Männerkörpersprache. Ich werde auch nicht schwul, das ist sein Problem." Idrissou bezeichnete die Reaktion als falsch.

"Durch den Hinweis des Schiedsrichters bezüglich meiner Körpersprache habe ich mich in meiner Männlichkeit angegriffen gefühlt. Es tut mir aufrichtig leid."

joe/dpa

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Komisches Männerbild
spon-facebook-10000387603 02.05.2013
Man kann sich für vieles entschuldigen. Aber zählt Dummheit auch dazu?
2. Manch können
lapislaz 02.05.2013
ihr Mittelalter im Kopf wohl nie ablegen. Selbst nicht in dem Land, das sie vor dem Mittelalter gerettet hat.
3.
hfftl 02.05.2013
Zitat von lapislazihr Mittelalter im Kopf wohl nie ablegen. Selbst nicht in dem Land, das sie vor dem Mittelalter gerettet hat.
Wer keine blasse Ahnung vom Mittelalter hat, sollte darüber schweigen.
4. @hfftl
lapislaz 03.05.2013
und warum halten sie sich dann nicht dran?
5.
zehbeh 03.05.2013
Inwiefern hat Deutschland Kamerun vor dem Mittelalter gerettet? Auf die Erklärung bin ich gespannt!
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