DFB-Team Schweinsteiger abgereist, Bender rückt nach

Sven Bender kehrt für das zweite WM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan in den DFB-Kader zurück. Bastian Schweinsteiger, der nach seiner Gelben Karte in Astana für die nächste Partie gesperrt ist, hat das Team dagegen bereits verlassen. Auch Julian Draxler ist vorzeitig abgereist.

Nationalspieler Sven Bender: Im Rückspiel gegen Kasachstan wieder im Kader
AFP

Nationalspieler Sven Bender: Im Rückspiel gegen Kasachstan wieder im Kader


Hamburg - Bundestrainer Joachim Löw hat auf die verschärfte Personalsituation nach dem 3:0 (2:0)-Erfolg in Kasachstan reagiert und Sven Bender nachnominiert. Der Dortmunder Mittelfeldspieler hatte auch dem eigentlich nominierten Kader angehört, dann aber wegen einer Grippe abgesagt.

Nun rückt er nach für Bastian Schweinsteiger. Der Bayern-Profi ist nach seiner Gelben Karte in Astana beim nächsten WM-Qualifikationsspiel erneut gegen Kasachstan am Dienstag in Nürnberg (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) gesperrt und reiste nach der Ankunft in Deutschland direkt zu seinem Verein.

Auch Julian Draxler hat das DFB-Team vorzeitig verlassen. Am Samstag bestätigte sich beim 19-Jährigen der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung, die sich der Schalke-Profi bei der Partie in Astana zugezogen hatte. Draxler kann durch die Verletzung nicht am Rückspiel gegen die Kasachen mitwirken und kehrte daher nach Gelsenkirchen zurück.

Ob Löw noch weitere Nachnominierungen vornehmen wird, ist noch offen. Gefährdet sind die Einsätze von Mario Gomez (Oberschenkelzerrung) und Benedikt Höwedes (Oberschenkelverhärtung). Dafür rückt der in Astana gesperrte Marco Reus wieder ins Team.

mib/sid



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rics 23.03.2013
1.
Zitatanfang - Der Bayern-Profi ist nach seiner Gelben Karte in Astana beim nächsten WM-Qualifikationsspiel erneut gegen Kasachstan am Dienstag in Nürnberg (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) gesperrt und reiste nach der Ankunft in Deutschland direkt zu seinem Verein. - Zitatende . Früher blieb die Mannschaft zusammen, da reiste keiner zu seinem Verein. Wohl doch nur noch eine Zweckgemeinschaft.
ralphfi 23.03.2013
2. ..jaja früher...
..war alles besser...!
hfftl 23.03.2013
3.
Zitat von ricsZitatanfang - Der Bayern-Profi ist nach seiner Gelben Karte in Astana beim nächsten WM-Qualifikationsspiel erneut gegen Kasachstan am Dienstag in Nürnberg (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) gesperrt und reiste nach der Ankunft in Deutschland direkt zu seinem Verein. - Zitatende . Früher blieb die Mannschaft zusammen, da reiste keiner zu seinem Verein. Wohl doch nur noch eine Zweckgemeinschaft.
Ach ja, in welcher traurigen Ruine mag heute der "Geist von Spiez" wohl spuken!
bigjes 23.03.2013
4. @ rics:
Ja, ja 11 Freunde sollt ihr sein... Das ist der Beruf von den Jungs, was erwarten sie? Früher hatten die Spieler viel mehr Freizeit und weniger Verpflichtungen, darum ist es verständlich, wenn heutzutage ein Spieler, der gesperrt oder verletzt ist, abreist. Oder beleiben sie häufig extra auf Ihrer Arbeitsstelle, wenn es für sie nichts zu tun gibt?
doobiebrother 23.03.2013
5. naja
genaugenommen ist der fc bayern seine arbeitsstelle und die nationalmanschaft hobby. der fährt ja jetzt nicht in den urlaub sondern zu seinem arbeitgeber um dort mit seiner hauptmanschaft zu trainieren...
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