Hamburg - Obwohl Dieter Hecking erst nach der Absage von Bernd Schuster den Trainerjob beim VfL Wolfsburg übernommen hat, sieht sich der neue Coach nicht als zweite Wahl beim Fußball-Bundesligisten. "Es ist das gute Recht eines Clubs, dass er nicht nur mit einem Trainer spricht, sondern sich auch nach Alternativen umschaut", sagte der vom 1. FC Nürnberg zum VfL gewechselte Hecking bei seiner Vorstellung.
Hecking, der sechste VfL-Trainer seit dem Gewinn der Meisterschaft 2009, wird beim Rückrunden-Auftakt am 19. Januar gegen den VfB Stuttgart zum ersten Mal auf der Wolfsburger Bank sitzen. Für den neuen Trainer, der Interimscoach Lorenz-Günther Köstner ablöst, geht es zunächst einmal darum, den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. Der VfL liegt derzeit mit sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf dem 15. Rang.
"Die Tabellensituation ist nicht so, dass wir gleich nach oben schauen können. Wir wollen uns erst einmal stabilisieren. Das Wichtigste ist ein guter Start", sagte Hecking: "Ich bin mir aber zu 100 Prozent sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Ob noch mehr geht, werden wir sehen. Ein tolles Ziel für die Rückrunde wäre doch der Pokalsieg."
Hecking, der seinen Dienst zu Beginn der Rückrundenvorbereitung am 3. Januar antritt und gleich an diesem Tag mit seinem Team ins Trainingslager nach Belek reisen wird, bringt seinen Co-Trainer Dirk Bremser mit. Aus dem bisherigen Wolfsburger Trainerstab will er Assistenzcoach Andries Jonker und Reha-Trainer Oliver Mutschler behalten.
mib/sid/dpa
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