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Betrugsvorwürfe: Neymar muss vor Gericht

Barcelona-Star Neymar: Unregelmäßigkeiten beim Vereinswechsel Zur Großansicht
AFP

Barcelona-Star Neymar: Unregelmäßigkeiten beim Vereinswechsel

Bislang standen sein Klub und die Eltern im Fokus, nun gerät Neymar selbst ins Visier spanischer Ermittlungsbehörden: Der Superstar muss wegen der Betrugsvorwürfe rund um seinen Wechsel zum FC Barcelona vor Gericht aussagen.

Der brasilianische Fußballstar Neymar muss wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei seinem Wechsel vom FC Santos zum FC Barcelona vor einem spanischen Ermittlungsrichter aussagen. Wie der Nationale Gerichtshof in Madrid mitteilte, wurde der Barça-Profi für den 2. Februar wegen des Verdachts des Betrugs zu einer Vernehmung vorgeladen.

Damit ist der Gerichtshof einer Empfehlung der spanischen Staatsanwaltschaft gefolgt, die vergangenen Freitag beantragt hatte, gegen Neymar selbst gerichtliche Schritte einzuleiten.

Die Eltern des 23-Jährigen, Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu und dessen Vorgänger Sandro Rosell müssen ebenfalls als Beschuldigte vor dem Untersuchungsrichter aussagen. Den Ermittlungen liegt die Klage eines Unternehmens zugrunde, dem Anteile an der Ablösesumme zugestanden hatten. Die Firma berief sich darauf, dass die wirkliche Ablösesumme von 83 Millionen Euro durch Scheinverträge kaschiert worden sei und sie daher zu wenig Geld erhalten habe.

Wegen des Neymar-Transfers im Sommer 2013 ist auch ein Verfahren vor einem Gericht in Barcelona anhängig, in dem der Spieler nicht selbst beschuldigt wird. Dort geht es um den Vorwurf gegen die Klubführung von Barça, dem spanischen Finanzamt beim Neymar-Transfer 13 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Gegen Bartomeu und Rosell wurde in dieser Sache bereits Anklage erhoben.

mon/dpa/sid

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