FC Bayern Kovac lässt Lewandowski nicht ziehen

Bayern-Trainer Niko Kovac hat den Wechselabsichten von Mittelstürmer Robert Lewandowski nach eigenen Worten eine Absage erteilt. Der polnische Nationalspieler hat dies akzeptiert und bleibt in München.

Bayern-Coach Kovac, Stürmer Lewandowski
AFP

Bayern-Coach Kovac, Stürmer Lewandowski


Bayern-Trainer Niko Kovac hat die Spekulationen um Stürmer Robert Lewandowski beendet. In einem Gespräch mit dem Polen machte Kovac dem Stürmer klar, dass ein Wechsel nicht infrage komme. "Robert weiß, wie ich über ihn denke und was ich von ihm halte". sagte Kovac der "Sport-Bild".

"Er ist weltweit sicherlich unter den Top-3-Stürmern auf dieser Position. Wir werden ihn daher mit Sicherheit nicht abgeben. Das ist die Aussage, die ich ihm mitgegeben habe. Robert hat das akzeptiert. Das hat mich sehr gefreut", sagte der Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München. Lewandowski war zuletzt immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht worden. Der 29-jährige Torjäger hat bei den Münchnern noch einen Vertrag bis ins Jahr 2021.

aha/dpa



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Papazaca 08.08.2018
1. Auch die Bayern haben Probleme, Spieler zu halten
Bayern-Fans haben regelmäßig über den BVB gelästert, weil Dortmund für die guten Spieler nicht attraktiv sei, um länger zu bleiben. Jetzt müssen auch diese Fans feststellen, das Wechselabsichten jeden Club "erwischen" können, siehe Lewa oder Courtois. Ich sage das ganz ohne Häme, die Fußballwelt hat sich geändert und die Spieler haben mehr Macht. Es kann jeden Verein erwischen, selbst Real. Aber es gibt schon einen Unterschied: Lewa hat bisher seine Verträge professionell erfüllt, Courtois kommt nicht mehr zum Training. Wie diese Entwicklung weitergeht steht in den Sternen. Wird die FIFA eingreifen, werden die Clubs besser zusammenarbeiten, werden Spieler trotz des Verlustes von viel Geld auf die Tribüne gesetzt? Nur kurz zum Schluß. Auch die Vereine sind jetzt nicht gerade Vorbilder bei der Einhaltung von Verträgen und kaufen und verkaufen Spieler, wie es ihnen so passt. Die Fußballwelt hat sich sehr verändert. Und das betrifft inzwischen alle Vereine, auch die Bayern und nicht nur den BVB.
Knützel 08.08.2018
2. Und täglich grüßt das Murmeltier...
Robert Lewandowski unter "den" Top 3, höchstens auf der Position der meisten "Wechselankündigungen".
Sal.Paradies 08.08.2018
3. So muss es sein
Was Kovac macht ist richtig. Wer lässt seinen Torjäger gehen, wenn er für ihn keinen Ersatz hat. Und Lewa wird trotzdem seine beste Leistung abrufen, weil er mit jemandem wie Courtois nicht zu vergleichen ist. Wenn ich perspektivisch wegen meiner "Familie" in eine andere Stadt möchte, dann plane ich so etwas langfristig, kündige es zeitig an, damit mein aktueller Verein auch adäquat reagieren kann. Weshalb ich ihm seine Nummer mit seinen Kindern nicht abnehme. Für solche Fälle müssen neue Regeln geschaffen werden, denn ohne diese gäbe es zeitnah mafiöse Aktivitäten, siehe den Fall Dembele, wo der Interessent den Spieler motiviert sich seinen Abgang zu erstreiken, egal ob es ihn dann wenig später mit einem anderen Spieler genau so ergeht. Der Witz ist, dass durch solche Geschichten der ursprüngliche Charakter von "SPORT" ad absurdum geführt und in`s Gegenteil umgewandelt wird. Schöner Nebeneffekt. Wenn Kovac klare Kante zeigt, gibt er so dem Rest der Mannschaft ein klares Signal, dass der Verein der Boss ist und es für niemanden Extrawürste zum braten gibt. Und die BuLi-Fans haben auch was davon (um die es eigentlich gehen sollte), weil sie jetzt weiterhin Tore von Lewandowski bestaunen können.
doppelnass 08.08.2018
4. Kovac
Kovac gefällt mir sehr. Der macht klare Kante.
Joinme66 08.08.2018
5.
Zitat von PapazacaBayern-Fans haben regelmäßig über den BVB gelästert, weil Dortmund für die guten Spieler nicht attraktiv sei, um länger zu bleiben. Jetzt müssen auch diese Fans feststellen, das Wechselabsichten jeden Club "erwischen" können, siehe Lewa oder Courtois. Ich sage das ganz ohne Häme, die Fußballwelt hat sich geändert und die Spieler haben mehr Macht. Es kann jeden Verein erwischen, selbst Real. Aber es gibt schon einen Unterschied: Lewa hat bisher seine Verträge professionell erfüllt, Courtois kommt nicht mehr zum Training. Wie diese Entwicklung weitergeht steht in den Sternen. Wird die FIFA eingreifen, werden die Clubs besser zusammenarbeiten, werden Spieler trotz des Verlustes von viel Geld auf die Tribüne gesetzt? Nur kurz zum Schluß. Auch die Vereine sind jetzt nicht gerade Vorbilder bei der Einhaltung von Verträgen und kaufen und verkaufen Spieler, wie es ihnen so passt. Die Fußballwelt hat sich sehr verändert. Und das betrifft inzwischen alle Vereine, auch die Bayern und nicht nur den BVB.
Da haben sie vollkommen recht. Auch wenn ich mich da ausnehmen möchte, ich mag viele Fehler haben und leider schlage ich hier auch oft über die Stränge, in dem Fall habe ich z.b. nie etwas gegen Dortmund gesagt. Fand es eher unmöglich was inzwischen möglich ist, wie Vereine durch die Spielerverteter unter Druck geraten. Was willst da machen? Ob man da Watzke oder Hoeneß heißt. Wäre schön wenn da alle Manager auf der Welt zusammen halten würden, ist aber nicht so. Liegt vermutlich auch an den Generationen die damit inzwischen aufwachsen. Für mich hat mal ein anderer Verein, einen Trainingsanzug, Schuhe und Tasche in der Jugend geboten, hab abgelehnt da ich bei meinem Verein bleiben wollte. Wenn ich aber hingegangen wäre, hätte ich mir aus schlechtem Gewissen, aufgrund eines Wertes von vielleicht 250 DM dort jahrelang den AA aufgerissen. Bei Lewandowski ist es bei mir halt noch leider so, das ich mir wünschen würde, das er befreit wird. Ich kann den nicht mehr sehen, sorry. Dann halt lieber nicht so viele Tore und dafür einen Spieler mit dem ich mitfiebern kann. Aber das ist auch Denken von vor 30 Jahren.
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