Verweigerte Strafzahlung Babelsberg muss keinen Regionalliga-Ausschluss fürchten

Babelsberg droht der Rauswurf aus der Regionalliga - hieß es bislang. Die NOFV-Geschäftsführung hat nun erklärt, dass ein Zwangsabstieg kein Thema sei. Wohl aber eine Spielsperre.

Babelsberg - Cottbus, 28.04.2017
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Babelsberg - Cottbus, 28.04.2017


Der SV Babelsberg muss im Streit mit dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) um ausstehende Strafzahlungen keinen Ausschluss aus der Fußball-Regionalliga fürchten. Wie NOFV-Geschäftsführer Holger Fuchs mitteilte, drohe den Potsdamern laut Paragraph 28 der Rechts- und Verfahrensordnung des Verbandes jedoch eine Spielsperre.

"Wenn das Verbandsgericht zu dieser Entscheidung kommt, könnte der Verein wegen Nichterfüllung von Zahlungsverpflichtungen bis zur Erfüllung gesperrt werden", sagte Fuchs. Zuvor hatte Babelsberg eine für Freitag angesetzte Frist zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 7000 Euro verstreichen lassen.

Laut Fuchs war das Geld am Montag noch nicht eingegangen, nach weiterer Prüfung werde nun wohl eine Antragstellung beim Verbandsgericht des NOFV folgen. Das Gericht würde voraussichtlich ein Verfahren eröffnen, an dessen Ende die Spielsperre stehen könnte. Zuvor war gar von einem möglichen Zwangsabstieg berichtet worden. Die Möglichkeit einer solchen Strafe bestritt Fuchs jedoch.

Die Geldstrafe hatte Babelsberg wegen eines Platzsturms und Pyrowürfen kassiert. Nach zwei Mahnungen hatte sich der Verein bewusst der Zahlung widersetzt. Babelsberg stört sich vor allem daran, dass in der ursprünglichen Urteilsbegründung aufgeführt wurde, dass ein Babelsberger Fan als Reaktion auf rassistische und antisemitische Schmähungen einiger Cottbuser "Nazischweine raus" gerufen habe.

chh/sid



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