Österreichischer Fußball: Schwere Krawalle vor Wiener Derby

Vor dem traditionsreichen Wiener Derby zwischen Austria und Rapid ist es zu Ausschreitungen gekommen. Dabei wurde auch ein Kind verletzt. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art beim Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.

Fans von Rapid Wien (Archivbild): Ausschreitungen vor dem Spiel Zur Großansicht
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Fans von Rapid Wien (Archivbild): Ausschreitungen vor dem Spiel

Hamburg - Österreichs Fußball beklagt schwere Krawalle vor dem Wiener Derby. Vor dem 303. Stadtduell zwischen Austria und Rapid (2:0) gingen nach Polizei-Angaben rund 150 vermummte Rapid-Hooligans unmittelbar vor dem Stadion auf die Austria-Anhänger los.

Auch Unbeteiligte gerieten in die Auseinandersetzung. Drei von ihnen wurden offenbar verletzt, darunter wohl auch ein acht Jahre altes Kind. Die Polizei nahm drei Gewalttäter in Gewahrsam. Vor dem Anpfiff hatte sich die Lage wieder beruhigt.

Bereits im Mai 2011 war das Wiener Duell zwischen Rapid und Austria im Chaos geendet: In der 26. Minute waren etwa 300 zum Teil vermummte Rapid-Hooligans nach dem 2:0 für die Gäste auf den Rasen des Gerhard-Hanappi-Stadions gestürmt. Die Spieler beider Mannschaften waren sofort in die Kabine geflüchtet. Die Partie musste abgebrochen werden.

jar/sid

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1. Man rätselt.....
tylerdurdenvolland 22.10.2012
was muss eigentlich passieren, damit die Verantwortlichen endlich mal ausser Schwafeln wirklich etwas unternehmen? Gibts eigentlich noch jemand er immer noch nicht begriffen hat, dass sich etwas geändert hat? Diese Leute nennen sich nicht mal mehr Fans, sondern Ultras und Hools... und recht haben sie! Man muss wohl davon ausgehen, dass die Vereine, oder zumindest deren Schatzmeister kein Interesse mehr an Besuchen von Vater/Kind Besuchen im Stadien haben?
2. Jede andere ...
ympertrymon 22.10.2012
öffentliche Veranstaltung (Demo etc.), bei der solche Gewaltausbrüche zu erwarten sind, wird von vorneherein verboten - bin ja mal gespannt, wann im Fußball ähnlich rigoros eingegriffen wird...
3.
blubb444 22.10.2012
Zitat von tylerdurdenvollandwas muss eigentlich passieren, damit die Verantwortlichen endlich mal ausser Schwafeln wirklich etwas unternehmen? Gibts eigentlich noch jemand er immer noch nicht begriffen hat, dass sich etwas geändert hat? Diese Leute nennen sich nicht mal mehr Fans, sondern Ultras und Hools... und recht haben sie! Man muss wohl davon ausgehen, dass die Vereine, oder zumindest deren Schatzmeister kein Interesse mehr an Besuchen von Vater/Kind Besuchen im Stadien haben?
Was hat sich denn geändert? Ich bin mal so dreist und behaupte, dass ein Stadionbesuch heute sicherer ist, als vor 20 Jahren noch. Also ja, es hat sich was geändert. Natürlich gibts immernoch Idioten, aber zu sagen, dass es immer schlimmer wird, ist einfach nur unwahr.
4.
ottimusik 22.10.2012
Zitat von blubb444Was hat sich denn geändert? Ich bin mal so dreist und behaupte, dass ein Stadionbesuch heute sicherer ist, als vor 20 Jahren noch. Also ja, es hat sich was geändert. Natürlich gibts immernoch Idioten, aber zu sagen, dass es immer schlimmer wird, ist einfach nur unwahr.
Teile diesen Beitrag absolut! Müsste eigentlich jeder bestätigen, der seid 20 oder 30 Jahren zum Fussball geht. Möchte wirklich mal wissen, wo das eigentlich hergekommen ist, daß der Fussball in D auf einmal so brutal und gefährlich ist? Was war denn der Auslöser? In den 90er hat kaum jmd drüber gesprochen und es war definitv gefährlicher. Die Polizei ist heute deutlich besser organisert, die Stadien deutlicher sicherer. Wer heute davon redet das es so schlimm ist wie noch nie und das der Fussball in dieser Form untergeht, der hat wirklich keine Ahnung! Reine Meinungsmache!
5. Richtig
widower+2 22.10.2012
Zitat von blubb444Was hat sich denn geändert? Ich bin mal so dreist und behaupte, dass ein Stadionbesuch heute sicherer ist, als vor 20 Jahren noch. Also ja, es hat sich was geändert. Natürlich gibts immernoch Idioten, aber zu sagen, dass es immer schlimmer wird, ist einfach nur unwahr.
In dem Artikel geht es zwar um Österreich, für Deutschland kann ich jedoch bestätigen, dass es zumindest in der 1. Bundesliga heute erheblich sicherer ist als noch vor 20 oder gar 30 Jahren. Die rohe Gewalt verlagert sich in Deutschland mehr und mehr in die unteren Ligen und wenn es bei Bundesligaspielen Randale gibt, dann nicht im Stadion sondern weit abseits des Stadions und sehr selten auch in der Nähe des Stadions. In den Achtzigerjahren hätte ich nie und nimmer ein Kind mit ins Stadion genommen, heute sehe ich da kein Problem mehr.
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