Hamburg - Welt- und Europameister Spanien hat sich nach dem überraschenden Vorrunden-Aus beim olympischen Fußball-Turnier von Trainer Luis Milla getrennt. Das gab der spanische Fußballverband RFEF bekannt. Nachfolger des 46-Jährigen, der bisher neben dem Olympiateam auch die U21-Auswahl der Spanier betreute, wird sein bisheriger Assistent Julen Lopetegui.
Bei den Olympischen Spielen in London war die Mannschaft um die Europameister Jordi Alba, Juan Mata und Javi Martínez sowie dem Mönchengladbacher Zugang Álvaro Domínguez in der Gruppe D nach zwei 0:1-Niederlagen gegen Japan und Honduras, sowie einem torlosen Unentschieden gegen Marokko mit nur einem Punkt und ohne Torerfolg ausgeschieden.
Insbesondere bei der Pleite gegen Honduras hatten die Spanier enttäuscht. Das Team habe "dabei ein Bild abgegeben, das eines Welt- und Europameisters unwürdig ist", schrieb die Zeitung "Mundo Deportivo".
Wesentlich erfolgreicher spielt hingegen Brasilien. Das Team hat sich auf dem Weg zum ersten Olympia-Gold im Fußball auch von Südkorea nicht aufhalten lassen. Die Mannschaft des Rekord-Weltmeisters um die Jungstars Neymar und Oscar gewann das zweite Halbfinale in Manchester 3:0 (1:0). Im Finale treffen die Südamerikaner am Samstag im Londoner Wembleystadion auf Mexiko, das sich zuvor gegen Japan 3:1 (1:1) behauptete. Die beiden unterlegenen asiatischen Teams spielen um Bronze.
leh/sid
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