9:0-Sieg für Paris Saint-Germain Neymar, Mbappé, Mbappé, Cavani, Cavani, Neymar, Cavani, Mbappé, Meunier

Im Ligapokal blamierte sich Paris bei Außenseiter Guingamp. Nun trafen sich beide Klubs in der Ligue 1 - und PSG revanchierte sich. Thomas Tuchel sorgte sich danach trotzdem. Es geht um seinen Spielmacher.

Kylian Mbappé (M.)
REUTERS

Kylian Mbappé (M.)


Es ist zehn Tage her, da erlebte Paris Saint-Germain ein peinliches Aus im Ligapokal bei EA Guingamp (1:2), dem Tabellenletzten der Ligue 1. In der Liga sind sich die Teams am Abend erneut begegnet, und die Partie endete so, wie man es angesichts von 36 Punkten Unterschied erwarten oder besser: befürchten musste.

PSG gewann 9:0 (3:0) und stellte damit zugleich den eigenen Torrekord aus der Saison 2015/2016 (9:0 gegen ES Troyes) ein. Zum französischen Rekord fehlte aber noch ein ganzes Stück. Er stammt aus der Saison 1935/1936, als Sochaux Valenciennes 12:1 schlug.

In Paris trafen Neymar (11. Minute, 68.), Kylian Mbappé (37., 45., 80.), Edinson Cavani (59., 67., 75.) sowie Thomas Meunier (83.). Mbappé, Neymar und Cavani haben damit gemeinsam 44 Ligatore erzielt. Das sind zehn mehr als das zweiterfolgreichste Team OSC Lille. PSG steht bei 62 Treffern.

Lichtgestalt: Neymar
AP

Lichtgestalt: Neymar

Nach diesem 17. Ligasieg im 19. Spiel liegt Paris in der Tabelle mit 53 Punkten weiter klar vor Lille (40 Punkte), das zudem bereits zwei Partien mehr absolviert hat. Trotzdem dürfte PSG-Trainer Thomas Tuchel nach dem 9:0 nicht nach Feiern zumute sein. Der Grund: Sorge um Marco Verratti. Der Italiener musste in der 19. Minute ausgewechselt werden, er hatte sich am linken Knöchel verletzt.

"Verrattis Verletzung ist schwer und ernst für uns", sagte Tuchel nach der Partie. Verratti, 26, ist für den Trainer ein Schlüsselspieler. Aus dem zentralen Mittelfeld ist er an den meisten Offensiv- und Defensivaktionen beteiligt. Ob er PSG im Achtelfinale der Champions League gegen Manchester United zur Verfügung steht, ist offen. Das Hinspiel findet am 12. Februar statt.

Ein Ausfall Verrattis würde Paris auch deshalb schwer treffen, weil Tuchel die Alternativen im defensiven Mittelfeld fehlen. Adrien Rabiot ist seit Anfang Dezember nicht mehr eingesetzt worden, offenbar, weil er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern möchte. Gut möglich, dass PSG nun auf dem Transfermarkt aktiv wird.

mon/dpa/Reuters



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Nonvaio01 20.01.2019
1. das verstehe wer will
da hat man einen spieler, der nicht verlaengern will, ok das kommt vor, aber das man den dann garnicht mehr einsetzt weil man beleidigt ist....da geht man dann lieber einkaufen. Naja wenn Geld nicht wichtig ist.....aber wen bekommt man denn? Doch auch nur einen der nur dazu da ist um kurz eine luecke zu fuellen und sonst mit null stammplatz chancen.....
spadoni 20.01.2019
2. In Frankreich
hat Tuchel mit dem PSG doch ein leichtes Spiel, bei dem von Qatar mit viel Geld zusammengekauften Spielerkader. Schade, diese totale Überlegenheit des PSG macht die französische Liga, die sowieso nicht zu den besten, zählt, total uninteressant!
Prussia Culé 20.01.2019
3. Rabiots Verhalten fehlt im Artikel
Zitat von Nonvaio01da hat man einen spieler, der nicht verlaengern will, ok das kommt vor, aber das man den dann garnicht mehr einsetzt weil man beleidigt ist....da geht man dann lieber einkaufen. Naja wenn Geld nicht wichtig ist.....aber wen bekommt man denn? Doch auch nur einen der nur dazu da ist um kurz eine luecke zu fuellen und sonst mit null stammplatz chancen.....
Es geht dabei auch eher um Rabiots Verhalten. PSG hat lange alles getan um Rabiot zu halten und ihm immer wieder verbesserte Angebote gemacht. Rabiot gilt als charakterlich schwierig und fing schon im Herbst an regelmäßig zu spät zum Training oder zu Besprechungen zu kommen, es fehlte auch hin und wieder etwas Trainingsdisziplin. Dazu kommt, dass Tuchel immer wieder hinten mit einer 3er-Kette spielt, was Rabiot wenig Raum lässt. Im Sommer wurde er nicht in den 23er-Kader für die WM nominiert. Statt sich, wie Deschamps es wollte, als Reservespieler sich bereit zu halten, falls sich kurz vor der WM noch jemand verletzt, verkündete er beleidigt sein Karriereende im Nationalteam.
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