FC Bayern Guardiola hat in München keinen Maulwurf gesehen

Bayern-Trainer Josep Guardiola hat Meldungen über schlechte Stimmung beim FC Bayern zurückgewiesen. Er habe auch keine Kenntnis darüber, wer im Verein solche Gerüchte streue.


Josep Guardiola hat die kolportierte schlechte Stimmung beim FC Bayern München energisch bestritten. "Die Stimmung ist gut. Du kannst nicht in der Hinrunde gewinnen und nur eine Niederlage haben, wenn die Stimmung nicht gut ist", betonte der Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters. "Hier, in Timbuktu, in Afrika, in Australien überall: Wenn ein Spieler nicht spielt, ist er ein bisschen traurig, enttäuscht. Das ist normal. Aber die Stimmung ist gut."

Einen Tag nach den Spekulationen über die schlechte Stimmung beim FC Bayern und Kritik von Guardiola an der Mannschaft wirkte der 45-Jährige gereizt. "Wo ist das Problem?", fragte der Katalane vor dem Bundesliga-Spiel am Sonntag gegen 1899 Hoffenheim wiederholt in die Journalistenrunde. "Welcher Spieler ist der anonyme Spieler, wo spielt dieser Anonymus?", sagte Guardiola mit Blick auf einen nicht namentlich zitierten Spieler, der die Quelle in dem entsprechenden Bericht im Fachmagazin "Kicker" war.

Guardiola bestätigte allerdings, dass die Stars des FC Bayern ihren freien Tag zur Regeneration nutzen und grundsätzlich nicht groß herumreisen sollen. Aber man bekomme "tausendmillionen Mails" mit ähnlichem Inhalt, erklärte er. Guardiola räumte mit Blick auf das Gewicht ein, dass Spieler "normalerweise mit ein, zwei Kilo weniger" aus dem Winterurlaub kämen. "Aber in diesem Moment sind alle beim perfekten Gewicht."

aha/dpa



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Seite 1
Attila2009 29.01.2016
1.
Maulwürfe sieht man auch nicht. Die bemerkt man nur an kleinen oder großen Dreckhäufen. Andererseits: Auch ein Fußballteam lebt nicht in einem Kloster hinter dicken Mauern. Sollte wirklich Stunk vorliegen kommt das so oder so raus. Ich habe von Anfang an Bedenken gehabt ob ein Trainer auf Abruf noch genug Autorität hat. Das war keine gute Idee das so zu machen. Ancelotti hätte sofort kommen sollen und Guardiola ehrenvoll in den Urlaub geschickt werden sollen." er nimmt eine Auszeit" Auch wenn dann Legenden zerstört werden. Ich vermute das kann jetzt auch ganz schnell gehen, das war noch nicht alles.
Attila2009 29.01.2016
2.
Maulwürfe sieht man auch nicht. Die bemerkt man nur an kleinen oder großen Dreckhäufen. Andererseits: Auch ein Fußballteam lebt nicht in einem Kloster hinter dicken Mauern. Sollte wirklich Stunk vorliegen kommt das so oder so raus. Ich habe von Anfang an Bedenken gehabt ob ein Trainer auf Abruf noch genug Autorität hat. Das war keine gute Idee das so zu machen. Ancelotti hätte sofort kommen sollen und Guardiola ehrenvoll in den Urlaub geschickt werden sollen." er nimmt eine Auszeit" Auch wenn dann Legenden zerstört werden. Ich vermute das kann jetzt auch ganz schnell gehen, das war noch nicht alles.
spon_2937981 29.01.2016
3.
Zitat von Attila2009Maulwürfe sieht man auch nicht. Die bemerkt man nur an kleinen oder großen Dreckhäufen. Andererseits: Auch ein Fußballteam lebt nicht in einem Kloster hinter dicken Mauern. Sollte wirklich Stunk vorliegen kommt das so oder so raus. Ich habe von Anfang an Bedenken gehabt ob ein Trainer auf Abruf noch genug Autorität hat. Das war keine gute Idee das so zu machen. Ancelotti hätte sofort kommen sollen und Guardiola ehrenvoll in den Urlaub geschickt werden sollen." er nimmt eine Auszeit" Auch wenn dann Legenden zerstört werden. Ich vermute das kann jetzt auch ganz schnell gehen, das war noch nicht alles.
Also wenn das genau so schlecht funktioniert und zu den selben miesen Resultaten führt wie bei Heynckes 2013 (auch 'auf Abruf'), dann wäre ich einigermaßen zufrieden... :-)
der_ba_be 29.01.2016
4. @Nr.3
Verwirren Sie Attila bitte nicht mit Tatsachen... ;-)
DerDifferenzierteBlick 29.01.2016
5. @Attila2009
Man sollte also mitten in einer ziemlich erfolgreichen Saison (beste Champions-League-Hinrunde, die Bayern jemals gespielt hat, zweitbeste Bundesliga-Hinrunde aller Zeiten) den Trainer wechseln - nur weil jetzt feststeht, dass dieser sich ein halbes Jahr später eine neue Herausforderung suchen will - und ihn durch einen vollkommen Bundesliga-unerfahrenen, nicht deutsch-sprechenden Trainer ersetzen, der eine ganz andere Spielphilosophie verfolgt? Das wird natürlich den Spielfluss überhaupt nicht stören! Und es ist natürlich auch völlig undenkbar, dass durch Guardiolas Entscheidung neue Kräfte freigesetzt werden (Heynckes wurde ja bereits angesprochen).
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