Zukunft des Bayern-Trainers Guardiola soll sich entschieden haben

Es ist seit Monaten das große Projekt der Bayern-Bosse: Trainer Josep Guardiola zum Bleiben zu bewegen. Nun berichten mehrere Zeitungen, der Katalane habe sich entschieden. Allerdings wohl nicht so, wie die Münchner sich das wünschen.

Bayern-Trainer Guardiola: Wird seinen Vertrag wohl nicht verlängern
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Bayern-Trainer Guardiola: Wird seinen Vertrag wohl nicht verlängern


In der Liga ohne echte Konkurrenz, in der Champions League locker weiter, auch im Pokal noch dabei: Sportlich könnte es beim FC Bayern momentan nicht besser laufen. Eine Personalfrage aber sorgt für Unruhe an der Säbener Straße: Verlängert Trainer Josep Guardiola seinen im Sommer auslaufenden Vertrag? Es sieht nicht danach aus.

Die "Sport Bild" meldet, der 44-Jährige habe dem Vorstand seine Entscheidung bereits mitgeteilt. Wie diese konkret lautete, schreibt die "Sport Bild" nicht. Im Falle einer Verlängerung wäre diese Entscheidung wohl verkündet worden. Die spanische Tageszeitung "Marca" berichtete explizit, Guardiola habe sich entschieden, nicht zu verlängern.

Seit geraumer Zeit wird über die Zukunft des Trainers spekuliert. Zuletzt wurde Guardiola immer wieder mit europäischen Spitzenklubs in Verbindung gebracht. Experten halten einen Wechsel in die englische Premier League für sehr wahrscheinlich. Manchester City gilt als Favorit auf eine Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers. In Manchester würde Guardiola auf seinen alten Weggefährten Txiki Begiristain treffen. Mit dem Sportdirektor arbeitete er schon beim FC Barcelona zusammen.

Die Mannschaft um Kapitän Philipp Lahm hatte sich vermehrt, teils öffentlich, für ein längeres Engagement von Guardiola ausgesprochen. "Ich hoffe, dass er bleibt, weiß aber auch nicht Bescheid", sagte Weltmeister Thomas Müller erst gestern nach dem Achtelfinalerfolg gegen den SV Darmstadt 98.

Guardiola hatte das Team im Sommer 2013 übernommen und seitdem zwei Meisterschaften und den DFB-Pokal gewonnen. Das ersehnte Triple, das sein Vorgänger Jupp Heynckes gewonnen hatte, blieb ihm bislang verwehrt.

bam



insgesamt 121 Beiträge
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Greg84 16.12.2015
1.
Wäre nun auch kein Weltuntergang, wenn er die Bayern zum Saisonende verlässt. Dann hätte er seinen Vertrag erfüllt, also alles in Ordnung. Der Verein hat dann noch ein halbes Jahr Zeit sich um einen entsprechenden Nachfolger zu kümmern. Angeblich soll der Verein bereits mit Ancelotti verhandeln. Natürlich vorausgesetzt, dass die Meldungen der Wahrheit entsprechen.
genaumeinding 16.12.2015
2. Es gibt sie noch die guten Nachrichten
Hoffentlich stimmt es. Ich würde ihn persönlich zum neuen Verein fahren. International nichts gewonnen. Unattraktiver Fussball und das Wegeckeln von Schweinsteiger, Kroos, Dr. Müller Wohlfahrt... Die Liste liesse sich beliebig erweitern. Dann kann er den Standfussballer Alonso gleich mitnehmen.
Caimann 16.12.2015
3. Pepe ade-
Die spanische Presse meldet soeben das sich Guardiola entschieden habe - gegen München. Der FCB habe versucht mit erheblichen finanziellen Mitteln ihn zum bleiben bewegen, leider ohne Erfolg. Diario Sport meldet das Pep es nach Italien oder England zieht.
Dubslav 16.12.2015
4. Unverständlich!
Wenn Herr Guardiola sich entschieden hat nicht zu bleiben, sollte der Bayernvorstand dankbar sein. Warum? Eine solche Verletztenliste wie jetzt unter Guardiola hatte es selten gegeben. Der Vorstand sollte lieber den "Doc" wieder auf die Bank setzen, damit endlich diese Verletzungsmisere beendet wird. Seit der "Doc" weg ist, fällt Robben immer wieder aus. Und es war MW der dafür sorgte dass Robben viele Monate verletzungsfrei spielte. Und auch bei Ribery kam der Einsatz viel zu früh. Der "Doc" hat eben heilende Hände!
ambergris 16.12.2015
5.
In der Premier League hat Guardiola reizvolle Ziele. Guardiola könnte bei ManU schon wieder in Van Gaals Fußstapfen treten. Bei Chelsea könnte er ein für alle mal seine Überlegenheit über José Mourinho beweisen. Und dann natürlich City mit seinen Beziehungen. Die italienische Liga rappelt sich langsam wieder auf, quasi parallel zur Wiederauferstehung Juves nach dem Zwangsabstieg. Es gäbe da auch nette Ziele, England ist aber Favorit.
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