Mertesacker zum WM-Aus 2006 "Es ist vorbei. Endlich ist es vorbei"

Der ehemalige Fußballnationalspieler Per Mertesacker spricht im SPIEGEL über den enormen Druck, den er in seiner Karriere verspürt hat. Besonders schlimm war es bei der Heim-WM 2006.

Per Mertesacker
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Per Mertesacker


Die Verlängerung war fast vorbei, da traf Fabio Grosso doch noch für Italien, Alessandro del Piero erzielte kurz darauf den Endstand zum 2:0. Deutschland war ausgeschieden, K.o. im Halbfinale bei der WM im eigenen Land. Für viele Fans ein Schock, für Per Mertesacker vor allem: Erleichterung.

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Im SPIEGEL schildert der 104-malige Nationalspieler und Weltmeister von 2014, wie ihm während der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land der Druck und die Angst zusetzten, Fehler zu begehen. "Klar war ich auch enttäuscht, als wir gegen Italien ausgeschieden sind", sagt Mertesacker: "Aber vor allem war ich erleichtert. Ich weiß es noch, als wäre es heute. Ich dachte nur: Es ist vorbei, es ist vorbei. Endlich ist es vorbei."

Lesen Sie hier die ganze Story: Per Mertesacker: "Die Sache mit dem Brechreiz, es ist das erste Mal, dass ich darüber spreche"

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insgesamt 18 Beiträge
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mina2010 10.03.2018
1. Meine aufrichtige Anteilnahme ..
er muss den Job nicht machen.
andreas.s 10.03.2018
2. Deswegen
fällt sein Name auch nicht, wenn man an die ganz großen deutschen Fußballer denkt.
tmhamacher1 10.03.2018
3. Das ist halt der Unterschied zwischen 1974 und 2006
Man kann sich nicht vorstellen, dass Franz Beckenbauer, Wolfgang Overath oder Uli Hoeness erleichtert gewesen wären, wenn sie im "Halbfinale" gegen Polen ausgeschieden wären! Hoeness hat sich heimlich behandeln lassen, um trotz eines Infektes dabei zu sein. Jetzt zeigt sich, wie Recht Löw damit hatte, 2014 Spieler mit der richtigen Mentalität mitzunehmen und z.B. Kießling zu Hause zu lassen. Deshalb hat die Mannschaft dem Druck besser standgehalten.
Pneumoniahawk 10.03.2018
4. Zu Beitrag 1. 2. und 3.:
Sie haben noch nie echten Druck gespürt! Was Ihnen fehlt ist Menschenverstand und Lebenserfahrung, dann würden Sie nicht so abfälliges Zeug von sich geben. Zumindest sind Sie ehrlich.
Belle 10.03.2018
5. an die Kommentatoren 1-3
Bei Ihnen vermute ich mal einen 9-17 Uhr Job ohne eigene Verantwortung. Anders kann ich mir Ihren Senf nicht vorstellen. Des Weiteren haben Sie nicht einmal den ganzen Artikel gelesen, geschweige denn Herrn Mertesackers Aussagen verstanden. Und zu allerletzt: Herr Mertesacker war immer eine große Stütze dee Mannschaft.
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