Disziplinarische Gründe Aubameyang erneut aus Kader gestrichen

Pierre-Emerick Aubameyang zählt zum Rückrundenauftakt gegen den VfL Wolfsburg nicht zum BVB-Kader. Erneut soll Disziplinlosigkeit der Grund sein.

Pierre-Emerick Aubameyang
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Pierre-Emerick Aubameyang


Borussia Dortmund hat seinen Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang erneut aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen. Der Gabuner steht nicht im Aufgebot für das Ligaspiel gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag (18 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: Sky). Der Grund: Aubameyang war einer Mannschaftssitzung fern geblieben, teilte der Trainer Peter Stöger mit.

Laut Vereinsauskunft besteht kein Zusammenhang mit einem Vorfall vom Vormittag. Aubameyang hatte bei Instagram geklagt, er fühle sich vom Chefreporter des "Kicker" rassistisch beleidigt, weil dieser dessen Extravaganzen als "Affenzirkus" bezeichnet hatte.

Es ist nicht das erste Mal, dass Aubameyang aus disziplinarischen Gründen nicht im Aufgebot des BVB stand. Im November des Vorjahres hatte er bei der 1:2-Niederlage in Stuttgart gefehlt, weil er zu spät zum Training erschienen war. Zuvor soll es einen unerlaubten TV-Dreh auf dem Trainingsgelände gegeben haben. Damals zeigte sich der Angreifer uneinsichtig: "Nach Mailand konnte ich die Strafe und die Suspendierung verstehen, weil ich gegen eine Ansage verstoßen habe. Dieses Mal verstehe ich es wirklich nicht. Ich wollte nicht zu spät kommen."

Ein Jahr zuvor hatte der damalige Trainer Thomas Tuchel Aubameyang vor dem Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon aus dem Kader gestrichen. Der Gabuner soll ohne Erlaubnis des Klubs kurz vor der Partie mit Freunden in einem Privatjet nach Mailand gereist sein.

bam



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