Einigung zwischen BVB und Arsenal Aubameyang wechselt nach London

Für über 60 Millionen Euro: Pierre-Emerick Aubameyang wird sich dem FC Arsenal anschließen. Das hat Borussia Dortmund bestätigt.

Pierre-Emerick Aubameyang
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Pierre-Emerick Aubameyang


Der Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal steht fest. Der Gabuner wird von Borussia Dortmund nach London wechseln. Das haben beide Vereine über Twitter bestätigt.

Die Ablöse für den Top-Stürmer des Bundesligisten liegt bei 63,75 Millionen Euro. Das teilte der BVB in einer Ad-Hoc-News mit. Der 28-Jährige hatte in Dortmund noch einen Vertrag bis 2021. Aubameyang ist damit der drittteuerste Abgang der Bundesliga ins Ausland. Die Rekordmarke liegt bei 105 Millionen Euro für Ousmane Dembélé, der den BVB im vergangenen Sommer in Richtung FC Barcelona verlassen hatte.

"Von den unschönen Ereignissen der vergangenen Wochen abgesehen, erinnern wir uns gern daran zurück, dass die Geschichte von Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB über mehr als vier Jahre eine einzige Erfolgsstory war", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Aubameyang habe in dieser Zeit viel für Borussia Dortmund geleistet, "viele wichtige Tore geschossen und ist Teil jener Mannschaft, die 2017 den DFB-Pokal nach Dortmund geholt hat".

Dem Wechsel gingen lange Spekulationen voraus. Aubameyangs Verhalten gegenüber seinem Arbeitgeber Borussia Dortmund sorgte über mehrere Wochen für Kontroversen. Für das Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg (0:0) war er suspendiert, beim Auswärtsduell gegen Hertha BSC (1:1) stand er wegen mangelhafter Trainingseinstellung nicht im Kader. Aubameyang spielte seit 2013 für den BVB, seine Bilanz: 98 Tore in 144 Bundesligaspielen, 172 Treffer in 213 Partien in allen Wettbewerben.

Als Nachfolger für Aubameyang ist Michy Batshuayi im Gespräch. Der Belgier steht beim FC Chelsea unter Vertrag und hat in der laufenden Saison zwei Tore in zwölf Premier-League-Spielen für den Englischen Meister erzielt.

Mit Marc Bartra verließ bereits zuvor ein weiterer Profi den BVB. Der Abwehrspieler spielt künftig für Betis Sevilla in der ersten spanischen Liga. Laut "Kicker" muss Bartras neuer Verein 10,5 Millionen Euro Ablöse an den BVB überweisen.

tip/jan/dpa

insgesamt 121 Beiträge
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Seite 1
briancornway 31.01.2018
1. Endlich
Dass solche Entscheidungen immer wieder auf den letzten Drücker getroffen werden, ist schon aufreibend. Hoffentlich sind alle an diesem Ringelreih beteiligten Spieler und Vereine glücklich mit der neuen Konstellation, beim BVB wird wahrscheinlich ein bisschen mehr Ruhe und Konzentration einkehren.
Orthoklas 31.01.2018
2. Der BvB-Twitter sagt alles
Diese offizielle Transfermeldung ist derart unterkühlt, dass man den Dortmundern wohl unterstellen darf, dass sie froh sind, Mr Ich loszusein.
mariaz 31.01.2018
3.
Dieses Geld nicht in irgendwelche Legionäre investieren, sondern in den eigenen Nachwuchs und U17/19/21 Spieler, die gerne für den BVB spielen wollen.
goat777 31.01.2018
4.
Reisende soll man nicht aufhalten. Kann dem bvb nur gut tun, wenn ein Stinkstiefel weniger in der Mannschaft ist. Nur was sich die Verantwortlichen beim preis gedacht haben leuchtet mir nicht ein. Viel zu wenig wenn man bedenkt, dass sie selbst 30 Millionen für Schürrle bezahlt haben. Also so gut wie zwei Schürrle ist Auba allemal.
Greg84 31.01.2018
5.
Zitat von OrthoklasDiese offizielle Transfermeldung ist derart unterkühlt, dass man den Dortmundern wohl unterstellen darf, dass sie froh sind, Mr Ich loszusein.
Wäre an sich nicht so verwunderlich aber der BVB hat noch zwei Tweets nachgeschoben.
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