Aubameyang zu BVB-Fans "Jeder weiß, dass Auba verrückt ist"

Bei vielen Anhängern von Borussia Dortmund herrscht Erleichterung über den Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal. Daran dürften auch die Abschiedsworte des Stürmers wenig ändern.

Maskenball: Pierre-Emerick Aubameyang
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Maskenball: Pierre-Emerick Aubameyang


Nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Arsenal hat Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang bei den BVB-Fans um Verständnis geworben. "Ich wollte schon letzten Sommer wechseln, da klappte es nicht, aber jetzt musste es sein", schrieb der Gabuner bei Instagram und bat um Verzeihung: "Sorry für alles, was im letzten Monat geschehen ist."

Aubameyang räumte weiter ein, in der Vergangenheit "Fehler gemacht" zu haben, dies sei aber "nie in böser Absicht" geschehen. "Vielleicht war es nicht der beste Weg für den ich mich entschieden habe, aber jeder weiß, dass Auba verrückt ist - und ja, ich bin ein verrückter Junge, hahahaha!", schrieb er.

Damit bezog sich der 28-Jährige auf mehrere Aktionen, mit denen er seinen Unwillen über einen Verbleib beim BVB zum Ausdruck bringen und damit indirekt den Wechsel nach England erzwingen wollte. So war er einer Mannschaftssitzung fern geblieben und deshalb vom Verein für das Spiel gegen Wolfsburg suspendiert worden. In der Woche darauf war er von Trainer Peter Stöger wegen schlechter Trainingsleistungen für das Spiel bei Hertha BSC nicht berücksichtigt worden. Seine letzte von insgesamt 213 Partien absolvierte er am vergangenen Samstag beim 2:2 gegen den SC Freiburg.

Am Mittwochmittag wurde der Transfer in die englische Hauptstadt bekannt gegeben. Dortmund kassiert eine Ablösesumme in Höhe von 63,75 Millionen Euro.

krä/sid/dpa

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Seite 1
Kezman9 31.01.2018
1.
Was für ein Karrieresprung. Vom BVB zu Arsenal. Hier vierter und dort vierter.
sanfernando 31.01.2018
2. Schade,...
... dass das festgehalt der Spieler so hoch und das von Leistung, Ergebnissen und der Zahl der Einsaetze vergleichsweise so niedrig ist. So kommt es, dass Spieler ueber Nichteinsaetze schmunzeln koennen. Und schade auch, dass Vereine es sich nicht leisten koennen, einen Spieler gegebenfalls wochen- oder gar monatelang bei geringer Bezahlung auf der Tribuene schmoren lassen kann, dass verhindert die Zahl 65 Mio! Wirklich schade, das haette Wirkung beim Spieler und -vielleicht noch wichtiger - bei seinen Beratern!
humble_opinion 31.01.2018
3.
Zitat von sanfernando... dass das festgehalt der Spieler so hoch und das von Leistung, Ergebnissen und der Zahl der Einsaetze vergleichsweise so niedrig ist. So kommt es, dass Spieler ueber Nichteinsaetze schmunzeln koennen. Und schade auch, dass Vereine es sich nicht leisten koennen, einen Spieler gegebenfalls wochen- oder gar monatelang bei geringer Bezahlung auf der Tribuene schmoren lassen kann, dass verhindert die Zahl 65 Mio! Wirklich schade, das haette Wirkung beim Spieler und -vielleicht noch wichtiger - bei seinen Beratern!
Das wäre ein guter Ansatz. Oder man deckelt generell die Einkommen in Deutschland. Von Fußballern, Bankern, Managern und allen, die sich übermäßig die Taschen vollstopfen. Keine Arbeit ist mehr als 1-2 Millionen/Jahr wert, wenn große Teile mit weniger als 1.000,- Euro = 12.000,- Euro im Jahr auskommen müssen. Es gibt bei den Einkommen einfach gar keine Verhältnismäßigkeit mehr. Leider wird sich so etwas oder Ähnliches niemals durchsetzen lassen, da sind schon die Vertreter der Reichen in CDU und FDP vor. Erzählen etwas von 'Freiheit', wollen aber nur den Status Quo erhalten. Und zur Not spielen sie die Angstkarte. Gerechte Einkommensverteilung ist ja gleich Kommunismus...
bakero 31.01.2018
4.
Zitat von Kezman9Was für ein Karrieresprung. Vom BVB zu Arsenal. Hier vierter und dort vierter.
Beide sind sechster. Arsenal hat schon 8 Punkte auf die CL-Quali. Von daher tatsächlich ein Rückschritt. Arsenal ist schon lange nur noch zweite Reihe, solange Wenger Trainer bleibt wird sich das auch nicht verbessern. Übrigens sind sie wie der BVB ein Puma-Club. Bin schon gespannt, wie Aubas erste Nike-Maskenshow ankommt. ;)
tsubotai 31.01.2018
5. jaja....
.. in den USA kriegen die Spieler auch mal Sperre für Fehlverhalten ohne Bezahlung. Sollte hier auch möglich sein. Mal gucken wie professionell sich so ein Schnösel verhält, wenn er einen Monat ohne Gehalt auf der Tribüne sitzt. Vielleicht kommt er dann mal ans nachdenken.
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