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Niederlage gegen Man United: Rooney ärgert Klopp und Liverpool

Premier League: Rooney tut Klopp weh Fotos
AFP

Eine Niederlage, die doppelt schmerzt: Vier Tage nach dem dramatischen 3:3 gegen Arsenal verlor Jürgen Klopp mit Liverpool gegen den Erzrivalen Manchester United. Arsenal ist zurück auf Platz eins.

Ein 0:1 (0:0) gegen Manchester United hat den FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp im Kampf um einen Champions-League-Platz zurückgeworfen. Der Erzrivale der Reds hatte bei seinem Erfolg an der Anfield Road nur einen Schuss aufs Tor, aber den verwandelte Wayne Rooney zum Siegtreffer (78. Minute). In der Tabelle hält United als Fünfter damit Anschluss an Platz vier, während der Neunte Liverpool schon acht Punkte hinter dem vierten Rang liegt.

Im größten Traditionsduell des englischen Fußballs trafen der 18fache Meister Liverpool und der 20fache Champion United aufeinander. Vor 43.865 Zuschauern hatte Jürgen Klopp seine Mannschaft nach dem 3:3 gegen Arsenal nur auf einer Position verändert: Lucas Leiva ersetzte Jordon Ibe in einer etwas defensiver eingestellten 4-3-3-Formation. Roberto Firmino lief erneut als "falsche Neun" in der Sturmspitze auf, Christian Benteke blieb zunächst auf der Bank. Louis van Gaal schickte die gleiche Elf auf den Platz, die in Newcastle ebenfalls 3:3 gespielt hatte. Bastian Schweinsteiger fehlte weiterhin wegen Knieproblemen.

Die Anfangsphase war von abwartenden Reds charakterisiert, die United kommen ließen. Jürgen Klopp setzte offensichtlich auf die Probleme der Gäste im Herausspielen von Torchancen. Der Plan ging zunächst auf. Während Liverpools Torwart Simon Mignolet vor der Pause keinen Ball halten musste, suchten die Gastgeber immer wieder die Schnittstelle zwischen Uniteds Linksverteidiger Matteo Darmian und Daley Blind. Durch Kombinationen über diese Seite entstanden mehrere Abschlüsse. Den besten schoss Jordan Henderson nach einem Doppelpass mit Firmino nur knapp am langen Pfosten vorbei.

Auch nach der Pause blieb Liverpool von zwei mäßigen Mannschaften die gefährlichere. Emre Can erzwang eine Glanzparade von David de Gea (51.), der spanische Keeper hielt erneut gegen Can und Henderson. Mamadou Sakho vergab eine weitere Gelegenheit, als er nach einer Flanke von James Milner das Timing bei einem unbedrängten Kopfball verpatzte.

Dann fiel das Tor auf der Gegenseite. Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte der inzwischen eingewechselte Juan Mata von links in den Strafraum. Marouane Fellaini setzte sich im Kopfballduell gegen gleich vier Liverpooler durch und traf die Querlatte. Den Nachschuss setzte Rooney mit einem Drehschuss ins Netz.

Klopp reagierte umgehend und wechselte Stürmer Benteke ein. Aber anders als gegen Arsenal unter der Woche reichte es nicht zu einem Ausgleichstor in der Nachspielzeit. Schon unter der Woche geht es für die ersatzgeschwächten Reds an der Anfield Road weiter. Dann ist der Viertligist Exeter City im FA Cup zu Gast.

Stoke City - Arsenal 0:0

Ohne den verletzten Mesut Özil kam Arsenal bei Arsène Wengers Angstgegner Stoke City nicht über ein 0:0 hinaus. Der Punktgewinn reichte den Gunners aber, um sich wieder auf Platz eins der Premier League zu schieben, puntktgleich mit Leicester City und einen Punkt vor Manchester City.

Seit fast 20 Jahren ist Wenger Trainer von Arsenal, und erst ein einziges Mal haben die Londoner in dieser Zeit in Stoke gewonnen. Diesmal waren die beiden Torhüter Jack Butland und Petr Cech die besten Spieler auf dem Platz. Mit seinen Paraden verhinderte vor allem Arsenal-Keeper Cech, dass Stoke seine leichte Überlegenheit in Tore ummünzen konnte.

Am kommenden Wochenende erwartet Arsenal gleich das nächste schwere Spiel: Dann kommt Chelsea zum Londoner Derby ins Emirates Stadium.

rae

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insgesamt 27 Beiträge
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1. Nur rennen
axelmueller1976 17.01.2016
Aber nicht Fußballspielen das zeigten Manu und Liverpool.Das viele Geld zieht zwar die Spieler an aber feinen technischen Fußball bringt das nicht.Hinzu kommt ,daß Klopp außer rennen kein Konzept hat.
2. Da verliert er mal
El pato clavado 17.01.2016
der grosse Klopp-Zamponi und die Champions League ist eim Eimer. Abwarten und wie inGod Old England üeblich, Tee trinken
3. The normal one
stranzjoseffrauss 17.01.2016
landet dann wahrscheinlich doch auf dem für Liverpool normalen Platz 10.
4. Das ist ...
brotherandrew 17.01.2016
... doch nichts Besonderes. Eine Mannschaft, die mit Glück gewinnt, obwohl ein Unentschieden eher dem Spielverlauf entsprach.
5. kick and rush
ich-geb-auf 17.01.2016
vom feinsten..o man das gut findet oder nicht ist Geschmacksache, ich finde es nicht gut und glaube gegen Mannschaften ausserhalb der Insel werden sie sich schwer tun. weite Bälle nach vorne schlagen und hoffen dass die gegnerische Abwehrreihe zu weit aufgerückt ist funktioniert eventuell auf der Insel. Viele Torraumszenen und Chancen für Liverpool, aber so ist das, wer die Chancen nicht nutzt darf sich nicht beklagen.
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