Dreierpack bei City-Sieg Agüero schießt Arsenal ab

Zweimal brachte er Manchester City in Führung, mit seinem dritten Tor besiegelte er den Triumph: Sergio Agüero war beim Sieg über den FC Arsenal der überragende Spieler.

Sergio Agüero (M.)
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Sergio Agüero (M.)


Manchester City hat sein Heimspiel gegen den FC Arsenal 3:1 (2:1) gewonnen und so den zweiten Tabellenplatz von Tottenham Hotspur zurückerobert. Den Sieg verdankte das Team von Pep Guardiola Stürmer Sergio Agüero, der gleich dreimal traf. Laurent Koscielny hatte zwischenzeitlich für die schwach auftretenden Gäste aus London ausgeglichen.

Nur 46 Sekunden waren gespielt, da segelte Agüero im Tiefflug durch die Arsenal-Verteidigung und köpfte das 1:0 für die Gastgeber. Aymeric Laporte hatte zuvor den Ball von Arsenals Alex Iwobi erobert und auf den Argentinier geflankt.

Arsenal wirkte überrumpelt und zog sich mit der gesamten Mannschaft weit in die eigene Hälfte zurück. City suchte eine Lücke in der dicht gestaffelten Verteidigung, fand sie jedoch nicht. Überraschend kamen die Londoner zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Lucas Torreira verlängerte Nacho Monreal am ersten Pfosten, Koscielny erzielte das 1:1 (11. Minute).

Sergio Agüero (r.)
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Sergio Agüero (r.)

Doch noch vor der Pause ging City durch eine sehenswerte Kombination erneut in Führung. Raheem Sterling spielte den Ball zu Ilkay Gündogan, der den Stürmer mit einem weiteren Pass in den Strafraum schickte. Sterling legte quer zu Agüero, der souverän vollstreckte (44.).

Die zweite Hälfte verlief nach dem gleichen Muster wie die erste. Die Gastgeber suchten nach der Lücke in der Arsenal-Verteidigung und fanden sie nach einer Viertelstunde. Wieder war es Sterling, der sich auf dert linken Seite stark durchsetzte und den Ball zu Mittelstürmer Agüero brachte. Der Argentinier rutsche in den von Arsenal-Torwart Bernd Leno abgelenkten Ball und brachte ihn irgendwie zum 3:1-Endstand im Tor unter (61.).

Manchester City fand mit dem Sieg eine Antwort auf die überraschende Niederlage im Spiel bei Newcastle United und zieht erneut an Tottenham vorbei, das nach dem Sieg gestern kurzzeitig den zweiten Tabellenplatz übernommen hatte. Tabellenführer Liverpool muss am Sonntag bei West Ham United antreten.

Manchester City - FC Arsenal 3:1 (2:1)
1:0 Agüero (1.)
1:1 Koscielny (11.)
2:1 Agüero (44.)
3:1 Agüero (61.)
City: Ederson - Walker, Fernandinho, Otamendi, Laporte - De Bruyne (88. Mahrez), Gündogan, David Silva - Bernardo Silva, Agüero (81. Gabriel Jesus), Sterling
Arsenal: Leno - Lichtsteiner, Mustafi (79. Mavropanos), Koscielny, Monreal - Iwobi (66. Ramsey), Torreira, Guendouzi, Kolasinac (66. Denis Suárez) - Lacazette, Aubameyang
Schiedsrichter: Atkinson
Gelbe Karten: Gündogan / Torreira
Zuschauer: 55.000

tip



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spadoni 03.02.2019
1. Was
soll dieser ewige Hype von SPON um Manchester City, eine Mannschaft die 4 der letzten 10 Spiele in der PL verlor??? Mir völlig unverständlich!!!!
marjebrun 03.02.2019
2. Liverpool..
...hat also eine ganze Woche frei? Das grenzt ja an Wettbewerbsverzerrung, wenn es stimmen würden.
bcpt8 03.02.2019
3.
Arsenal erwies sich (mal wieder) als zu leichte Beute in diesem Spiel um Big Points gegen einen der Top-Mitkonkurrenten. Die insgesamt 42% Ballbesitz der Gunners waren weitgehend auf die eigene Hälfte beschränkt. Bis auf zwei, drei gefährliche Konter standen Lacazette und Aubameyang auf ziemlich verlorenem Posten gegen lauffreudige und fast schon in Liverpool-Manier (gegen)pressende Citizens. Der wiedergenesene de Bruyne zwar on fire und mit einigen Distanzkrachern an den 18:2 Torschüssen seines Teams beteiligt, aus denen sich aber auch eine recht schwache Effizienz im Abschluss ergab (zumal angesichts Agüeros glücklichem Handtor zum Endstand). Vertraut ist dem Zuschauer, dass sich bei Sterlings Aktionen Glanz und "Elend" während eines Spiels permanent abwechseln (ähnlich seinem heute auf der Bank geschonten Temkollegen Sané): zweimal fein für Agüeros Treffer aufgelegt, aber auch einige aussichtsreiche City-Konter unkonzentriert oder zu eigensinnig verschludert. Fernandinho in diesmal vorgezogener Position als souveräner Passdirigent für das Offensivpiel. Wobei Leno mit mehreren Glanzparaden noch Schlimmeres für Arsenal verhinderte. Ebenso wie der zweikampfstarke Guendouzi und mit Abstrichen der beim ersten Gegentreffer noch bedenklich überforderte Iwobi. Der Mittdreißiger Lichtsteiner scheint das erforderliche PL-Topniveau nicht mehr halten zu können. Trainer Emery hat neben den verletzungsbedingten Ausfällen von Bellerin und Rob Holding noch einiges an Arbeit zur defensiven Stabilisierung des drittschwächsten Auswärtsteams vor sich.
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