Hamburg - Manchester United eilt in der englischen Premier League weiter von Sieg zu Sieg. An Neujahr feierte das Team von Trainer Alex Ferguson, der einen Tag zuvor seinen 71. Geburtstag gefeiert hatte, einen souveränen 4:0 (2:0)-Erfolg bei Abstiegskandidat Wigan Athletic. Jeweils ein Doppelpack der beiden Stürmer Javier Hernández (35./63. Minute) und Robin van Persie (43./88.) bescherten dem Rekordmeister den achten Sieg aus den vergangenen neun Liga-Spielen.
United bleibt mit 52 Punkten Spitzenreiter, sieben Zähler vor Manchester City. Der Stadtrivale gewann zu Hause 3:0 (1:0) gegen Stoke City mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Robert Huth. Für City trafen der Argentinier Pablo Zabaleta (43.), der frühere Wolfsburger Edin Dzeko (56.) und Sergio Agüero per Foulelfmeter (74.).
Tottenham Hotspur schob sich dank eines 3:1 (1:1)-Heimsieges gegen Aufsteiger FC Reading mit 39 Punkten zumindest vorläufig auf den dritten Platz vor, hat aber zwei Spiele mehr absolviert als der FC Chelsea (38 Punkte) und der FC Arsenal (34). Die frühe Gäste-Führung für Reading durch den ehemaligen Stuttgarter Pawel Pogrebnjak (4.) drehten Michael Dawson (10.), Emmanuel Adebayor (51.) und Clint Dempsey (79.) in Tottenhams zwölften Saisonsieg.
Podolski enttäuschend, Mertesacker krank
Arsenal musste sich dagegen nach zuletzt vier Liga-Siegen in Serie bei Aufsteiger FC Southampton mit einem 1:1 (1:1) zufrieden geben. Nationalspieler Lukas Podolski wurde bereits nach 58 Minuten ausgewechselt. Der Ex-Kölner hatte mit einem Fehlpass Southamptons Führung durch Gaston Ramirez (35.) eingeleitet. Ein Eigentor von Southamptons Angreifer Guly do Prado (41.) bescherte den Londonern, bei denen Per Mertesacker wegen einer Magen-Darm-Erkrankung die gesamte Partie auf der Ersatzbank verbrachte, immerhin einen Punkt.
Derweil bremste Aston Villa seine Talfahrt mit null Punkten und 0:15 Toren aus den vergangenen drei Partien mit einem 2:2 (1:1) bei Swansea City zumindest ein wenig. Bei den Walisern, die durch Daniel Graham in der Nachspielzeit (90.+4) zum Ausgleich kamen, saß Torhüter Gerhard Tremmel nur auf der Bank.
ham/sid/dpa
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