Premier League Salah erlöst Liverpool, Arsenal stolpert

Nach zwei Pflichtspielniederlagen hat der FC Liverpool dank Mohamed Salah wieder gewinnen können. Arsenals Trainer Unai Emery verzichtete im Londoner Derby auf den fitten Mesut Özil - und verlor erneut.

Liverpools Mohamed Salah
James Boardman/EPA-EFE/REX

Liverpools Mohamed Salah


Brighton & Hove Albion - Liverpool 0:1 (0:0)

Tabellenführer FC Liverpool hat mit einem knappen Sieg in der Premier League zurück in die Erfolgsspur gefunden. Bei Brighton & Hove Albion setzte sich das Team von Trainer Jürgen Klopp 1:0 (0:0) durch und baute den Vorsprung vor Verfolger und Titelverteidiger Manchester City zumindest vorläufig auf sieben Punkte aus.

Das Siegtor für die Reds erzielte der Ägypter Mohamed Salah in der 50. Minute per Strafstoß. Der frühere Ingolstädter Pascal Gross hatte zuvor im Strafraum an Salahs Trikot gezogen und Afrikas Fußballer des Jahres zu Fall gebracht. Das über weite Strecken der Partie enttäuschende Liverpool verteidigte das knappe Ergebnis durch die umkämpfte Schlussphase und überstand auch die fünf Minuten Nachspielzeit.

Nach der ersten Liga-Niederlage der Saison bei Titelverteidiger Manchester City und dem Pokal-Aus bei den Wolverhampton Wanderers feierten die Reds in Brighton ihren ersten Pflichtspielsieg in diesem Jahr. Meister Manchester City kann den Abstand zur Klopp-Elf am Montag mit einem Sieg gegen Wolverhampton wieder auf vier Punkte verkürzen.

Jubelnde Spieler von West Ham United
Getty Images

Jubelnde Spieler von West Ham United

West Ham United - FC Arsenal 1:0 (0:0)

Der FC Arsenal hatte bereits zuvor im Kampf um die Champions-League-Plätze einen weiteren Rückschlag erlitten. Die Gunners kassierten eine 0:1 (0:0)-Niederlage im Londoner Derby bei West Ham United und haben nach ihrer fünften Saisonniederlage als Tabellenfünfter bereits sechs Punkte Rückstand auf den Vierten FC Chelsea, der 2:1 gegen Newcastle United gewann.

Die Gäste mit dem deutschen Torwart Bernd Leno, der beim Gegentreffer durch Declan Rice (48.) eine unglückliche Figur abgab, bestimmten die ersten 30 Minuten, anschließend wurden die Hammers um ihren französischen Neuzugang Samir Nasri aber immer stärker.

Nach dem Rückstand erhöhten die Gäste, in deren Kader Mesut Özil einmal mehr fehlte, den Druck. Vor allem Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang vergab aber beste Möglichkeiten für die Gunners. Am Ende feierten die Hausherren ihren ersten Heimsieg gegen Arsenal seit 2006.

Im Anschluss musste sich Trainer Emery kritische Fragen in Bezug auf Mesut Özil gefallen lassen. Er hatte den 30-Jährigen nicht in den Kader für das London-Derby berufen, obwohl Özil nach Kniebeschwerden wieder mittrainiert hatte und fit war.

"Ich habe die Spieler ausgewählt, die ich für dieses Match für am besten geeignet hielt", sagte Emery nach der Niederlage. "Die Spieler, die heute gespielt haben, hatten es verdient, in diesem Spiel dabei zu sein - ob wir gewonnen oder verloren haben."

mfu/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
gammoncrack 12.01.2019
1. So langsam beschleicht mich das Gefühl,
dass der Verkauf von Aubameyang für den BVB eines der besten Ereignisse des Clubs war (hinter dem Verlauf von Dumbele), während der Weggang von ihm, von seiner Seite aus gesehen, das nachhaltig schlechtest mögliche Ergebnis war.
Nonvaio01 13.01.2019
2. warum?
Zitat von gammoncrackdass der Verkauf von Aubameyang für den BVB eines der besten Ereignisse des Clubs war (hinter dem Verlauf von Dumbele), während der Weggang von ihm, von seiner Seite aus gesehen, das nachhaltig schlechtest mögliche Ergebnis war.
nachhaltig verdient er in der PL wesentlich mehr.
gammoncrack 13.01.2019
3. Natürlich verdient er mehr Geld.
Zitat von Nonvaio01nachhaltig verdient er in der PL wesentlich mehr.
Ich bezweifel allerdings, dass er, falls Arminia Bielefeld noch mehr bezahlt hätte, er dorthin gewechselt wäre. Er hat sich garantiert ein erfolgreiches internationales und nationales Auftreten bei diesem Wechsel versprochen.
meresi 13.01.2019
4. Entscheidungen
wohin zu wechseln, sind mir ziemlich egal. Oft geht es gut, manchmal liegen sie daneben. Bei den Summen die sie dabei verdienen, sollte sich unser Mitleid bei Erfolglosigkeit in Grenzen halten.
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