Teurer Abwehrspieler Mustafi wechselt zum FC Arsenal

Arsène Wenger, Trainer vom FC Arsenal, hat die Verpflichtung von Shkodran Mustafi bestätigt. Der deutsche Nationalspieler wird einer der teuersten Abwehrspieler der Geschichte.

Shkodran Mustafi
AFP

Shkodran Mustafi


Der FC Arsenal hat den deutschen Nationalspieler Shkodran Mustafi vom FC Valencia verpflichtet. Das hat Trainer Arsène Wenger bestätigt. Der Inneverteidiger kostet umgerechnet 41 Millionen Euro. Auch Lucas Perez von Deportivo La Coruna wird kommen.

"Wir haben zwei Spieler gekauft - Mustafi und Perez. Wir werden sie in die Mannschaft integrieren. Es war ein hartes Stück Arbeit, es gibt keine Pläne für weitere Transfers", sagte Wenger. Der Klub hat die Verpflichtungen allerdings noch nicht offiziell verkündet, laut Wenger sei noch "Papierkram" zu erledigen. Mustafi soll offenbar einen Fünfjahresvertrag erhalten.

Der 24 Jahre alte Innenverteidiger ist als Ersatz für Per Mertesacker vorgesehen, der verletzungsbedingt noch monatelang ausfällt. Der EM-Teilnehmer ist damit Teamkollege von Mesut Özil, mit dem Mustafi vor zwei Jahren in Brasilien Weltmeister wurde.

Zweiter Anlauf für Mustafi in England

Zuvor hatte Arsenal bereits den Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach für 45 Millionen Euro verpflichtet. Mustafi ist mit seiner Ablösesumme einer der teuersten Abwehrspieler der Geschichte.

Als Jugendlicher spielte Mustafi bereits in England und stand beim FC Everton unter Vertrag. Dort konnte sich der Abwehrspezialist allerdings nicht durchsetzen und wechselte 2012 zu Sampdoria Genua. Von dort führte ihn der Weg zwei Jahre später zum FC Valencia nach Spanien, wo er von Anfang an Stammspieler war.

Mit Mustafi wechselt im Sommer damit bereits der dritte deutsche Nationalspieler in die Premier League. Zuvor hatte sich Manchester City, neuer Klub von Ex-Bayern-Coach Josep Guardiola, mit Leroy Sané (Schalke 04/50 Millionen Euro Ablöse) und Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund/27 Mio) verstärkt.

aev/sid



insgesamt 21 Beiträge
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ich-geb-auf 27.08.2016
1. also wenn ich noch fussball spielen würde..
...wäre ich heute dann auch locker 2-3 Millionen wert... echt übel was da für Preise bezahlt werden und der normale Bürger arbeitet für 9€
sebastian.teichert 27.08.2016
2. Ohh my goooood?!
41 Millionen? Kann den Engländern mal jemand ein bisschen Hirn zurück geben? Der Junge ist so überbewertet wie ein pogba für 100.000.000!
karlo85 27.08.2016
3. @ich-geb-auf
Jemand wie Sie müsste noch drauf zahlen, damit man Sie überhaupt mal aufs Vereinsgelände lässt. Von den zwei bis drei Millionen träumen Sie vielleicht, aber das würde kein Mensch ausgeben.
sltr 27.08.2016
4. Warum diese Aufregung?
Alles eine Frage von Angebot und Nachfrage. So funktioniert Marktwirtschaft. Ich sehe darin kein Problem. Ein knappes Gut, ein voller Geldbeutel ... mehr braucht es nicht. Allerdings wirkt da Hummels Ablöse beinahe schon wie ein Schnäppchen.
tombrok 27.08.2016
5.
Die Preise sind wie sie sind und spiegeln einfach den Markt wieder. Im Gegensatz zu früher wird mit Fussball und damit auch Fussballspielern wesentlich mehr Geld generiert und damit steigen auch die Marktwerte entsprechend. Diese Marktwerte sind dann auch massgeblich beeinflusst von den nationalen Ligen bzw. deren finanziellen Möglichkeiten. Sind also keine Fantasiepreise !
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