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Premier League: Will denn keiner Meister werden?

Toby Alderweireld von Tottenham Hotspur Zur Großansicht
REUTERS

Toby Alderweireld von Tottenham Hotspur

Leicester City hatte einen Tag vorher überraschend Punkte gelassen, und war doch der Sieger des Spieltags: Alle Verfolger verloren. Jürgen Klopp feierte einen großen Sieg.

Leicester City ist der große Gewinner des 28. Spieltags in der Premier League. Obwohl die Foxes am Dienstag nur unentschieden gegen West Bromwich Albion gespielt hatten, bauten sie ihren Vorsprung an der Tabellenspitze sogar aus, weil alle drei Verfolger am Mittwoch verloren.

Liverpool - Manchester City 3:0 (2:0)

Drei Tage nach dem im Elfmeterschießen verlorenen Ligapokalfinale nahm Liverpool Revanche an Manchester City mit einem souveränen Heimsieg. Adam Lallana brachte die Reds nach 34 Minuten mit einem Linksschuss in Führung, der nicht unhaltbar für Keeper Joe Hart wirkte. James Milner erhöhte noch vor der Pause auf 2:0 (41. Minute).

In der zweiten Hälfte gelang Roberto Firmino sogar noch das 3:0 (57.) für die Mannschaft von Jürgen Klopp, die bereits das Hinspiel in Manchester 4:1 für sich entschieden hatte. City, dessen Kapitän Vincent Kompany vor dem Spieltag noch eine Aufholjagd seines Teams angekündigt hatte, droht nun, die Champions-League-Qualifikation zu verpassen. Der Rückstand auf Platz eins beträgt zudem schon zehn Punkte.

West Ham United - Tottenham Hotspur 1:0 (1:0)

Nach sechs Siegen in Folge gab Tottenham Hotspur erstmals wieder Punkte ab und verpasste zugleich die Chance, erstmals seit 1964 im März an der Spitze der ersten Liga zu stehen. Im Londoner Derby erzielte Michail Antonio das Tor des Tages schon nach sieben Minuten mit einem Kopfball. Während die Spurs von ihrer Rolle als plötzlicher Titelanwärter überfordert schienen, zeigte West Ham ein starkes Kampfspiel und liegt nun seinerseits nur noch einen Punkt hinter Platz vier.

Arsenal - Swansea City 1:2 (1:1)

Swanseas Trainer Francesco Guidolin, erst seit sechs Wochen im Amt, wurde vor dem Spiel mit einer Erkrankung ins Krankenhaus eingeliefert. Aber die abstiegsgefährdeten Waliser kamen auch ohne den 60-jährigen Italiener zu einem überraschenden Auswärtssieg in London. Arsenal war zunächst hoch überlegen und ging nach 15 Minuten durch Joel Campbell in Führung.

Doch nach einem Ballverlust von Mesut Özil gelang Wayne Routledge ein Kontertor zum Ausgleich (32.). Arsenal hatte Pech mit einem Pfostentreffer von Alexis Sánchez, einem Lattenschuss von Olivier Giroud und einem weiteren Lattenschuss von Sánchez. An Stelle der Gunners traf dann Swansea. Petr Cech konnte einen Freistoß von Gylfi Sigurdsson nicht festhalten, Ashley Williams staubte aus kurzer Distanz zum Siegtreffer ab (74.).

Manchester United - Watford 1:0 (0:0)

Marcus Rashford, der in seinen ersten beiden Spielen für United vier Tore erzielt hatte, war diesmal nicht erfolgreich. Aber der 18-jährige Stürmer rettete seine Mannschaft, als er den Ball per Kopf von der eigenen Torlinie klärte. Den Siegtreffer erzielte diesmal ein anderer, nämlich Juan Mata per Freistoß in der 83. Minute. Nur zwei Wochen, nachdem Trainer Louis van Gaal nach der Europa-League-Hinspielniederlage in Dänemark vor dem Aus zu stehen schien, liegt United nun in der Tabelle nach Punkten gleichauf mit Manchester City auf Platz fünf.

Stoke City - Newcastle United 1:0 (0:0)

Ein Tor von Xherdan Shaqiri in der 81. Minute reichte Stoke zum Sieg gegen das abstiegsgefährdete Newcastle. Der Schweizer traf mit einem Linksschuss aus der Distanz, den der ehemalige Hannoveraner Mame Diouf ihm aufgelegt hatte. Newcastle ist 19. der Tabelle, während Stoke Anschluss an die Europacupplätze gefunden hat.

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insgesamt 9 Beiträge
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1. SPON Experte
Pat217 03.03.2016
Wie war das gleich nochmal? Ein Herr Hamann sagt Leicester den absoluten Einbruch voraus, wortreich und geschickt. Allein das Resultat straft ihn nun. Naja, egal... Experten werden schließlich nicht im Nachhinein bezahlt, sondern vorab.
2. Sky
goha 03.03.2016
Ganz furchtbar, dass der aktuelle Inhaber der deutschen TV-Rechte an der Premiere League kaum etwas vom engsten Titelkampf seit Jahren zeigt. Soll angeblich darauf zurückzuführen sein, dass die ab dem kommenden Jahr die Rechte verlieren. Aus Sicht eines Abonnenten inakzeptabel!!
3. ManUnited
spadoni 03.03.2016
wäre schon gerne Meister geworden, aber leider hat es nicht geklappt! Wenn die Mannschaft sich aber weiter auf dem aktuellen Level halten kann ist vielleicht sogar noch Platz 3 drin.
4.
Athlonpower 03.03.2016
Zitat von gohaGanz furchtbar, dass der aktuelle Inhaber der deutschen TV-Rechte an der Premiere League kaum etwas vom engsten Titelkampf seit Jahren zeigt. Soll angeblich darauf zurückzuführen sein, dass die ab dem kommenden Jahr die Rechte verlieren. Aus Sicht eines Abonnenten inakzeptabel!!
Den größten Teil der deutschen Bürger interessiert die PL nicht die Bohne, nicht mal einen Kaninchenfurz. Was jammern Sie denn, keine PL-Übertragungen mehr, trotz Rechte, bei Sky immer mehr Werbung und auch schon mit Unterbrecherwerbung, Tendenz steigend wie bereits angekündigt wurde, aber der tumbe Sky-Abonnent zahlt und zahlt und zahlt, so ist eben der deutsche Michel, immer meckern aber wenn es noch einen Tritt in den Hintern gibt wird sich artig bedankt und angemerkt, daß es ruhig noch etwas fester sein könnte, es wird dann auch fester werden, keine Bange. Im übrigen haben Sie es vielleicht noch nicht bemerkt, dieses Frühjahr wird über die deutschen TV-Rechte entschieden und Sky muß dafür jeden Euro zusammenkratzen, weil noch weitere Interssenten auf den Plan getreten sind, schließlich hat K-H.Rummenigge schon die 1 Mrd Euro pro Jahr ins Visier genommen und mit ein bißchen Glück kommt das auch zusammen.
5. Premier League
AVFC1969 03.03.2016
Zitat von AthlonpowerDen größten Teil der deutschen Bürger interessiert die PL nicht die Bohne, nicht mal einen Kaninchenfurz. Was jammern Sie denn, keine PL-Übertragungen mehr, trotz Rechte, bei Sky immer mehr Werbung und auch schon mit Unterbrecherwerbung, Tendenz steigend wie bereits angekündigt wurde, aber der tumbe Sky-Abonnent zahlt und zahlt und zahlt, so ist eben der deutsche Michel, immer meckern aber wenn es noch einen Tritt in den Hintern gibt wird sich artig bedankt und angemerkt, daß es ruhig noch etwas fester sein könnte, es wird dann auch fester werden, keine Bange. Im übrigen haben Sie es vielleicht noch nicht bemerkt, dieses Frühjahr wird über die deutschen TV-Rechte entschieden und Sky muß dafür jeden Euro zusammenkratzen, weil noch weitere Interssenten auf den Plan getreten sind, schließlich hat K-H.Rummenigge schon die 1 Mrd Euro pro Jahr ins Visier genommen und mit ein bißchen Glück kommt das auch zusammen.
Also mich interessiert die Premier League schon. Und ja, es ist schade, dass immer nur Liverpool und Arsenal bei sky gezeigt werden, aber fast nie Leicester und Tottenham. In meinem fussballaffinen Umfeld bin ich auch nicht der einzige, der zunehmend die Premier League verfolgt. Das Titelrennen in der Bundesliga war in den letzten Jahren komplett unspannend. Schauen Sie sich mal an wie Manchester City 2012 mit zwei Toren in der Nachspielzeit dem Stadtrivalen noch die Meisterschaft entrissen hat. Gänsehaut? Seit dem Grauen von 2001 haben wir in Deutschland so etwas doch nicht mehr erlebt. That´s what football is about.
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2011 Manchester United
2010 FC Chelsea
2009 Manchester United
2008 Manchester United
2007 Manchester United
2006 FC Chelsea
2005 FC Chelsea
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2003 Manchester United
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2001 Manchester United
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