Premier League: ManCity trennt sich von Trainer Mancini

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City-Coach Mancini: Im Vorjahr der Titel dieses Jahr entlassen

Im Vorjahr war er noch der gefeierte Meistermacher, jetzt ist die Zeit von Roberto Mancini bei Manchester City abgelaufen. Der Verein reagierte damit auf die Finalniederlage im FA-Cup gegen Außenseiter Wigan. In der Liga hatte Mancini den Club auf den zweiten Platz geführt.

Hamburg - Teammanager Roberto Mancini ist beim entthronten englischen Fußball-Meister Manchester City entlassen worden. Dies gab der Club offiziell bekannt. "Mit Bedauern teilen wir mit, dass Roberto Mancini von seinen Aufgaben als Manager von Manchester City entbunden worden ist", heißt es in den Statement des Vereins.

Die Citizens zogen damit die Konsequenz aus einer unbefriedigenden Saison. Diese gipfelte in der 0:1-Niederlage im FA-Cup-Finale am vergangenen Samstag gegen den krassen Außenseiter Wigan Athletic.

Der 48 Jahre alte Italiener Roberto Mancini hatte 2009 bei Manchester City die Nachfolge von Mark Hughes angetreten. Sein erster Titel war 2011 der Gewinn des FA-Cups. Ein Jahr später führte er City zur ersten Meisterschaft seit 1968. Als "Belohnung" erhielt er einen Fünfjahresvertrag. In der laufenden Meisterschaft verlor ManCity den Titel an den Lokalrivalen Manchester United, konnte sich aber als Tabellenzweiter zumindest wieder für die Champions League qualifizieren.

Als Mancinis Nachfolger wird der Chilene Manuel Pellegrini vom FC Málaga gehandelt. Demnach sollen die Citizens bereit sein, die in einer Ausstiegsklausel festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von vier Millionen Euro zu zahlen, um Pellegrini aus seinem bis zum 30. Juni 2015 datierten Vertrag herauszukaufen. Pellegrini hatte in dieser Saison mit Málaga das Champions-League-Viertelfinale erreicht und war mit dem Club denkbar knapp gegen Borussia Dortmund gescheitert. Pellegrini selbst wies dies als Gerüchte bislang zurück.

aha/sid

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1. optional
a-rudolf76 14.05.2013
Wo ist da noch die Realität?
2. Wie bei König Otto
toormaschine 14.05.2013
damals bei den Bayern, den sogar der UEFA-Cup-Sieg nicht rettete. Die Entscheidung damals war richtig, nur das Timing grottenschlecht. Bei ManCity stellt sich die Frage nach dem "Warum ?" Erfolglosigkeit kann es ja für den neutralen Außenstehenden nicht gewesen sein. Oder die drehen da komplett am Rad.
3. Champions League
wissenschaftler72 14.05.2013
Zitat von toormaschinedamals bei den Bayern, den sogar der UEFA-Cup-Sieg nicht rettete. Die Entscheidung damals war richtig, nur das Timing grottenschlecht. Bei ManCity stellt sich die Frage nach dem "Warum ?" Erfolglosigkeit kann es ja für den neutralen Außenstehenden nicht gewesen sein. Oder die drehen da komplett am Rad.
Der Grund für den Trainerwechsel dürfte im schlechten Abschneiden von ManCity in der Champions League zu sehen sein. Als Verein mit einem ähnlich hohen Budget wie Real Madrid konnte sich ManCity zwei Jahre in Folge nicht für die Endrunde qualifizieren. In diesem Jahr sind sie als englischer Meister sogar letzter der Gruppe geworden. Mancini fehlt die internationale Erfahrung. Sein Spiel ist äußerst defensiv, wenig attraktiv zum Anschauen und stark auf die mittelklassigen Vereine der Premiere League zugeschnitten (die müde gespielt werden). Nicht zuletzt hat es auch immer wieder Probleme mit einzelnen Spielern gegeben, die in der Öffentlichkeit ausgetragen wurden. Siehe etwa Null-Bock-Fußballer: Rekordstrafe für City-Profi Tévez - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/fussball/null-bock-fussballer-rekordstrafe-fuer-city-profi-tevez-a-794031.html)
4.
BlakesWort 14.05.2013
War abzusehen. Ein mittelmäßiger Trainer soll hochklassige Spieler in einem überfinanzierten Verein zum Erfolg führen. Das klappt nirgendwo länger als eine Saison, weil sich die Konzepte nach nur einem Jahr irgendwo totlaufen. Nun gut, es sind momentan genug Weltklasse-Trainer auf dem Markt, irgendeiner wird schon mit einigen Milliönchen gelockt werden.
5. @toormaschine
de_ba_be 14.05.2013
da sind Sie leider schief gewickelt...rehhagel wurde noch VOR den beiden finalspielen gegen Bordeaux freigestellt. An der Linie stand Franz Beckenbauer. Man wollte durch die Freistellung einem möglichen Misserfolg im Finale vorbeugen... Grundsätzlich finde ich, zeugt das von Aktionismus und konzeptlosigkeit. aber das war bereits bei seiner Verpflichtung abzusehen...
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