Pressestimmen zur Messi-Wahl "Der Herr der Goldenen Bälle"

"Unerreichbar für die anderen": Die Wahl von Lionel Messi zum Weltfußballer wird von der internationalen Presse weitgehend als angemessen gewürdigt. Kritik kommt allerdings aus Italien.

Weltfußballer Messi: "Der würdigste Gewinner"
AFP

Weltfußballer Messi: "Der würdigste Gewinner"


GROSSBRITANNIEN:

Times: "Er ist erfolgreich und selbstlos, der ultimative Teamplayer. (...) Und was die Statistiken nie zeigen, ist, dass Messi regelmäßig Spiele mit einem Lächeln im Gesicht entscheidet. Und deshalb ist er der würdigste Ballon-d'Or-Gewinner.

Daily Mail: "Es gibt zweifellos ein bestimmtes Maß an Prahlerei bei der Weltfußballer-Zeremonie, das Jahr für Jahr zunimmt, aber das sollte nicht davon ablenken, wie bemerkenswert Messi über das vergangene Jahrzehnt war."

Guardian: "Lionel Messi: Ein Genie und Gegengift für den aufgeblähten Erfolg des Fußballs"

SPANIEN:

El País: "Mehr Messi: Der Argentinier ist nicht mehr der introvertierte und verschlossene Star, der er einst war. Der fünfmalige Weltfußballer wirkt offener und solidarischer. Er spielt mehr für die Mannschaft."

El Mundo: "Der Goldene Ball gehört Messi. Der Argentinier bleibt an der Spitze des Weltfußballs und hat nicht die Absicht, aus den Höhen herabzusteigen."

Marca: "König Leo V. Messi herrscht in der Stratosphäre des Fußballs."

As: "Messi geht mit seiner fünften Auszeichnung als Weltfußballer wohl definitiv auf Distanz zu Cristiano Ronaldo. Er führt mit 5:3 und hat aufgrund seines geringeren Alters mehr Zeit als der Portugiese, weitere Goldene Bälle zu gewinnen."

ITALIEN:

Tuttosport: "Nur Messi ist Gold. Der Ball verliert an Luft. Das gleiche Drehbuch wie immer, Conte und Buffon stimmen aus Protest nicht ab."

Corriere dello Sport: "Fünfter Triumph für Messi, wie vorhergesagt. Ronaldo als Zweiter abgesetzt. Der König hat seinen Thron zurück."

Gazzetta dello Sport: "Es ist Messi. Fünfter Goldener Ball für den Argentinier, der damit die Stratosphäre erreicht, vielleicht unerreichbar für die anderen."

La Stampa: "Das Gold von Messi. Fünfte Trophäe für den Barça-Star: Er ist mittlerweile der Herr der Goldenen Bälle."

aha/sid

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insgesamt 11 Beiträge
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Seite 1
Olaf 12.01.2016
1.
Da die Medien bei der Wahl mit entscheiden, ist es jetzt nicht so überraschend, dass die Medien mit der Wahl einverstanden sind.
sanojb 12.01.2016
2. Gute Wahl
Zitat von OlafDa die Medien bei der Wahl mit entscheiden, ist es jetzt nicht so überraschend, dass die Medien mit der Wahl einverstanden sind.
Messi und Ronaldo sind die besten Fussballer unserer Zeit. Dass zwei solche Ausnahmespieler, von denen es in der Vergangenheit vielleicht nur 3-4 gegeben hat, zur selben Zeit aktiv sind, ist natürlich insofern schade, als dass pro Jahr nur ein Weltfussballer ausgezeichnet wird. Dabei entscheidet dann in der Regel das Abschneiden in der Champions-League und diese hat Messi mit Barca in 2015 gewonnen.
spon-48r-ipq9 12.01.2016
3. Nur einmal Weltfußballer
Jeder sollte nur einmal als Weltfußballer wählbar sein. So wie es jetzt seit Jahren ist, haben zahlreiche anderen sehr guten Spieler keine Chance auf den Titel. Irgendwie langweilig - oder nicht?
Hans_Suppengrün 12.01.2016
4.
Zitat von sanojbMessi und Ronaldo sind die besten Fussballer unserer Zeit. Dass zwei solche Ausnahmespieler, von denen es in der Vergangenheit vielleicht nur 3-4 gegeben hat, zur selben Zeit aktiv sind, ist natürlich insofern schade, als dass pro Jahr nur ein Weltfussballer ausgezeichnet wird. Dabei entscheidet dann in der Regel das Abschneiden in der Champions-League und diese hat Messi mit Barca in 2015 gewonnen.
Das sehe ich nicht so. "Die beiden sind die besten Offensivkräfte unserer Zeit." Das würde ich unterschreiben! Fußball ist mehr als nur "knipsen". Nur ist die sportlich faire Grätsche oder das perfekte Stellungsspiel längst nicht so vermarktungsfähig, wie das Traumtor in den Winkel. Insgesamt bin ich selbst auch mit der Frage "was macht einen guten Fußballer aus?" überfragt. Schließlich ist es nicht die Leistung des Einzelnen, sondern die Leistung des Teams, welche für die Erfolge sorgt. Aber ist die Balleroberung oder die effektive Regie im Mittelfeld deshalb genau so viel wert, wie ein perfekter Torschuss? Oder sogar mehr? Schließlich kann es ohne eine Balleroberung keinen Torschuss geben... Oder noch krasser ausgedrückt: Messi allein würde gegen jede funktionierende C-Jugend verlieren. Einfach, weil er nicht alles alleine machen kann...
rotfront 12.01.2016
5. Man
immer diese Neider aus D. Deutschland,Deutschland über alles??? Das war einmal und hat nur Unglück gebracht. Ich verfolge regelmäßig die Premiera Division und Messi ,und NUR Messi hat zu Recht gewonnen. CR7 hat noch immer sen Divenhaftes Verhalten auf dem Platz.Bei Ballverlust bleibt er öfter stehen,während Messi auch nach hinten arbeitet. Klar braucht auch Messi eine Mannschaft,aber er ragt eben aus dieser noch heraus.
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