Pressestimmen zum Viertelfinale: "Das deutsche Biest war zu wild"

"Solokonzert der Pässe" und "klarer Titelfavorit": Die internationale Presse ist voll des Lobes für den deutschen Sieg gegen Griechenland. In Schweden wurde sogar von der "besten Mannschaft der Geschichte" geschrieben. Nur ein italienisches Blatt findet das Spiel der DFB-Auswahl überheblich.

Mittelfeldspieler Khedira: "Spiel auf einer höheren Ebene." Zur Großansicht
DPA

Mittelfeldspieler Khedira: "Spiel auf einer höheren Ebene."

Pressestimmen zum Viertelfinale Deutschland gegen Griechenland 4:2 (1:0):

GRIECHENLAND

Sportday: "Wir sind stolz auf euch Jungs. Ihr gabt uns eine wunderbare Reise und habt wie Löwen gekämpft. Das Rennen der Griechen endete an der deutschen Wand."

Goal: "Wir haben Schulden gegenüber dieser Mannschaft, der Zinssatz war 4:2. Deutschland war besser als unsere Nationalmannschaft. Der Traum hielt sechs Minuten, als Samaras den Ausgleich schaffte. Aber Khedira beendete unsere Reise."

Prasini: "Stolze Griechen - keine Tränen für unsere Mannschaft, die das Fußballherz Europas gewann."

Live Sport: "Kopf hoch - das deutsche Biest war zu wild. Löws Mannschaft spielte auf einer höheren Ebene und ist klarer Titelfavorit. Die Hoffnung hielt nur sechs Minuten."

Ethnos: "Der Traum ist vorbei. Die Hoffnung erlosch in 14 Minuten, als aus dem 1:1 ein 1:3 wurde."

Ta Nea: "Ein Abschied mit erhobenem Kopf."

POLEN

Onet: "Torhagel in Danzig, Deutschand ohne Gnade für Griechenland. Eine erstaunliche Leistung. Und dann brachen sie mit 15 Siegen in Folge auch noch den Rekord."

Gazeta wyborcz: "Die Deutschen stehen im Halbfinale und bewiesen, dass die Gegner Angst vor ihnen haben müssen - unabhängig davon, wen Joachim Löw aufs Feld schickt."

Przeglad Sportowy: "Ein fantastisches Spiel der Deutschen, so effektiv und fantasievoll. So sind sie die Favoriten auf den EM-Titel."

Sport: "Die Deutschen haben Kraft. Sie haben bewiesen, dass man Angst vor ihnen haben muss."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Deutschland wacht auf und Griechenland verabschiedet sich von der EM. Dass die Deutschen stark sind, wussten wir. Sie sind aber auch überheblich, und von diesem Fehler kann die Konkurrenz profitieren. Khedira glänzt mit einer exzellenten Leistung nicht nur gegen die Griechen, sondern im ganzen Turnier. Er ist bis jetzt Deutschlands bester Mittelfeldspieler."

Corriere dello Sport: "Ein blamables Schicksal für das griechische Volk."

Tuttosport: "Das Spiel der Zinssätze gewinnen die Deutschen. Löws Mannschaft ist zu stark. Vor dem wachsamen Auge der Bundeskanzlerin Angela Merkel vernichten die Deutschen den Gegner mit einem soliden und effizienten Spiel, das wirklich beeindruckt. Die Griechen machen ohne Karagounis, was sie können. Sie tun ihr Bestes, um den deutschen Riesen unter Druck zu setzen, doch das ist gegen Deutschland einfach zu wenig."

Repubblica: "Vier Tore vernichten die griechischen Träume. Deutschland ohne Barmherzigkeit. Die trojanischen Mauern halten fast eine Halbzeit lang, dann brechen sie unter den Hieben Philipp Lahms zusammen. Das war bestimmt nicht nur ein Fußballspiel, die symbolische Bedeutung war zu groß, doch Deutschland ist zu stark, um aufgehalten zu werden."

La Stampa: "Ein gnadenloses Deutschland überrollt Griechenland. Das Wunder bleibt aus."

ENGLAND

The Sun: "Griechenlands EM-Aus. Die jubelnde Kanzlerin Angela Merkel sah, wie die Fußballer ihres Landes ihren Viertelfinal-Gegner in Polen verprügelten."

Daily Mail: "Die Deutschen kommen dem Euro-Ruhm näher."

The Guardian: "Löw ist zufrieden nach seiner frechen Wechselei."

SPANIEN:

Marca: "Die deutsche Walze erschreckt Europa. Deutschland patzt nicht und überwindet das griechische Hindernis, um ins Halbfinale einzuziehen. Die deutsche Zuverlässigkeit unterzog sich einer neuen Probe und ging daraus auch ohne einige Stammspieler gestärkt hervor - gegen eine bis dahin kämpferische griechische Mannschaft, die der deutschen Macht nachgibt."

AS: "Özil und Khedira auf ihrem Höhepunkt bei der EM. Die beiden brillieren. Mesut gibt gegen Griechenland drei Vorlagen und wird Man of the Match. Khedira - mit einem Tor und einer Vorlage - war überall.

El País: "Özil schlägt die griechische Rebellion nieder. Ein Solokonzert der Pässe des Spielmachers bringt Deutschland gegen ein chancenloses Griechenland ins Halbfinale."

El Mundo Deportivo: "Deutschland schmeißt Griechenland raus. Die deutsche Mannschaft war den Griechen sehr überlegen und feiert einen Kantersieg, der ihr das Halbfinal-Ticket bringt."

SCHWEDEN:

Aftonbladet: "Jetzt ist Deutschland die beste Mannschaft der Geschichte. Wenn ein Schuldenberg im Weg steht, bauen die Deutschen einfach einen Tunnel durch. Die Deutschen haben so lange und unnachgiebig an ihrem Offensivspiel gearbeitet, dass es nicht mehr zu stoppen ist. Gegen Spanien kann man sich 90 Minuten lang verteidigen, hat eine gewisse Chance, ungeschoren davonzukommen. Gegen Deutschland geht das nicht."

NORWEGEN:

Dagbladet: "Der deutsche Fußball begeistert national und international. Die richtige Mannschaft hat gewonnen, und es war gut, dass wir keine Überraschung erlebt haben. Jetzt sind nur noch die Top-Mannschaften dabei."

Verdens Gang: "Das hilflose Griechenland wurde von den Deutschen nach allen Regeln der Kunst ausgespielt."

joe/sid

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