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Internationale Pressestimmen: "Fast so viel Blut wie ein Schwergewichtskampf"

Verletzter Schweinsteiger im Finale: "Eine Welle deutschen Stolzes" Zur Großansicht
AFP

Verletzter Schweinsteiger im Finale: "Eine Welle deutschen Stolzes"

Für die ausländischen Medien hat die stärkste Mannschaft die WM gewonnen, auch wenn viele ein ausgeglichenes Finale gesehen haben. Die Argentinier kritisieren Lionel Messi, in Spanien sehen sie in Mario Götze den neuen Andres Iniesta. Die Pressestimmen.

Pressestimmen zum deutschen WM-Titel nach dem 1:0 in der Verlängerung gegen Argentinien:

ARGENTINIEN

"Olé": "Uns wurde die Hoffnung gestohlen - ein nationaler Schlag. Die Nationalelf verlor das Finale in der Verlängerung durch ein hervorragendes Tor Götzes, und Deutschland hat uns wieder wie 1990 besiegt. Argentinien hat ein sehr ehrenhaftes Spiel gezeigt. Der italienische Schiedsrichter hat in der zweiten Halbzeit ein klares Elfmeterfoul an Higuaín nicht gepfiffen. Trotz des Schmerzes muss man den Jungs Applaus spenden."

"La Nación": "Ein Schlag direkt ins Herz. Messi war ohne Zweifel der Mann, der für die WM-Qualifikation eines Teams sorgte, das mehr Zweifel als Sicherheit erweckte. Gegen die Niederlande und Deutschland zeigte er aber nicht die Spiele, die die Welt erwartete, um ihn als König anzuerkennen."

"Clarín": "Deutschland erhielt seinen vierten WM-Titel, und Argentinien ging ohne Pokal aus, aber mit stolzgeschwellter Brust und erhobenem Kopf."

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BRASILIEN

"O Globo": "Für die Geschichte!"

Sportzeitung "Lance!": "Mit Brasilien im Herzen ist Deutschland Vierfach-Weltmeister. Vize in Rio de Janeiro - Argentinien weint vor Schmerzen und erleidet sein eigenes Maracanaço, um es ewig zu beklagen. Sagt uns, wie ihr euch fühlt, Hermanos."

SPANIEN

"El País": "Deutschland benötigte für seinen vierten WM-Titel 120 Minuten, viel Schweiß und die Treffsicherheit eines Götze, der in der WM bis dahin kaum in Erscheinung getreten war. Argentinien hatte eine stabile Abwehr, aber es fehlte das Schießpulver im Angriff."

"El Mundo": "Messi kann den Titelgewinn der Deutschen nicht verhindern. Das Löw-Team erhält den verdienten Lohn für seine geleistete Arbeit."

"Marca": "Immer wieder Deutschland. Götze übernimmt die Rolle von Iniesta."

"As": "Götze macht den Iniesta. Das Finale war hart umkämpft, ausgeglichen und mitreißend. Argentinien war nicht schlechter als Deutschland, hatte gute Torchancen, konnte aber Messi nicht finden."

FRANKREICH

"Le Figaro": "Vier-Sterne-Deutschland! Das 20. WM-Finale war ein grandioses Spektakel zwischen zwei Teams, die alles gegeben haben, um eine Entscheidung herbeizuführen. (...) Als beste Mannschaft im Turnierverlauf hat Deutschland es geschafft, dem Schicksal die Stirn zu bieten, um erstes europäisches Team zu werden, das in Südamerika einen WM-Titel gewinnt."

"Le Parisien": "Die beste Mannschaft des Turniers hat ihren vierten WM-Titel errungen. Das ist sicherlich ein Erfolg, der unter Schwierigkeiten und erst am Ende der Verlängerung geholt wurde, aber es ist ein völlig verdienter Erfolg. Dieses Team war das beste WM-Team und eine Mannschaft, die sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat. (...) Deutschland ist nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch in Sachen Fußball eine Supermacht. Das Land hat es geschafft, ein tadelloses System aufzubauen - mit finanziell gesunden Klubs und der entsprechenden Ausbildung."

"Libération": "Letztlich ist es Deutschland. Die Schlacht der Taktiken war eng, aber die Deutschen wollten ihre nicht ändern. In der Überzeugung, dass sich die kollektive Stärke gegen die Künste eines einzelnen Mannes durchsetzen wird."

"L'Équipe.fr": "Das war enger und spektakulärer als erwartet. Die Albiceleste hat ihr langweiliges Image abgelegt und alles dafür getan, den WM-Titel für die deutsche Nationalmannschaft zu verhindern."

ITALIEN

"La Gazzetta dello Sport": "Vierter WM-Titel für Deutschland, es entscheidet die Magie des Bayern-Angreifers Götze, vorgelegt von Schürrle. Zwei Jungs, die von der Bank kommen und zeigen, wie stark der deutsche Kader ist und wie verdient dieser Erfolg einer wahren Mannschaft am Ende war. Eine Mannschaft, die seit Jahren zusammenspielt und jetzt die Früchte erntet."

"Corriere dello Sport": "Triumph für Deutschland. Mario Götze entscheidet die WM in Brasilien. Eine spannende und umkämpfte Partie in Rio de Janeiro, aber am Ende triumphieren die Deutschen über ein zu limitiertes Argentinien, das zu abhängig von einem nicht wiederzuerkennenden Messi ist, der komplett aus dem Spiel war. Am Ende erobert Deutschland den Pokal: erfahrener, bestimmter, deutscher. Alles in allem die stärkste Mannschaft."

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Deutschland gegen Argentinien: Götze schießt die DFB-Elf zum Titel
"Tuttosport": "Es ist Deutschland! Der vierte Stern, Argentinien in der Verlängerung geschlagen. Der Titel gehört der Mannschaft, die den wohl besten Fußball bei dieser WM gezeigt hat."

"Corriere della Sera": "Deutschland im Paradies, zum vierten Mal Champion. Deutschland ist Weltmeister geworden, weil es einfach die stärkste Mannschaft hatte."

"La Repubblica": "Die Party in Rio ist deutsch. Für den Fußball ist es ein historischer Tag: der erste Triumph eines europäischen Teams in Südamerika. Es hat das stärkste Team gewonnen. Daran gibt es keinen Zweifel. Das Team hat im Finale nicht sein bestes Spiel gezeigt, aber wieder einmal Charakter und Persönlichkeit."

NIEDERLANDE

"De Volkskrant": "Mit Schmerzen, Mühe und auch noch etwas Glück hat Deutschland am Sonntag den vierten Welttitel erobert."

"De Telegraaf": "In einem nervenaufreibenden WM-Finale war Deutschland am längeren Hebel."

GRIECHENLAND

Nachrichtensender Skai: "Und am Ende gewinnen immer die Deutschen!"

Internetportal "Sentragoal": "Die beste Mannschaft hat den Pokal in die Luft gehoben. Die Deutschen sind die erste europäische Mannschaft, die einen Titel in Lateinamerika gewinnt."

Radiosender Sport-fm: "Die Deutschen, Eroberer der Neuen Welt"

Internetportal "in.gr": "Deutschland ist Weltmeister. Sie haben mehr Leidenschaft gezeigt und haben verdient in der Verlängerung gewonnen."

USA

"Huffington Post": "Champions of the World." "Wir! Sind! Weltmeister!" (auf Deutsch - d. Red.)

"Washington Post": "Als immer mehr Deutschland zu den Favoriten zählten, erfasste ein gewisser Optimismus eine notorisch skeptische Nation. Und das explodierte heute Nacht in etwas, was man sehr selten sieht seit dem Zweiten Weltkrieg: eine Welle deutschen Stolzes."

"Los Angeles Times": "Es hatte mehr Drehungen und Wendungen und fast so viel Blut wie ein Schwergewichtskampf. Aber letztlich gab einer der Kleinsten Deutschland den so lange ersehnten Titel."

Und hier sind die deutschen Pressestimmen.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 118 Beiträge
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1. was schreiben die
IntelliGenz 14.07.2014
argentinischen Zeitungen da ? Wenn das Wegfausten des Balls von Neuer, bei dem Higuain stuerzte, ein Foul gewesen sein soll, dann war der Rempler gegen Kramer erst recht ein Elfmeter ! Die sollen sich mal an die eigene Nase fassen. Unglaublicher Machismo von unverbesserlichen Rechthabern
2. Ich kann die Argentinier ja schon seit immer nicht leiden,
pfeiffffer 14.07.2014
das ist eine Klopper- und Treter Truppe, und Simulanten und Schwalbenkönige und andauernde Beschwerdeführer haben sie auch immer noch dabei. Und halt seit einiger Zeit einen Edeltechniker namens Messi. Das hat aber dies mal auch nix genützt, den Kramer haben sie kaputt getreten bzw. gehauen, daß der Schweinsteiger jedesmal wieder aufgestanden ist und weitergespielt hat, grenzt ja fast an ein Wunder. Und so hat Deutschland würdig diesen Titel errungen, und die Treter und Kaputtmacher und Schwalbenkönige eben nicht. Und das ist gut so!
3. Ja, die WashPost
noalk 14.07.2014
Da muss wieder der WW2 mit herhalten, wenn's um Deutschland geht.
4. genug gefeiert...
icke1261 14.07.2014
Zeit für eine Jubelsteuer
5. Schiedsrichter
hektor2 14.07.2014
Zitat von sysopAFPFür die ausländischen Medien hat die stärkste Mannschaft die WM gewonnen, auch wenn viele ein ausgeglichenes Finale gesehen haben. Die Argentinier kritisieren Lionel Messi, in Spanien sehen sie in Mario Götze den neuen Andres Iniesta. Die Pressestimmen. http://www.spiegel.de/sport/fussball/pressestimmen-zum-wm-titel-deutschland-gegen-argentinien-a-980828.html
Der Schiedsrichter hat meiner Meinung nach eine unterirdische Leistung gebracht!
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2002 Japan und Südkorea Brasilien
1998 Frankreich Frankreich
1994 USA Brasilien
1990 Italien Deutschland
1986 Mexiko Argentinien
1982 Spanien Italien
1978 Argentinien Argentinien
1974 Deutschland Deutschland
1970 Mexiko Brasilien
1966 England England
1962 Chile Brasilien
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